Ähm Medikamente gehen nach Kilos... Und auch das gesündeste Pferd kann jederzeit was anschleppen.
Klar, Medikamente vielleicht schon, aber die Behandlungen nicht. 
Und das ein gesundes Pferd auch etwas anschleppen kann ist mir auch bewusst. Oben hieß es aber, dass die Freundin von sacco sich die Pferdehaltung anders vorgestellt hat oder weniger kostspielig. Bei einem geretteten Pferd weiß man doch schon von vorneherein, dass da hohe Kosten auf einen zukommen.
Das Pferd ist, bevor sie es übernommen hat, ganz normal im Schulbetrieb gelaufen.
Das Pferd hat, der Verein hat sich nicht drum gekümmert, stark abgenommen, nicht mehr richtig fressen können und im Unterricht mit dem Kopf geschlagen. Sie haben nicht geschaut warum.
Das Pferd hatte ein unbehandeltes Hufgeschwür und eine unbehandelte Verletzung von einer Forke und lief deswegen unrund. Sie haben nicht geschaut warum.
Die Eisen saßen nicht richtig und der Hufschmied war eine Katastrophe. Sie haben sich nicht gekümmert.
Der sollte deswegen, ohne zu schauen warum, zum Schlachter.
Ach so eine Kolik hatte er auch noch. Wen wundert es unter den Umständen?
Er hatte einen gebrochenen Zahn und einen Zahn der lose war und schon wieder fest gewachsen ist. Zwei mal eine Zahnbehandlung inkl. zwei Zähen ziehen und siehe da das Pferd frisst wieder normal.
Eisen runter, braucht er nicht, einen vernünftigen Hufschmied und die Verletzung behandelt und siehe da er läuft wieder normal.
Vernünftiges Futter und Bewegung und siehe da er nimmt wieder zu.
Er wird wieder komplett reitbar sein.
Soll man ihn immer noch zum Schlachter bringen und nicht retten?
Unser Oldi hat 8 Jahre lang nur den Tierarzt zum Impfen gesehen. Ab da ging es los.
Das kann auch bei jüngeren Pferden passieren. Da steckt man nie drin.
Das Pferd von einer Freundin, jung und gesund, musste 14 Tage in die Klinik und hat mal eben 4000 Euro gekostet in 14 Tagen. Davon kenn ich noch ein paar Beispiele.
LG
Sacco