Beiträge von Trillian

    @ Corinna:

    Wie übe ich das denn? Ich steh da irgendwie total auf dem Schlauch... Oder ich habe nicht genug Hände und Augen...

    Wie gesagt, bei normalen Übungen klappt es problemlos. Ich kann sie unterschiedliche Kommandos ausführen lassen und nach dem entfernen einzeln abrufen.

    Aber sobald der Dummy im Spiel ist, geht es nicht mehr. (Einzeln ist Steadiness kein Problem, auch nicht mit Dummy)

    @ BlueSusa:

    Wenn ich Lotte den Dummy holen lasse, und Trudi an der Leine halte, dann springt Trudi so wild rum, dass ich Lotte den Dummy nicht abnehmen kann. (Abgesehen davon, dass Lotte ihn dann auch nicht mehr her gibt.)

    Wenn ich eine von beiden in etwas Entfernung anbinde, fängt sie an wild zu heulen und rumzuspringen. Da hilft dann auch kein Futter mehr.

    Wie gesagt: Beim normalen Training können beide unangeleint warten, bis sie dran sind.

    EDIT:

    Vivi, ich könnte Dich küssen.... Auf die Idee, konsequent zu üben, dass nur "Name, bring!" die Erlaubnis zum Apportieren ist und "Bring" allein (bzw "Anderer Name, bring") ignoriert werden soll, bin ich noch gar nicht gekommen... Der Wald und die Bäume und so....

    Na, dann muß ich mich ja nicht weiter grämen, dass es nicht klappt...

    ...wäre halt schön gewesen. Wobei wir keine klassische Dummyarbeit machen. Sondern es geht uns mehr darum, Spaziergänge spannender zu gestalten.

    Zitat

    Wie sinnvoll ist es überhaupt, mit zwei Hunden gleichzeitig zu arbeiten? :???:
    Ich sehe nur Vorteile, wenn mit beiden Hunden einzeln gearbeitet wird.
    Der Hund, der nicht dran ist, übt sich in Steadiness und Ruhe.
    Der aktive Hund hat die volle Aufmerksamkeit seines Zweibeiners.

    Aber, ich lasse mich gern eines Besseren belehren. ;)

    Naja, da fängt es schon an....

    Ich kann zwar beim normalen bzw. Tricktraining mit nur einem Hund arbeiten und den anderen zusehen lassen, aber wenn Dummys/Spielzeuge im Spiel sind, ist vorbei mit Steadiness und Ruhe...

    Und Lotte rückt dann den Dummy auch nicht mehr raus. Also, wenn sie "dran" ist und Trudi zusieht. Sonst ist es überhaupt kein Problem...

    Außerdem können unsere Hunde (noch) nicht allein zu Hause bleiben. Daher muß ich immer mit beiden zusammen gehen. Und ich würde das mit den Dummys gern auf Spaziergängen mit einauen.

    (Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich jetzt verständlich ausgedrückt habe...)

    Es ist ein wenig OT, aber ich muß es dennoch mal loswerden:

    Ein wirklich schöner Thread, ohne (schwerwiegende) Entgleisungen. Die Regeln der Nettiquette wurden (meistens) eingehalten und es wurde überwiegend sachlich und gut verständlich argumentiert.

    Am Ende hat die TS sogar den Mut gefunden Ihren "Fehler" einzusehen, umzudenken und vor allem öffentlich dazu zu stehen. (Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Größe hätte. Mit 22 hatte ich sie auf keinen Fall, damals war ich noch zu sehr davon überzeugt fehlerlos zu sein)

    Schön, dass vielen Welpen (und ihren Haltern) dadurch ein sehr unangenehmes Erlebnis erspart bleiben wird.

    Ich würde mich freuen, mehr solche Threads/Diskussionen zu lesen.

    liebe Grüße

    Ich habe da mal eine Frage, an alle, die mit zwei Hunden arbeiten:

    Wie habt ihr angefangen mit beiden gleichzeitig zu arbeiten?

    Wenn ich mit unseren einzeln arbeite, klappt es wunderbar. Aber zu zweit bricht das Chaos aus, was vor allem daran liegt, dass ich überfordert bin und irgendwie keinen rechten Plan habe....

    Ich trainiere mit unseren Beiden die Leinenführigkeit schon seit einem Jahr. In Gebieten mit "normaler" bis "leicht gesteigerter" Ablenkung klappt es hervorragend.

    Aber für beide Hunde gibt es Ablenkungen, die so groß sind, dass sie es einfach nicht schaffen, ruhig zu bleiben. Lotte zieht dann trotzdem und Trudi springt wie wild in die Leine, erinnert sich, dass das nicht erwünscht ist, kommt zurück und springt wieder.

    Wir alle wissen, wie schwer es ist, sich zu beherrschen. Das geht unseren Hunden nicht anders.

    Ich habe mit unseren die freiwilligen Rückblicke geklickert. Dafür bin ich (mit Trudi an der Schlepp, Lotte konnte dabei frei sein) einfach stehen geblieben und habe gewartet. Sobald der Hund geschaut hat, habe ich "geclickt" und belohnt. Bei Trudi ging das prima mit Futterbröckchen, bei Lotte mit einem Spielzeug oder Futterdummy. Ich habe dabei die jeweilige Belohnung immer hinter mich geworfen. Dadurch hatten die Wauzen noch mehr im Hinterkopf, dass es auch hinter ihnen spannende Dinge zu entdecken gibt.

    Worauf Lotte total abfährt und ich könnte mir nach Deinen Berichten vorstellen, dass es auch auf Balu zutrifft, sind Spielzeuge am Tau. Für Lotte benutze ich Katzenspielzeuge aber die wiegt ja auch nur 6 kg... Für Balu ist sicher etwas stabieleres angebracht. Das benutze ich dann so ähnlich wie eine Reizangel.

    Zitat

    Warum machen es dann die Tierärzte auch ohne medizinische Indikation (z. T. in Massen)? Und Tierkliniken ebenso? :???:

    1. Wo kein Kläger, da kein Richter

    2. ist umstritten, was ein "guter Grund" ist...

    Gesetzestexte sind eben immer nur so viel oder wenig wert wie ihre Auslegung hergibt...