Beiträge von Trillian

    Nachdem ich das ganze losgetreten habe, möchte ich mich auch nochmal zu Wort melden.

    Eingestellt habe ich das ganze zum einen, weil ich in dem Moment sehr betroffen und emotional war.
    Zum anderen, weil ich das ganze tatsächlich publik machen wollte, in der Hoffnung, dass sich noch Zeugen melden. Um so besser, dass sich die Frau - anscheinend aufgrund der Medienpräsenz - selbst gemeldet hat.

    Ich finde gut, das kühlere Gemüter als ich meines hier zu bedenken gaben, dass es auch andere Interpretationsvarianten gab.

    Das alles ändert nichts daran, das ich das Verhalten zumindest verwunderlich und unanständig finde. Aber es stimmt, dass wir alle nur Vermutungen anstellen können.

    liebe Grüße und einen höflichen Umgangston

    wünscht

    Zitat

    Ah ok ich glaub ich habs kapiert, wollte zuviel auf einmal :ops:

    Hab gleich mit dem Stab angefangen... oh Hund vergib mir :gott: :lachtot:

    Das ist das schöne am Clickern.... Schlimmstenfalls war Dein Hund verwundert und hat nicht verstanden, was Du willst. Aber einen Schaden angerichtet hast Du nicht.

    Zitat

    @Schopenhauer
    Ich weiß, warum ein Hund unten liegt. Ich habe nur gesagt, dass man einen Hund, der unten liegt, nicht zum weglaufen animieren sollte. Ebenso keinen, der passive Demut zeigt.


    Das geht meinen Rüden schlicht nichts an, wen ich in MEINEM Revier dulde oder nicht.

    Das habe ich meinem Rüden auch so erklärt. Aber anscheinend gelingt das nicht jedem Hundehalter. (vielleicht ist es auch nicht mit jedem Hund machbar :ka: )

    Und unsere Hunde suchen beide Schutz bei mir. Aber in Extremfällen (wenn sie der Meinung sind, ich sehe die Gefahr nicht) dann helfen sie sich selbst. Vielleicht ist das ein Unterschied, wenn man ehemaligen Straßenhund hat.
    Wobei ich auch weitergehe, wenn sich der Ärger nur anbahnt. Tut der andere Hundehalter das selbe, hat sich die Situation immer aufgelöst wie beschrieben. Und die Hunde waren froh, aus der Situation raus zu sein.

    @ Schopenhauer:

    Welchen Grund sollte ein Rüde haben, einen Konkurenten im eigenen Revier zu dulden, zumal wenn dieser mehrfach verwarnt wurde. Ich kenne solche Fälle.

    Das die "Schuld" beim Halter liegt ist keine Frage, es wäre sein Job den Hund zu kontrollieren.

    Und ich sehe keinen Grund, einen solchen Hund einzuschläfern. Maulkorb und Leinenpflicht dagegen halte ich in solchen Fällen für unumgänglich

    Zitat

    Welchen Sinn soll es machen zu gehen, wenn der eigene Hund unten liegt? :?
    Super Erfahrung für den Hund, er wird angegriffen und Frauchen/Herrchen geht ... :/

    Es zeigt dem Hund die richtge Richtung.

    Keine Frage, wenn ich denken würde, mein Hund ist in Gefahr, würde ich auch eingreifen. Wenn er nur verliert, weiß er immerhin, wohin er gehen muß und dass es nicht an der Zeit ist, weiterzukämpfen. Wenn ich daneben stehen bleibe, kommt er unter Umständen nicht weit genug vom Gegner weg. Im schlimmsten Falle tritt der Hund allein die Flucht an.
    Im hamrlosesten Falle verlängere ich den Kampf, weil ich dem Verlierer Mut mache. Oder der Hund versteckt sich in zu geringer Entfernung hinter mir und ich muß mich auf kurze Distanz einmischen, was ich nur ungerne tue

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    beim konditionieren muss er noch nicht sitzenbleiben.

    Auch danach nicht. Das Clicken beendet die Übung. Dann darf Dein Hund zu Dir kommen und sich das Leckerchen holen. Und er muß immer eins kriegen, wenn Du geclickt hast. Sonst funktioniert es nicht. Der Click ist ein Versprechen.

    Ich habe das Konditionieren beim Fernsehen gemacht. Ein Schälchen mit Leckerchen auf den Tisch. Immer wenn der Hund nichts besonderes gemacht hat, habe ich geclickt. Die meisten Hunde schauen dann aufmerksam in Richtung Geräusch. Dann habe ich ein Lecker genommen und geworfen oder es hingehalten. Nach kurzem behinnt der Hund nach dem Click auf das Lecker zu warten.

    Übrigens sind die meisten Hunde schon gut auf Geräusche, wie das knistern der Leckercheverpackung, Öffnen der Kühlschranktür/Futtertonne konditioniert. Diese Erkenntnis hat mir sehr geholfen zu verstehen, wie ich es machen muß.

    Das mit den Hündinnen ist auch mein Eindruck, wobei wir mit unseren echt Glück haben.

    Die prügeln sich nur untereinander mal, aber es passiert nie was Ernstes. Man konnte gut beobachten, dass sie diese "Kämpfe" immer weiter ritualisiert haben. Heute ist es schon wieder vorbei, bevor ich überhaupt reagieren kann. Dann schütteln sich beide und gehen sich ne Weile aus dem Weg. Danach ist alles wieder wie in Ordnung.

    Naja, ich würde meinen Hund, schon aus Angst vor Ärger mit dem Ordnungsamt nicht ohne Marke/Chip rumlaufen lassen. Denn bei sowas ist am Ende oft der Hund der Leidtragende.

    Schon klar, dass das nicht heißen muß, das der Hund schlecht versorgt/behandelt wurde... Aber ich habe zu sowas einfach eine andere Einstellung. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich meinen Hund Tod oder nicht liegen lassen würde.

    Was nicht heißen soll, dass ich zwangsläufig die bessere Hundehalterin bin. Schwer nachzuvollziehen finde ich es trotzdem.

    Ich sehe das ähnlich. Und auch wenn sich zugegeben die Situation jetzt anders darstellt, als zu Anfang...

    Es fällt mir schon schwer, dass andere Menschen ein so anderes Verhältnis zu ihrem Hund zu haben scheinen, als ich und die Menschen, die mich umgeben...

    Ich kann verstehen, dass Du einschreiten wolltest. Es ist hart, so eine Situation mitzuerleben. Trotzdem fürchte ich, hast Du die Situation nur noch mehr angestachelt.

    Ein Hund der sich ergibt bleibt still liegen. Das konnt Deiner nicht, weil Du an der Leine gezogen hast.

    Hätte der andere in der Situation wirklich mit Beschädigungsabsicht zugebissen, hätte Dein Hund schwerere Verletzungen gehabt, als einen Riss über dem Auge.

    Das alles ändert nichts daran, dass es falsch von dem , seinen Hundehalter war, seinen Hund auf Deinen angeleinten zulaufen zu lassen.

    Trotzdem denke ich, die bessere Lösung wäre gewesen, die Leine fallen zu lassen und in die andere Richtung wegzugehen.