Beiträge von Trillian

    Kannst Du mal erklären, was Du meinst, wenn Du schreibst, ihr ignoriert das ihr sein Angstverhalten ignoriert?

    Zum Anleinen: Ich glaube, das ist für die meisten ängstlichen Hunde ein Alptraum... Da kommt einem plötzlich der sowieso schon unheimliche Mensch in bedrohlicher Art extrem nahe und macht sich dann auch noch an den ganz empfindlichen Stellen des Hundes zu schaffen.

    Für Trudi war das immer ganz schlimm. Sie hat nicht geknurrt, sondern sich jedesmal auf den Boden geworfen und manchmal auch Pipi gemacht.

    Versucht Euch schräg mit dem Rücken zu Snoopy zu stellen/hocken und ihn herzulocken. Seht ihn nicht direkt an, wenn ihr die Leine einhakt. Das ist unter Hunden eine Drohung und unsere Haushunde müssen erst lernen, dass man die Körpersprache von Menschen nicht immer ernst nehmen kann.

    Um eine Trainerempfehlung zu bekommen, wäre es gut, wenn Du schreiben würdest, wo Du - ungefähr - herkommst.

    EDIT: da wart ihr schneller.....

    @ Agil:

    Da handelt es sich um ein Mißverständniss... Das Bellen, das der Hund zeigt, wenn man ihm nicht gibt, was er will (egal, ob ich den Hund anbinde und mich aus seiner Reichweite bewege oder ob ich das Objekt des Begehrens hoch genug halte) ist kein aggressives Bellen.

    Es ist lediglich ein frustriertes oder begehrliches Bellen.

    Ähnlich wird eben auch ein Sitz oder Pfote trainiert. (Bei letzterem nutzt man ja auch Bettelverhalten aus und der Hund zeigt es nicht permanent.)

    Ob das so trainerte Bellen später eher aggressiv klingt oder eher hysterisch ist dann sicher von der Veranlagung des Hundes abhängig.

    Aber schreib doch mal bitte, in welchen Situationen ein Hund im Alltag bellt, die sich eignen, um es zu bestärken und unter Signalkontrolle zu stellen.

    @ Agil: Meinst Du damit, die Gelegenheiten zu nutzen in denen der Hund von allein bellt?

    Meiner Meinung nach kann das - je nach Charakter des Hundes - ebenso nach hinten losgehen. Wenn ich den Hund bestätige, wenn er den Konkurrenten verbellt, dann wird er das unter Umständen falsch verknüpfen und meinen, dieses verbellen sei erwünscht.

    Zitat

    Ja muss auch jeder selber wissen, wie gesagt für mich und chico wäre das nichts. =) das ist ein PRT also sowieso schon etwas aufgewühlter als andere hunderassen.. ne ne das wäre für ihn nicht gut.

    Siehste, mit nem Jacky würde ich das vermutlich auch nicht so trainieren ;)

    Ich kann mir schon vorstellen, dass der Hund sich jetzt - nach drei Monaten - sicher genug fühlt um sich gegen "Übergriffe" zu wehren.

    Interessant wäre, ob er vorher schon mal gezeigt hat, dass ihm dieses an- und ableinen zu viel Nähe ist. Leider sind diese Signale nicht immer gut zu erkennen.

    Ach ja, das mit der Leine hatte ich so verstanden, dass der Hund sich verheddert hat, weil er mit Leine allein in der Wohnung war.

    Die meisten hier beschriebenen Methoden funktionieren, weil der Hund aus Frust bellt. Und Frust wird erzeugt, indem wir ihm etwas zeigen, was er haben will und es ihm dann nicht geben.

    Bei Hunden mit niedriger Reizschwelle reicht das zeigen eines Gegenstandes, Hunde, die von sich aus eher entspannt sind und gelernt haben mit Frust umzugehen, muss man puschen, damit sie bellen.

    Ob man das will oder nicht, muß jeder für sich entscheiden.

    Ich würde mir sehr genau überlegen, ob ich "Gib laut" mit einem Border trainieren würde. Und wenn, dann wird es warscheinlich nicht nötig sein, den am Baum anzubinden und ihn mit einem Spielzeug anzustacheln...

    Aber bei einem ausgeglichenen Hund kann ich da nix schlimmes bei finden.

    Blöd, dass niemand die Situation beobachtet hat. Denn das ängstliche Verhalten kann natürlich durch die Körpersprache ausgelöst worden sein.

    Zudem reagieren die meisten ängstlichen Hunde stärker auf Männer. Durch die tiefen Stimmen und das bruschikose auftreten sind Männer anscheinend "bedrohlicher"

    Die Frage ist, ob Dein Freund bereit ist, mit dem Hund zu arbeiten. Das mußt Du zu allererst mit ihm klären. Er muß das wirklich wollen, und nicht nur Dir zuliebe ja sagen.

    Du wirst lachen, aber gaaaaanz am anfang, als unsere Katzen noch nicht raus durften, hat uns immer irgendjemand des nachts Mäuschen vor die Tür gelegt.

    Leider kenne ich mich mit Katzen nicht so aus. Denn mich wundert schon, dass unsere Miezen das so gelassen hinnehmen...

    (Das mit dem Schild ist eine großartige Idee, ich werde gleich mal eins basteln)

    oder

    Schreck im Morgengrauen...

    Unsere Katzen haben ja jetzt Freigang. Damit auch die ungeschickte Katze bequem rein und rauß kommt, haben wir von außen einen alten Kratzbaum unter das Fenster gestellt.

    Samstag Morgen saß ich bei einem Kaffee gemütlich rum, da höre ich das vertraute "Am Kratzbaum kratz"-Geräusch. Das wäre nicht so verwunderlich gewesen, wenn nicht unsere beiden Katzen damit beschäftigt gewesen wären uns die Füße zu wärmen.

    Also bin ich flugs aus dem Bettchen gehoppst und habe einen Blick aus dem Fenster riskiert. Von unten starrt mich aus wunderschönen grünen Augen eine graugetiegerte Main Coon an.

    Allerdings hat sie dann die Flucht ergriffen bevor ich meine bessere Hälfte wecken konnte.

    Heute morgen plötzlich ein Höllenlärm, Hundetatzen auf dem Laminat, Möbel rumpeln, irgendwas fällt herunter....

    Wir schrecke beide aus unserem wohlverdienten Schönheitsschlaf hoch und sehen noch Trudi bei dem Versuch, das Fenster zu erklimmen.

    Mein erster Gedanke: Jetzt ist es so weit und die doofen Tölen fangen an die Katzen zu jagen. Doch ein Blick ins Nebenzimmer hat mein klopfendes Herz ein wenig beruhigt, beide Katzen sind wohlbehalten, wenn auch erschrocken, zuhause...

    Nachdem Trudi anhaltend Interesse für das Fenster gezeigt hat und auch der Kater dort eingehend geschnuppert hat, haben wir nochmal genau geschaut und ein Büschel seeehhhr lange, weis-graue Katzenhaare am Fensterbrett entdeckt...

    Sachen gibt's....