Beiträge von Trillian

    Unsere beiden pöbeln bevorzugt gemeinsam.

    Trudi sicherlich aus Unsicherheit und bei ihr betrachte ich die Pöbelei eher als Fortschritt, immerhin schmeißt sie sich angesichts großer fremder Hunde nicht mehr schreiend vor Angst auf den Boden.

    Lotte hört sich warscheinlich einfach selber gerne bellen.... Besonders wenn Trudi anfängt und man dann so schön gemeinsam Krawall machen kann.

    Dazu kommt, dass sie unterschiedliche "Feindbilder" haben. Somit decken sie gemeinsam fast alle Hunde ab, fängt die eine nicht an, tut es die andere...

    Allerdings ist es schon deutlich besser geworden. Bei "Hundesichtung" gibt es sofort Leckerchen, fangen sie an zu bellen, gehe ich wortlos weiter, wobei es manchmal auch hilft, sie anzusprechen, damit sie sich an mich und die Leckerchen erinnern. (Das klappt aber nur, wenn sie nicht sofort ganz hochfahren)

    Trudi ist inzwischen so weit, dass sie - wenn sie den Hund vor mir entdeckt - losspringt und dann stoppt und zu mir sieht. Man kann richtig sehen, wie ihr mittendrin einfällt, dass es hier ja die Möglichkeit gibt, sich ein Lecker zu verdienen.

    Lotte sind im Zweifelsfall Leckerchen egal, aber es gibt nur wenige Hunde, die aus ihrer Sicht gar nicht gehen.

    Huhu!

    Das mit dem "Namen schreiben" ist ja eine großartige Idee.

    Ansonsten habe ich grad auch keine Idee, melde mich aber, wenn mir noch was einfällt.

    EDIT: Ich möchte Lotte gerne irgendwann "lesen" beibringen. Dafür habe ich schon ein Kinderbuch besorgt. So ein stabiles aus Holz. Mein Plan ist, Leckerchen rein zu legen und wenn Lotte dann die Seite aufschlägt, natürlich fürstlich belohnen.

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    Hallo Trilian, ich hab ne gute Anleitung fürs ZOS, danach hab ich auch angefangen und uns machts Spass.
    Wenn du Interesse hast schick mir mal ne PN mit deiner Mail-Adresse.

    Ist auf meiner Nickpage freigeschaltet. Vielen Dank!!!

    Du scheinst doch ein ganz gutes Verhältnis zu dem Tierschutzverein zu haben. Hast Du denen mal Deine Probleme geschildert und um Hilfe gebeten? Ich meine gar nicht so sehr, die Schwierigkeiten mit Deinem Hund, sondern die sonstigen Lebensumstände.

    Ich habe mal für ein Tierheim einen Hund für eine Woche in Pflege genommen, weil die Besitzerin so überlastet war, dass sie am Ende ihrer Kräfte war. Das Tierheim hat diese Lösung gefunden, weil so vermieden werden konnte, dass die Dame ihren Hund abgeben mußte.

    Frag einfach mal, ob sie Dir nicht jemanden nennen können, der den Hund mal ein Wochenende zu sich nimmt, damit Du mal richtig zur Ruhe kommst. Dann kann man auch wieder mit neuer Kraft die Probleme angehen.

    Ansonsten nochmal mein Rat, eine Art Tagebuch zu führen. Schreibe auf, was gut läuft. (Fortschritte, oder jeden Tag 2 Dinge, die Du an Deinem Hund gut findest, 5 Momente, die Du mit ihm genossen hast.) Natürlcih ist nicht alles gut und es wird Tage geben, an denen das schlechte das gute überwiegt. Aber es schult den Blick auf die positiven Dinge. Und man beginnt irgendwann schöne Momente zu schaffen, damit man was zum Aufschreiben hat...

    Hilft übrigens in jedem Lebensbereich, nicht nur wenn es um Hunde geht. Man lernt das Gute nicht aus den Augen zu berlieren.

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    Ich war bis jetzt immer im Büro als Sachbearbeiting in der auftragsabwicklung wäre aber auch bereit was völlig anderes zu machen, Hauptsache Bella kann bleiben und ich habe einigermassen mein Auskommen....

    Danke an alle die mir bis jetzt geanwortet haben, bin noch etwas unbeholfen mit der Funktion hier im Forum, also verzeiht wenn ich was falsches angklicke.

    Ja die Nachbarin habe ich auch schon in Erwägung gezogen als Aufsicht für den Hund.

    LG
    Petra

    Mach Dir keinen Kopf, wir haben ja alle mal angefangen.

    Ich würde an Deiner Stelle versuchen, möglichst viele Varianten anzustreben. Dann hast Du am Ende mehrere Optionen zur Auswahl. Bei einem Bürojob könnte Bella ja vielleicht sogar mit. ist nur immer doof, sowas schon im Vorstellungsgespräch zu fordern...

    Ich drück Dir auf jeden Fall die Daumen, ich kann gut verstehen, wie das für Dich sein muß. In der Situation war ich auch schon...

    Ich arbeite zur Zeit in zwei Jobs gleichzeitig. Einmal als Tagesmutter. Das überschneidet sich nur ein wenig mit den Arbeitszeiten meiner Frau und daher sind die Hunde nur kurz allein. Ich kann aber zumindest Lotte auch mit hin nehmen.

    Und dann arbeite ich von zuhause aus für eine Flirtline. Von beidem zusammen kann ich gut leben.

    Würde ich einen Job als Erzieherin finden, kämen die Hunde in eine Tagesstätte.

    Vielleicht könntest Du auch eine Person finden, die Deinen Hund beaufsichtigt, während Du arbeitest. Ich hatte so eine Arbeitstielung mal. Da hat eine alte Dame die selbst keinen Hund haben konnte meinen Hund gehütet, während ich gearbeitet habe. Dafür habe ich ihr hin und wieder einen Kasten Wasser besorgt und Fenster geputzt oder ähnliches,was ihr zunehmend schwer fiel.

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    Hallo Trillian

    Woran scheitert es denn?
    Die einfachsten Nasenspiele sind das Verstecken von Futter. Einfach den Hund "Sitz, Bleib" machen lassen, dann ein Stück weggehen (am Anfang in Sichtweite bleiben) und ein Futterstückchen auf den Boden oder ins Regal legen. Zurück zum Hund gehen und mit "Such" losschicken, da der Hund gesehen hat was du gemacht hast, wird er gleich dorthin laufen. Nach kurzem hat er dann die Bedeutung von "Such" verstanden. ;) So kann man alle Räume erstmal in Sichtweite des Hundes abarbeiten und später das Futter auslegen ohne das der Hund es sieht. Auf Spaziergängen "verliert" man das Futter und schickt den Hund dann zurück zum Suchen.

    Shila kann mittlerweile 4 Spielsachen unterscheiden und 3 davon sind unterschiedliche Knotentaue. :applaus: Sie bringt sie zwar noch nicht zuverlässig, aber sie läuft zuerst zu dem gesuchten und zeigt es, holt sich aber dann doch das, mit dem sie gerade spielen will. :D

    VG Yvonne

    Wenn ich so genau wüßte, woran es scheitert...

    Leckerchen suchen klappt zwar, aber eigentlich würde ich sie lieber was anderes suchen lassen. Denn Eßbares suchen kennen sie schon aus ihrer Vergangenheit als Straßenhunde...

    Ansonsten ist mir der Aufbau schon klar, aber in der Realität scheitert jeder Versuch. Vielleicht sollte ich mir mal jemanden dazu holen, der damit Erfahrung hat. Vermutlich ist es ein gaaanz dummer, kleiner Fehler...

    @ Alina: Im Prinzip hast Du recht, aber unsere müssen in Bussen immer sitzen, weil Lotte ohne Kommando jedem auf den Schoß klettert und Trudi auf die Suche nach Fressbarem geht. Und in diesem Fall halte ich es für sinnvoll, ein Alternativverhalten zu etablieren, weil die beiden eh schon ungern Buss fahren.

    Außerdem gibt es schon Menschen (auch Hundehalter) die die Zeichen zu deuten wissen. Leider nur zu wenige...

    EDIT: Mir ist grade eingefallen, dass ich manchmal selber fremde Hunde anspreche. Und zwar dann, wenn sie mir auf sehr engem Raum sehr nahe kommen und der Besitzer nicht reagiert. Das geht so weit, dass mir schon ein fremder Labrador seinen Kopf auf den Schoß gelegt hat und ein fremder Beagle in meinen Taschen nach Leckerchen gesucht hat. Dann nehme ich von mir aus Kontakt zu dem Hund auf.