Beiträge von Trillian

    Zitat

    Ich bin ja auch schlimm verliebt... Aber unser Umzug steht ja noch aus... Aber dann, vielleicht.... meine Frau ist auch schon ganz verzaubert:

    http://www.faza-aegina.de/index.php?opti…=detail&id=1653

    Tja, jetzt wo der Umzug vor der Tür steht, muß ich lesen, dass Tolkin ein neues Zuhause gefunden hat.... Naja, ich freu mich für ihn...

    Und wie ich diesen Thread hier öffne, um Euch zu berichten, werde ich sofort wieder Opfer der "Zergportalverführung"

    http://zergportal.de/baseportal/tie…&Id=201225.html

    http://www.stray-einsame-vierbeiner.de/index.php?opti…eden&Itemid=116

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten Hunde Spaß und Ernst gut auseinander halten können und dann auch im Ernstfall bereit sind, ihre Halter zu beschützen.

    Ansonsten bin ich auf Melanies Beschreibung gespannt. Wie man einem Hund das Bellen beibringt weiß ich, aber bei einem "bösen" Bellen oder gar Knurren, steh ich im Moment auf dem Schlauch...

    Vielleicht könntest Du auch jemanden finden, der Lust hat, ab und zu mitzufahren und sich dann ein wenig um Buffy zu kümmern, während Du Dich ums Pferd kümmerst. Dann muß Buffy nicht allein im Auto warten, und ihr könnt trotzdem üben.

    Lotte war sofort und gerne bereit, sich an einen Menschen zu binden. Anfangs dachte ich, sie wäre eben ein menschenfreundlicher Hund und würde im Zweifelsfall mit jedem mitgehen. Doch mit der Zeit hat sich herausgestellt, dass sie zwar mit jedem kuscheln mag, aber wenn ich gehe, folgt sie mir/uns völlig selbstverständlich.

    Trudi ist mehr ein "Ein-Frau-Hund". Sie und meine Frau haben sich im Tierheim gesehen und sofort für einander entschieden. Bei den beiden war die Bindung von anfang an da. Trudis Bindung zu mir beschränkt sich auf ihr Wissen, dass ich ihr Frauchen "auf dem Bahnhof erscheinen lassen kann".

    Zitat

    @ susami: Willst du jetzt sagen, dass Ängste und Unsicherheiten kein generelles Problem "südländischer" Hunde sind???
    Natürlich gibt es immer Hunde, die sich "anders" verhalten, die sich besser hier in Deutschland einfügen können etc. Kommt ja immer auf die Vorerfahrungen des Hundes an. Aber tendenziell(!!!) ist es doch schon so, dass Ängste überproportional bei "südländischen" Hunden auftreten.
    Ein befreundeter Hundetrainer hat mal zu mir gesagt, dass mindestens drei Viertel aller Kunden, die wegen eines Angstproblem des Hundes an ihn herantreten Besitzer "südländischer" Hunde sind!

    Vielleicht ist da aber auch ein wenig die Frage, was Ursache und was Wirkung ist...

    Natürlich gibt es grade bei ehemaligen Straßenhunden sehr typische Ängste. (ein klassiker sind Männer besonders sehr männliche oder sehr südländische Männer oder Menschen, die ausholende Bewegungen machen.)

    Aber die Hunde, die ich erlebe sind tatsächlich meist vor allem gut sozialisiert und bereit zu lernen.

    Fraglos ist, dass es in der Verantwortung der Orgas liegt, nur solche Hunde auszufliegen, die auch eine Chance haben, sich an das Leben in Deutschland zu gewöhnen. Ebenso fraglos ist, dass diese Auswahl nicht allen Orgas gelingt.

    Huhu!

    Lotte ist aus Spanien und völlig unporblematisch. Sie ist aufgeschlossen, klug und lernwillig. Natürlich ist sie auch stur (Terrier eben) und eine Zeit lang hatten wir mit ihrem Jagdtrieb zu kämpfen. Aber insgesamt wirklich easy....

    Straßenhundtypische Probleme waren so Sachen wie Stubenreinheit und die eigenständige Beschaffung von Futter...

    Trudi kommt aus einem polnischen Tierheim, wo sie davor war wissen wir nicht. Sie hatte große Angst und wir haben im ersten Jahr (das grade rum ist) viel mit ihr gearbeitet. Allerdings war sie trotz der sicherlich schlechten Erfahrungen bereit und in der Lage zu lernen, dass die meisten Situationen ungefährlich sind. Inzwischen ist von der alten Angst fast nichts mehr übrig.

    Auch bei ihr hatten wir mit Stubenreinheit und dem Futterklauen so unsere Schwierigkeiten. Stubenreinheit war durch ihre Unsicherheit ein noch etwas größeres Problem, da sie bei Streß undicht wird.

    Aber insgesamt fand ich die beiden nicht viel schwieriger als andere Tierschutzhunde.

    Allerdings waren beide schon in Deutschland, als wir sie übernommen haben. Und anders hätte ich es auch nicht gewollt. Ich finde, man muß den Hund "live" kennen lernen um sicher zu sein, dass es passt.

    Huhu!

    Wir haben ja auch eine Polin. Wir haben von anfang an nur deutsch mit ihr gesprochen. Aber wenn wir mit ihr Polen treffen (unser TA zum Beispiel) und die polnisch mit ihr reden, dann ist sie jedes mal total begeistert.

    Allerdings kannte sie keinen Befehl...