Beiträge von Trillian

    Um ehrlich zu sein, bin ich über das Maß an Manipulation, das einige hier beschreiben schon ein wenig erschrocken.

    Ich würde keinen Hund anschaffen, wenn meine Frau das nicht ebenso sehr wollen würde wie ich.

    Allerdings war tierliebe (insbesondere in Bezug auf Hunde) ein Auswahlkriterium bei meinder Partnerwahl. Eine Frau, die nicht auch mit Hunden leben und arbeiten will, wäre für mich einfach nicht in Frage gekommen.

    Ich habe ganz gezielt zunächst im Internet gesucht, weil ich bestimmte Anspruche an meinen zukünftigen Hund hatte und genau wußte, wenn ich erstmal im Tierheim bin und in die vielen traurigen Augen schaue, dann ist es vorbei mit der rationalen Entscheidung.

    Als ich Lotte, die damals noch Berta hieß dann zum ersten mal live gesehen habe war ich schon etwas erschrocken, wie klein sie tatsächlich war. Aber ich war trotzdem total hin und weg und habe die Entscheidung noch keinen Tag bereut.

    Zitat


    Ich freue mich dann auch.

    Eine Situation wo mein Hund nicht ausweichen kann, vor den Kuschelattacken Fremder gibt es eigentlich nicht, - ich schaffe immer einen Ausweg. :|

    Wenn jemand schnalzt, oder aufmunternd zuredet, lass ich den Hund hinlaufen. :ka: :ua_lookaround: Selber schuld.

    Ich finde viel schlimmer, wenn die Leute ihre Hunde ungefragt zu meinem hinlassen. :ua_angry:


    :gut: Ganz besonders, wenn man selbst offensichtlich versucht die eigenen Hunde im "Sitz" o.ä. zu halten. Ich unterstütze das schon immer durch laute Kommandos und gut sichtbare Handzeichen, aber es hilft nix

    Grundsätzlich freue ich mich, wenn Menschen freundlich auf (unsere) Hunde zugehen. Immerhin besser als angepöbelt zu werden.

    Kindern erkläre ich in dem Fall, wie man sich einem fremden Hund nähert und dass man sie auf keinen Fall streicheln darf, ohne vorher zu fragen.

    Bei Erwachsenen bin ich strenger, da hab ich auch schon mal "zurückgestreichelt".

    Mach Dir nicht so viele Sorgen.

    Bekannte von mir haben das durchgemacht und es ist gut ausgegangen.

    Ihr (kurz angeleinter) Hoverwart hat einen freilaufenden Dackel so schwer verletzt, dass diese eingeschläfert werden mußte. Die Sache ging natürlich zum Ordnungsamt und es stand Aussage gegen Aussage.

    Die Amtsveterinärin kam raus und hat sich den Hovi-Rüden angeschaut. Und dann war es auch schon gut. Keinerlei Auflagen, keine Folgen.

    Versucht, möglichst viele Zeugen zu finden. (Vielleicht auch Leute aus der Nachbarschaft, die bestätigen, dass ihr Eure Hunde anleint, Eure Hunde gut erzogen sind...)

    Meldet auf jedenfall den Besitzer des Schäferhundes!

    Und versucht, Euch von dem die Kosten für die TA-Rechnung wiederzuholen!

    Ich drücke Euch die Daumen und hoffe auf ausführliche Bericht

    Zum ersten Punkt: Das kann ich mir gut vorstellen. Daher wird beim ATJ ja auch das arbeiten mit dem Clicker empfohlen.

    Wenn die Schleppleine dran ist, seid ihr präsenter für Euren Hund und er vertieft sich nicht soooo sehr in das, was er eben grade tut.

    Die Frage ist, ob ihr mit einer Pfeife umgehen könnt. (Ich verliere meine ebensooft, wie den ollen Clickern...daher bleibe ich beim normalen Rufen/Clickern)

    zu den anderen Punkten kann ich nichts sagen...

    Wir haben es geschafft!!! Lotte ist mir gestern das erste Mal während ich frei stand auf den Arm gesprungen und hat dort gewartet, bis die Belohnung kam. :D

    Und der Rückwärtsslalom klappt auch immer besser :yes:

    Mir ist grad noch was eingefallen, was ich in dem Zusammenhang total wichtig finde:

    Die Methode muß zum Hundehalter passen. Ich habe keine Probleme damit unsere Hunde auch mal anzublaffen. Es gab sogar schon Hunde, die von mir einen Klaps bekommen haben.

    Das war immer so in Situationen, in denen der Hund wußte, das er etwas verbotenes tut und wo es wirklich wichtig war, dass er es nicht tut. Und es kommt wirklich selten vor!!!

    Ich habe ebensowenig ein Problem damit, sofort nach einem "Anblaffen" (was für unsere Trudi definitiv eine Strafe ist, für Lotte nicht so) mit aufrichtig freundlicher Stimme zu loben.

    Wer das nicht kann, also nur zögerlich straft, weil er sich unwohl damit fühlt und es nur tut, weil jemand ihm gesagt hat, das macht man so oder wenn jemand wirklich wütend wird und dem Hund die "tat" noch lange nachträgt, der sollte es vielleich lieber lassen.

    Ich hatte dabei nie das Gefühl, dass die Hunde mir nicht vertrauen oder im Umgang mit mir unsicher sind, im Gegenteil.

    Mein Gott, das klingt, als würde ich den ganzen Tag unsere Hunde verprügeln, dabei habe ich sie (fast) außschlielich durch positive Bestärkung erzogen...

    Also, ich halte den Entzug von Sozialkontakt schon für eine Strafe, vor allem, wenn es das ist, was der Hund grade will.

    Ein gutes Beispiel ist der Hund von Nachbarn, der sich sosehr nach Sozialkontakt sehnt, dass er auch angeschrien und grob angefaßt werden als das kleinere Übel betrachtet. (und schon sind so "gewalttätige" Handlungen eine positive Verstärkung...)