Beiträge von Trillian

    @ Jocks_B: Natürlich gibt es immer Schlupflöcher. (Wobei man eigentlich, wenn man seinen Hund verkauft auch die Tassoregistrierung ändert. Keine Ahnung, wie das rechtlich ist)

    Trotzdem vermindert eine Chippflicht das Risiko. Und das ist ja auch schon mal was.


    Was ich schade finde: Warum kann in unserem technischen Zeitalter nicht alles wichtige auf dem Chip, bzw. unter der chipnummer gespeichert werden?

    Also: Wo ist der Hund steuerlich gemeldet? Ist er geimpft? Ist er versichert?

    Das alles setzt natürlich voraus, dass der Halter nicht nur den Chip implantieren läßt, sondern auch den Chip registrieren läßt. Die wichtigere Frage finde ich, warum das nicht vorgeschrieben ist.

    @ SheltiePower:

    Danke, glücklicher Weise geht es Lotte nicht wirklich schlecht. (Solange sie nicht auf fremde Rüden treffen muß)

    Nur ich bin furchtbar besorgt und ratlos.

    Inzwischen habe ich den Ratschlag bekommen, mal die Blutwerte bestimmen zu lassen und einen Scheidenabstrich zu machen.

    @ Marion: Danke

    @ all: Was mir noch einfällt, ich finde ihre Zitzen und Vulva sehen sehr groß aus. Leider bin ich mir nicht sicher, ob das schon immer so war, oder auch erst seit Ostern....(Es ist meine erste Hündin und mir war nicht klar, wie wichtig es ist darauf zu achten)

    Der erste TA hat die Analdrüsen überprüft und eine Urinprobe untersucht, um eine Blasenentzündung ausschließen zu können.

    Sonst ist Lotte total fit.

    Die im Tierheim sagten, wenn im Impfausweis steht, sie sei in Spanien kastriert worden, dann könnte es auch sein, dass sie gar nicht kastriert ist. Ich solle dann vorbei kommen und mir einen Gutschein abholen....

    Ich muß mich jetzt auch mal mit einer Frage an Euch wenden, weil ich inzwischen total verunsichert bin.

    Ich habe Lotte seit Mai 2008. Laut Tierheim war sie damals 1 - 2 Jahre alt und wurde - laut Impfausweis - in Spanien kastriert.

    So gegen Ostern 2009 haben dann plötzlich ausgesprochen viele Rüden für Lotte interessiert und Verhaltensweisen gezeigt, die sie sonst nur bei läufigen Hündinnen zeigen.

    Also bin ich mit Lotte zum Tierarzt. Der meinte, es sei warscheinlich so, dass die Nebennieren die Hormonproduktion auslösen. Das käme daher, dass Hündinnen das Bedürfnis hätten ihren Zyklus zu synchroniseren.

    Mein Problem: Das hört gar nicht mehr auf. Ich bin mir (ziemlich) sicher, dass Lotte nicht läufig geworden ist. Aber alle Rüden kleben an mir. Inzwischen hat Lotte schon keinen Bock mehr auf fremde Hunde. Dabei fand sie die immer ganz toll. Die Situation ist psychisch weder für mich, noch für Lotte angenehm.

    Außerdem mache ich mir Sorgen, dass dieser beständig hohe Hormonpegel ihr irgendwie schaden könnte.

    Ich war jetzt schon bei mehreren Tierärzten und die Meinungen reichten von "Och, das hört schon von alleine wieder auf, bei manchen Hündinnen ist das eben so" bis "Am besten machen wir den Hund nochmal auf, das könnte was wirklich gefährliches sein"

    Hat irgendjemand einen Tip? Ich hatte so viel Pech mit meinen vorherigen Hunden, ich mache mir wirklich Sorgen...

    Ich gebe Junimond recht, es ist ganz wichtig, dass beide Hunde im Auto abgesichert sind. Unsere Beiden leben jetzt seit über einem Jahr zusammen und wir trennen sie im Auto trotzdem. Nicht auszudenken, wenn sie sich während der Fahrt doch mal in die Haare kriegen würden.

    Sonst finde ich es eine gute Idee, von Anfang an beide Hunde daran zu gewöhnen, dass sie auch mal allein zuhause bleiben. Das haben wir versäumt und jetzt üb ich das allein alleinbleiben. Sehr nervig....

    Den Tip von rottifrauchen finde ich auch wichtig, nichts herumliegen lassen, worum es Streit geben könnte.

    Schön, dass das erste Treffen so vielversprechend war. Ich drücke die Daumen.

    Schreib unbedingt, wie es läuft...

    @ Deoris:

    Zum einen habe ich schon Mitleid mit Menschen, die sich durch eigene Dummheit schaden, wo wollte man da auch die Grenze ziehen.

    Zum Anderen halte ich nicht einen der Zuschauer bei einem Stierkampf für Unschuldig. Im Grunde genommen sind sie die einzigen, die an der Situation etwas ändern könnten.

    Ich sehe das anders. Fleisch essen ist Genuss. Ein Genuss, den ich jedem Menschen von Herzen gönne, aber eben Genuss.

    Ebenso wie das beiwohnen bestimmter "Sport"-Veranstaltungen für viele Menschen ein Genuß ist.

    (Wobei ich gestehen muß, dass mich rein emotional Stierkämpfe auch mehr bewegen als Nutztierhaltung oder Pferderennen. Das ist vermutlich, was Aura mit dem unterschiedlichen kulturellen Background meinte. Vom Verstand her ist da aber kein Unterschied.)

    siehst Du Claricia und da wiederspreche ich Dir. Wir Menschen könnten durchaus ohne Fleisch, Milch und Eier überleben. Wir wollen es nicht. Und das finde ich auch ok. Nicht ok ist, dass wir aus Profitgier die Tiere die für die Produktion genutzt werden schlecht halten.

    Genauso wie bei den Stierkämpfen. Natürlich leiden die Tiere. Und es ist nicht notwendig. Aber es gibt Menschen, die davon leben, davon leben müssen. Wieder leiden Tiere, weil die Menschen (nur) auf's Geld sehen.

    Und ich nehme mich bei all dem nicht aus. Ich esse kein Fleisch, trinke aber Milch und auch für unsere Hunde gibt es nicht nur Bio-Fleisch. (Auch wenn das mein Fernziel ist.)

    Die Diskussion wird auch sofort eine andere, wenn wir die Stierkämpfe durch einen Sport ersetzten, der hier bei uns Tradition hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Rennpferde ein glückliches Leben führen...

    Ich dräng mich da grad nochmal mit einer Frage rein...

    Lotte ist - für mich - was Jagen angeht eine Erfolgsstory. Ich kann sie fast immer frei laufen lassen. Im Moment leine ich sie im Wald an, weil ich muß und an Maisfeldern, wenn ich mich nicht ganz auf sie konzentrieren kann.

    Unsere Trudi ist vermulich eine Bracke oder ein Bracken-Mix. Und seit Mai ist sie draußen ganz schlimm. Ich habe jetzt schon mit Jägern und Züchtern gesprochen. Die überwiegende Meinung war folgende: Wenn Du willst, dass Deine Bracke jagd, mach die Leine ab, soll sie nicht jagen, mach sie nicht los...

    Wenn Trudi ein Duft in die Nase steigt, dann hilft nichts mehr...(Wobei es bei mir generell schlimmer ist, weil Trudi von anfang an viel mehr auf meine Frau reagiert als auf mich...)