@ staffy: "Bindung" war vielleicht das falsche Wort. Aber bei Dir klang es ein wenig, als würde bei jagenden Hunden prinzipiell etwas in der Beziehung zum Halter nicht stimmen.
Und das halte ich für gewagt. Für Hunde, die dafür gemacht sind, mit dem Menschen gemeinsam zu jagen, mag es noch in hohem Maße zutreffen. Bei Hunden, die dafür gemacht sind, allein zu jagen oder die aufgrund ihrer persönlichen Geschichte gelernt haben allein zu jagen, sehe ich das etwas differenzierter.
Allerdings wäre mehr kontrolle im Alltag auch mein erster Ansatz...
@ Schlaubi: Ich trainiere immer mit Lotte.... Impulskontrolle ist ein wichtiges Stichwort für uns, damit hat sie große Schwierigkeiten. Und anfänglich hat sie mich draußen einfach vergessen, wenn andere Hunde oder Kaninchen auf der Bildfläche erschienen.
Deshalb konnte ich aber nicht nur dort laufen, wo es keine Kaninchen gibt, denn die sind hier überall. Auf jeder Wiese, in jedem Garten, auf den Grünstreifen am Straßenrand..... Da wo ich sie nicht kontrollieren kann (oder mir nicht sicher bin) bleibt sie an der Schlepp. Und dann wird bei Kaninchensichtung geübt. Lotte braucht eine Ersatzbeute, sonst schafft sie es einfach nicht.
Sie sitzt inzwischen ab, wenn wir Kaninchen treffen, aber ich kann sehen, wie sie irgendwann anfängt zu zittern und zu schmatzen vor lauter Streß. Da hilft es ihr, wenn ich ihr einen Ersatz anbieten kann. Ich weiß aber nicht, ob das bei jedem Hund funktioniert.
Meine Idee für Dein "Zwei-Hunde-Problem" kannste Du Baffo vielleicht an eine Flexileine machen und Dir die Flexi mit der normalen Leine umhängen? Das geht aber natürlich nur, wenn er wirklich ruhig ist, sonst ist die Verletzungsgefahr für Dich zu groß.