Hach, ich kann mich noch gut an die lebhafte Diskussion erinnern, auf die Frage, was ist ein Hundeanfänger....
Den Unterschied sehe ich hier bei uns. Ich habe mit Sicherheit viel mehr Erfahrung mit Hunden als meine Frau. Dadurch kann reagiere ich in vielen Situationen viel schneller und präziser als ein Anfänger es tut, weil ich nicht lange darüber nachdenken muß.
Und dann gibt es Hunde, die nutzten ein Zögern oder eine Unsicherheit aus und es gibt Hunde, die tun das nicht. Das ist oft rasseabhängig.
Der andere Punkt, ich bin mit Hunden aufgewachsen. Ich weiß, wie viel Arbeit ein Hund bedeutet. Das ist eine Erfahrung, die ich mir nicht anlesen kann. Da weiß ich erst, was es bedeutet, wenn ich im Winter Morgen für Morgen im Dunkeln, bei Schnee und Regen mit dem Hund durch die Gegend stapfe. Weil ich das weiß, sind für mich diesmal verschiedene Hunde rausgefallen, weil ich weiß, das ich das nicht will. Also habe ich mich für Hunde mit "normalem" Anspruch entschieden.
Das alles heißt nicht, dass es nicht auch Anfänger gibt, die mit ihren "Nicht-Anfänger-Hund" großartig zurecht kommen. Aber es ist eben nicht die Regel und es soll ja eine Kombination gefunden werden, die beide glücklich macht. Der Anfänger soll ja seinen Hund nicht leidend ertragen.
@ Marlis: Natürlich soll ein kleiner Hund ein ebenso glückliches Leben führen wie ein großer Hund. Ich denke, es ging hier mehr um die Gefahr für die Menschen, die von einem solchen Hund ausgehen können.