Beiträge von Trillian

    Und wenn der Westi regelmäßig an Eurem Haus vorbei geht, dann handelt es sich auch um ein schon hochgepuschtes Problem.

    So nach dem Motto "Die blöde kleine Kröte, der hatte ich doch schon mehrfach gesagt/zeigt, dass ich ihn nicht in meinem Reich haben will"

    Ganz wichtig: Halte die Tür geschlossen. Es geht nicht, dass der Hund da selbst entscheidet, ob er drinnen oder draußen ist. (Schon weil es sich bei dem "Draußen" um einen öffentlichen Bereich handelt)

    Aber sei nicht zu traurig. Das Verhalten Deines Hundes ist nicht "Krank" oder "unsozial" es handelt sich im Prinzip "nur" um ein Missverständnis.

    Ach ja, un wenn Du weißt, wo die Westi-Besitzerin wohnt, schick einen "Entschuldigung"-Korb mit Leckerlies und Hundespielzeug vorbei und biete an die Kosten zu übernehmen, falls eine TA-Behandlung nötig ist.

    Hm, ganz ehrlich, passierende Hunde müssen unsere Hunde auch tolerieren. Wenn der fremde Hund eine gewisse Distanz unterschreitet, dann gebe ich ein Auflösungskommando und laß die Hunde das regeln.

    Außer wir sind zu zweit, dann hütet einer die Hunde und der andere verscheucht den fremden Hund. Was unsere Hunde wirklich beeindruckt.

    Es ist mal irgendwo im nirgendwo im Dunkeln ein bellender und knurrender Hund auf uns zugerannt. Ich hatte echt Angst um mich und die Hunde. Also hab ich das erste getan, was mir einfiel. Ich habe den fremden Hund angeschrieen und als er trotzdem näher kam, habe ich beherzt zugetreten. Der fremde Hund ist abgezogen und unsere Hunde haben mich für den Rest des Abends angehimmelt.

    Das kann natürlich nicht des Rätsels Lösung sein...

    Aber Du könntest vielleicht versuchen, mit Missy zu üben, dass sie liegenbleibt, auch wenn Du aufstehst und auf den Hund zugehst um ihn wegzuschicken. Aber ob das klappt....

    Wie auch immer, ich bin der Meinung, dass sich unsere Hunde nicht alles gefallen lassen müssen. Wenn ich ein Näherkommen des anderen Hundes nicht verhindern kann, erlaube ich unseren Hunden das selbst in die Hand zu nehmen.

    Wobei ich sagen muß, Lotte ist ja auch eine "Südländerin" und unsere Beiden sind ehemalige Straßenhunde. Beide stellen sich bei Regen sofort unter und Lotte kann Wasser grundsätzlich nicht leiden. Sie hat zwar keine Angst, aber wenn ich versuche mit ihr bei Regen Gassi zu gehen und sie dann ableine, dann dreht sie sich um und flitzt nach Hause.

    Ich drück Dir auf jeden Fall die Daumen, dass sich noch jemand meldet, der einen wirklich guten Rat hat.

    Ich muß jetzt weg

    Im Prinzip stimmt das mit der Rangfolge schon, aber da das für uns Menschen schlecht ersichtlich ist (grade in den ersten Tagen) fänd ich es ungünstig, wenn einer auf's Bett darf, und ICH den anderen runterschicke. (Und was machst Du, wenn der "Neuzugang" der Chef ist? Verbietest Du dann Cody die Couch und holst den Neuen rauf?)

    Ich versuche schon, die Rangfolge der Beiden zu respektieren. Das heißt aber vor allem, dass ich Lotte (die "Unterlegene") nicht nötige in Trudis Individualbereich zu laufen oder sich sonst irgendwie ungebürlich zu verhalten.

    Bei Streicheleinheiten und Leckerlies verfahre ich ähnlich: Wenn Beide kommen ist es gut. Wenn eine grummelt schicke ich beide Weg. Ich lasse da nicht zu, dass sie um mich streiten. (Schon weil ich zu viel Angst habe mal dazwischen zu geraten.)

    Bekannt machen würde ich die Hunde zunächst durch gemeinsame Spaziergänge in möglichst unbekanntem Gebiet. Wenn das gut klappt, mit beiden gemeinsam nach Hause gehen.

    Unsere würden hier ohne weiteres auch keinen fremden Hund dulden. Aber mit einer solchen "Vorarbeit" geht es dann doch.

    Wenn Du nicht zwei Hunde auf der Couch/im Bett haben möchtest, dann solltest Du das deinem Rüden (Cody, nehme ich an) das jetzt schon abgewöhnen. An sonsten gilt bei uns, was die eine darf, darf auch die andere.

    Was mir wichtig war und was ich auch bei künftigen Hunden so halten würde: Jeder hat seine eigene Decke und seine eigene Ecke zum Fressen.

    Wenn Du keine Möglichkeit hast, mit einem allein zu üben, dann bring Codi bei, ruhig auf seiner Decke zu liegen, während Du faxen machst. Dann lernt er später leichter, ruhig auf seiner Decke zu liegen, wenn Du mit dem Neuling übst. Und frisch den Grundgehorsam nochmal auf.

    Hm, ansonsten würde ich beim nächsten Mal versuchen einen Zweithund zu finden, der die Interessen des ersten teilt. Das ist bei unseren nicht so und das führte erstens zu Mißverständnissen der Hunde untereinander und zweitens beschäftigen sie sich weniger miteinander als ich gehofft habe.

    Mehr fällt mir grad nicht ein, aber ich bin ja auch noch ein "Mehrhundehalter-Neuling"

    Hm, gute Frage....

    Ich glaub das ist mehr so ein gefühlsmäßiges Ding. Mir erscheinen Rüden untereinander "ehrlicher" und "klarer". Aber das mag auch daran liegen, dass ich mit Rüden aufgewachsen bin und einfach ein besseres Gefühl für sie und ihre Bedürfnisse habe.

    Bei Rüde-Hündin habe ich oft den Eindruck, dass der Rüde Besitzansprüche erhebt. Und wenn man unkastrierte Tiere hat, ist es unter Umständen sehr stressig für alle Beteiligten.

    Und Hündin-Hündin..... Weiber sind halt Zicken.... ich weiß wovon ich rede... :lol: Kann aber auch daran liegen, dass der Start mit unseren Beiden so schlecht war. Und das hatte nichts mit dem Geschlecht zu tun, sondern mit der Unerfahrenheit und Dusseligkeit ihrer Besitzerinnen :headbash: Wir haben da Fehler gemacht, die ich so nicht wieder machen würde. Aber dafür mache ich vermutlcih beim nächsten Mal andere, ich bin unbesorgt, das mir jedes Mal was neues einfällt..

    Ich möchte nochmal betonen, das das ganze keine wissenschaftliche Grundlage hat, sondern dass das nur meine Vorlieben sind.

    Na dann, ich drücke Dir die Daumen, dass es passt.

    Und wie gesagt, auch wenn Rüde-Hündin meistens passt, bestätigen Außnahmen die Regeln und Rüde-Rüde ist auch meine bevorzugte Kombi.

    Schreib mal, wie es war.

    Dir geht es aber doch in erster Linie darum, den Alltag für den Hund erträglich zu machen, weil er so immer wieder in Situationen kommt, die ihn extrem stressen?

    vielleicht könntest Du versuche, z.b. den Futternapf weit entfernt vom Wasserhan aufzustellen und dann das Wasser laufen zu lassen. (Also damit er beginnt, es mit positivem zu verbinden)

    Mit dem Planschbecken könntest Du Leckerlies in die Nähe werfen. (Natürlich immer so weit weg, dass er es schaffen kann, hinzugehen.)

    Das große Problem an Ängsten ist, dass dem Hund keine Rückmeldung darüber erfolgt, was passiert wäre, wenn er sich anders verhalten hätte.

    (Er flieht vor dem Wasser aus dem Bad und das Verhalten wird bestätigt, weil das Wasser ja aufhört zu laufen. Der Hund weiß ja weder, dass dass wasser auch so aufgehört hätte zu laufen, noch, dass es ihm nichts tut. Um ihm solche Erfahrungen zu ermöglichen, muß man immer ein wenig tricksen)