Beiträge von Trillian

    Oh je, ich kann mir vorstellen, wie Du Dich fühlst.

    Sag mal, hast Du mal versucht, Deinen Hund mit anderen Hunden frei laufen zu lassen? Ist er nur an der Leine so pöbelig oder auch im Freilauf?

    (Solltest Du es noch nicht versucht haben aber es versuchen wollen, dann bitte nur gesichert, es soll ja niemand zu schaden kommen.)

    Mit dem alleinebleiben: Hast Du jemanden, bei dem Du Deinen Hund für einige Zeit lassen kannst, wenn Du in der Uni bist? Alleinebleiben ist eines der nervigsten Themen, läßt sich aber mit genug einsatz in den Griff kriegen.

    Mit der Leinenführigkeit, das dauert einfach eine Weile. Gib nicht auf, das kommt noch. Wichtig ist, dass Dein Hund körperlich ausgelastet ist. Dalmatiner wurden gezüchtet um Reiter und Kutschen zu begleiten. Vielleicht kannst Du mit ihm Fahrrad fahren.

    Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.

    Hast Du mal mít dem Verein gesprochen, von dem Du Deinen Hund hast? Vielleicht kann von denen mal jemand vorbei schauen und sich Deinen Umgang mit Deinem Hund anzuschauen.

    Naja, theoretisch schon. Daher fragte ich, ob der Hund sich "zurückgesetzt" fühlen kann, wenn Du bei Deinem Freund bist. Die Lösung wäre, Deinen Hund überhauptnicht mehr zu beachten, außer Dein Freund ist auch dabei.

    Allerdings habe ich noch keinen Fall erlebt, in dem ein Hund pinkelt um zu provozieren. Es hat entweder was mit Markierverhalten zu tun (dann würde er das Bein heben und gegen Gegenstände pinkeln) oder mit irgendeiner Form von Streß oder Unsicherheit.

    Immer vorausgesetzt, es ist nichts organisches.

    Ich habe das nie versucht, weil ich angst habe, dass entweder der Hund doch mal in die Leine springt und mir das Rad unterm Hintern weg zieht und gaaaanz wichtig, ich habe totale Panik, dass mein Hund im Notfall nicht vom Rad weg kann. Wir sind schon mehrfach aufdringlichen freilaufenden Hunden begegnet. Bisher konnte ich im Zweifelsfall einfach die Leine loslassen.

    Huhu Chrissi!

    Dein Beispiel hinkt ein wenig.

    Du gehst nicht hin und raubst die Bank aus weil Du weißt, dass Du bestraft werden würdest. Deshalb versuchst Du es gar nicht erst.

    Statt dessen sparst Du und lernst, durch postitve Bestärkung, dass es sich wegen der Zinsen lohnt.

    Für beides mußtest Du erstmal lernen, dass das übertreten von Verboten eine Strafe zur folge hat und das Befolgen von Geboten eine Belohnung.

    Die meisten Gegner von Strafe machen den Denkfehler, dass sie glauben, der Hund würde beim ersten Fehlverhalten massiv bestraft. Unsere Hunde kennen die Regeln. Sie wissen, was "Nein" und was "Warte" bedeutet. Sie wissen auch, dass sie mir mein Brot nicht aus der Hand nehmen dürfen. Tun sie es trotzdem, gibt es Ärger...

    Ich mische die Methoden ja auch. Zum einen, weil ich nicht die Zeit und Möglichkeit habe, alle Variationen durchzuspielen. Ich kann also nicht alle Reize am Auto vorbeipatroulieren lassen, damit die Hunde lernen, nicht auszusteigen bevor ich es sage. Abgesehen davon, dass ich mir keine Belohnung vorstellen kann, die für Lotte so verlockend wäre, dass sie dafür darauf verzichtet, dem verhassten Nachbarshund endlich mal was auf die Mütze zu hauen.

    Zum anderen gibt es auch unter Hunden gewisse Höflichkeitsregeln. Und ich erwarte auch von meinen Hunden, dass sie mich höflich behandeln. Natülich bin ich kein Hund, aber ich bin mir sicher, dass Hunde Menschen mindestens ebensosehr verhundlichen, wie umgekehrt. Und daher können sie sehr wohl gut verstehen, warum ich wütend werde, wenn sie versuchen, mir mein Brot zu mopsen oder mich anrempeln.

    Ich möchte sogar behaupten, dass dieses "Respekt einfordern" unsere Beziehung verbessert.

    Öhm, Piaffe ist doch das mit auf der Stelle traben?!

    Wenn ich mit Lotte Fußarbeit mache und sie sehr motiviert ist, bietet sie etwas an, dass ein wenig wie Spanischer Schritt aussieht. Wenn ich dann an Tempo zulege, trabt sie und wirft dabei die Beine weiter so.

    Ich könnte mir vorstellen, dass man das übers Clickern unter Signalkontrolle bekommen kann und dann einfach wieder langsamer wird, bis der Hund auf der Stelle trabt.

    Scheint aber eine langwierige Angelegenheit zu sein.

    Wenn er direkt nach dem Gassi gehen einen richtigen See ins Bett gemacht hat, frage ich mich, ob er drausen gepinkelt hat. Vielleicht hat er wegen der neuen Umgebung oder dem Wunsch Heim zu kommen und den Hamster beobachten zu können draußen nicht gemacht.

    (Darf er aufs Bett? Hat er in Eurem beisein gemacht oder als ihr nicht da wart? Hat er sich hingehockt oder das Bein gehoben?)

    Ich würde auf jeden Fall dazu raten, dass ihr beide mit ihm Unterordnungsübungen macht. So könnt ihr ihn sein ganzes Futter erarbeiten lassen. Haltet anfangs die Futterschüssel in der Hand und gebt ihm ein Kommando. Befolgt er es, bekommt er ein wenig von dem Futter, wenn nicht, geht ihr Wortlos und räumt das Futter weg. (Das geht natürlich nur, wenn er die Kommandos kennt.)

    Das mit dem Anleinen würde ich nach dem Gassi gehen üben. Tut so, als würdet ihr gehen. Sobald der Hund aufdreht, alles wieder zurück und warten, bis er sich beruhigt. Dann nochmal von vorne, bis er sich ruhig anleinen läßt.

    Macht Euch am besten eine Liste mit den einzelnen Dingen, die ihr tut, bevor ihr Gassi geht.

    Also:

    1. Schuhe anziehen

    2. Jacke anziehen

    3. Leine vom Haken nehmen

    4. "Sitz" Kommando geben

    ...

    Achte darauf, dass Dein Freund auch mitarbeitet. Und darauf, dass Dein Hund sich nicht zurückgesetzt fühlen muß. Vielleicht verknüpft er die Anwesenheit Deines Freundes (oder seine Wohnung) mit der fehlenden Aufmerksamkeit.

    Wie beschäftigst Du Deinen Hund denn? Ist er geistig und körperlich ausgelastet?

    Bitte niemals den Hund mit der Nase in den eigenen Urin drücken. Daraus lernt er überhaupt nix!!

    Einfach ignorieren und Ursachenforschung betreiben.

    Der Vorteil an einem Hund aus dem Tierschutz ist, dass Du bewußt einen auswählen kannst, der sich nicht für Katzen interessiert.

    Und viele Kinder kriegen mit einem Welpen doch so ihre Probleme, weil die eben erst lernen müssen, nicht zu zwicken und und und.

    Naja, und dann würde ich mich beim Tierschutz beraten lassen. Wir haben uns vorher genau aufgeschrieben, was wir wollen, was o.k. ist und was gar nicht geht.

    Also, wir wollten einen jungen fitten Hund, mit dem wir auch Sport machen können, es ist ok, wenn er noch nicht erzogen ist oder Angst vor Männern hat, er darf nicht aggressiv gegenüber Kindern sein.

    Ich würde empfehlen Euch auch so eine Liste zu machen und dann zunächst mit den Tierheimen/orgas zu telefonieren. Denn wenn man erstmal da ist und die vielen Hunde so traurig ausschauen, ist es schwer noch vernünftig zu entscheiden. Euren Sohn würde ich erst mitnehmen, wenn ihr Euch sicher seid, den richtigen Hund gefunden zu haben.

    Wir haben unsere beinden (fast) gleichzeitig angeschafft und ich muß sagen das würde ich nie wieder machen.

    Immer erst einen Hund schon gut in der Spur haben und erst dann den zweiten anschaffen.

    Ich finde es ganz anders als mit nur einem Hund, aber nicht anstrengender. Eben eine neue Herausforderung. Und für die Hunde finde ich es viiieeel schöner.