Beiträge von Trillian

    Was mich ein wenig irritiert ist, dass es in Deinem Bericht nicht nach einem offensiven Angriff klingt, sondern eher nach einem Verhalten, dass ich von angst-agressiven Hunden kenne.

    Ich weiß, man ist in so einem 'Augenblick mit anderem beschäftigt, aber kannst Du beschrieben, wie die Körperhaltung des Hundes war?

    Ansonste würde ich den Vorfall nicht überbewerten, denn sie hat ja vorher gedroht und sich dann abrufen lassen.

    Natürlcih mußt Du sie in Zukunft im Blick behalten (das brauche ich Dir wahrscheinlich nicht zu sagen) aber dann sehe ich da gute Chancen für ein friedliches Zusammenleben.

    Hm, wir haben hier das umgekehrte Problem und müssen uns gegenseitig immer wieder daran erinnern, dass wir schon voll sind.

    Glücklicher Weise haben meine Frau und ich einen sehr unterschiedlichen Hundegeschmack, so können wir uns immer wieder gegenseitig "ausbremsen"

    Während ich so gelesen habe, was Eure Hunde so alles dürfen, ist mir aufgefallen, dass unsere drinnen viel mehr dürfen, als draußen. (Allerdings pennen sie drinnen auch fast den ganzen Tag.)

    Draußen dürfen sie nicht an der Leine ziehen,

    andere Hunde oder Menschen anbellen,

    ohne Erlaubnis aus dem Auto oder der Haustür gehen,...


    Drinnen gibt es kaum feste Regeln, aber ich erwarte, dass Kommandos befolgt werden. (Also, runter von der Couch heißt auch runter)

    Ach ja, sie dürfen nicht im Bett schlafen, sonst habe ich bald keinen Platz mehr. Ich mag einfach nicht jeden Morgen total verspannt aufwachen. Zum Guten-Morgen-Kuscheln dürfen sie aber hoch kommen.

    Allerdings verschlafen sie das oft...

    Naja, an der Leine hatte er ziemlich schnell raus, dass er das Ding nicht abstreifen soll. (War jetzt aber auch ein schnell lernender Hund) Ich würde sagen, an der Leine hat es nur so 2 - 3 Wochen gedauert, bis er es überhauptnicht mehr versucht hat, 2 - 3 Tage, bis er verstanden hatte, dass es unerwünscht ist.

    Wichtig ist, nicht so viel zu verlangen.

    Im Freilauf war es dann nochmal schwieriger... (Ich wollte das dann mit der Hündin meiner Mutter testen. Aber die Kröte hat blitzschnell die Vorzüge eines Maulkorbs erkannt und den armen Fynn damit durch den kompletten Garten gezerrt. :lol: )

    Trotzdem reichte auch im Freilauf ein "Nein" um ihn am abstreifen zu hindern.

    Ach ja, ich hatte den Eindruck, dass Fynn den Maulkorb schneller "vergessen" hat, wenn er in der Umgebung ein bisschen was zu gucken hatte

    Selbst der Definition von "hündischem" schlechten Gewissen würde ich so nicht vorstellen.

    Wenn ihr an manchen Tagen bevor ihr weggeht einen roten Eimer mitten auf den Wohnzimmerteppich stellt (ruhig während der Hund zusieht) und dann nach Eurer Rückkehr angesichts des Eimers den Hund tüchtig ausschimpft, wird er in kürze beginnen, an Tagen, an denen der rote Eimer auf dem Wohnzimmerteppich steht.

    Wichtiger finde ich allerdings tatsächlich die Tatsache, dass der Hund nicht in der Lage ist, Rückschlüsse daraus zu ziehen.

    Also selbst wenn ihm klar ist:

    Pfütze auf dem Teppich + Frauchen kommt heim = Ärger

    wird er sich nicht beim nächsten Druck auf der Blase überlegen, dass er es sich lieber noch ein wenig verkneifen sollte, um Ärger zu vermeiden.

    Zitat

    Kann es sein, dass sie beginnt, zu mäkeln? (Bitte nicht vergessen, Änderungen des Fressverhaltens können immer Hinweis auf eine Krankheit sein oder auf Schmerz!)

    Probier mal aus, ob Lotte draußen auch kleine Fleischstücke als Belohnung verweigert.

    Wir hatten auch so eine Phase.
    Sie hat NICHTS gekaut, fand das furchtbar und wäre am liebsten wie ein Baby mit Fläschchen gefüttert worden.
    Immerhin mochte sie generell das Fleisch noch.

    Bei Komplettverweigerung würd ich fast sagen, fasten lassen, bis der Hunger groß genaug ist.

    Ja, das war auch mein Verdacht.

    Allerdings hatte sie sich das mit dem Mäkeln ganz gut abgewöhnt, weil sie weiß, dass (meist) Trudi verschlingt, was Lotte nicht rechtzeitig gefressen hat.