Ich finde Vor-und Nachkontrollen, egal wie man sie nennen mag, gut und wichtig.
Wir haben eine Vorkontrolle und eine Nachkontrolle mitgemacht. Wir empfanden das überhaupt nicht als Kontrolle.
Zu uns kam eine sehr nette Frau mit ihrem Sohn und einem ihrer Hunde. Sie hat vorher gefragt ob sie den mitbringen darf.
Wir sind einmal ums Haus gelaufen und haben ihnen den Garten gezeigt. Danach sind wir ins Haus und haben zusammen Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. Sie haben es nicht erwartet, das haben wir von uns aus so gemacht und angeboten.
Sie haben sich nur im sitzten umgeschaut und meinten das wir ja auch für 6 Berner genügend Platz haben. Wir haben uns ganz normal über Hunde unterhalten.
Wir haben von uns aus erzählt wie wir das mit unserer Hündin machen und über unseren damaligen Rotti erzählt. Wie man sich halt ganz normal auch draußen unterhalten würde.
Danach sind sie wieder gefahren ohne das ganze Haus sehen zu wollen usw.
Sie haben uns auch aufgeklärt wie es bei denen abläuft, sie haben natürlich gefragt wie lange der Hund alleine bleiben muss.
Die "Kontrolle" war sehr nett und angenehm. Wir sind mit ihr auch danach in Kontakt geblieben. Sie hat uns danach auch bei Fragen zur Seite gestanden. Nachdem wir unseren Rüden übernommen haben ( wir sind der Person ein Stück entgegen gefahren) hat sie Abends angerufen und gefragt wie es gelaufen ist und ob alles in Ordnung ist usw.
Noch heute telefonieren wir mit der Orga und schreiben etwas im Forum über ihn. Das ganze ist jetzt 8 Jahre her.
Auch die Nachkontrolle war sehr nett und locker. Es war ein tolles normales Gespräch, das man auch draußen auf einem Spaziergang führen würde.
Ich würde das so immer wieder machen und sehe es nicht als Kontrolle/Überwachung an.
Ich wurde von dem Verein auch mal gefragt ob ich eine Vorkontrolle machen kann, da alle anderen weiter weg wohnen. Ich habe natürlich zugesagt. Und da habe ich selber erst mal erlebt wie wichtig eine Vorkontrolle ist.
Ich habe bei der Familie angerufen um einen Termin zu vereinbaren. Ich habe da schon knapp 2 Stunden mit der Familie telefoniert.
Bei dem Gespräch kam schon raus dass die Familie in dem "Bewerbungsbogen" komplett falsche Angaben gemacht haben.
Danach habe ich bei der Zuständigen von der Orga angerufen und ihr gesagt, im Verlauf des Gespräch, das ich schon Bauchschmerzen habe. Nachdem sie ( die von der Orga) mich nochmal anrief und im Verlauf des Gespräch auch die Gründe von mir , warum ich Bauchschmerzen habe, aufkamen war die Sache gegessen. Da kam dann raus dass die Familie in dem Bogen völlig falsche Angaben gemacht hat.
LG
Sacco