Beiträge von Trillian

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    Wenn's denn ein Unfall gewesen wäre. Man hat ja gezielt vermehrt.
    Ich habe auch so eine geplante, unüberlegte Vermehrung hier sitzen, mit etwas zu kurzen Beinen und einer etwas zu steifen Wirbelsäule. Aber hauptsache er hat ein hübsches Gesicht. :sad2:

    Nichts für ungut. Wie dem auch sei wünsche ich dem Junghund viel Glück bei der Vermittlung.

    Diese Diskussion ist doch durch, die TS hat ihre Lektion schon lange gelernt.

    Und im Moment finde ich es eher löblich, dass sie sich der Verantwortung nun nicht entzieht und sich um den Hund kümmert.

    Vieilleicht hast Du ja glück, und findest jemanden in Deiner näheren Umgebung. Ich würde auch genau auf diesem Wege suchen. (Aushänge, Stadtanzeiger,...)

    Dann könnt ihr Euch ab und zu mal zum Gassigehen treffen und Du hast den armen Pechvogel mehr im Blick.

    Ach so, ich finde wichtig, dass die Hunde ähnlich "ticken".

    Grade bei Missy würde ich darauf achten, dass entweder der 2. Hund überhaupt keine Jagdambitionen hat, oder dass er ein ähnliches Jagdverhalten zeigt wie Missy.

    Es ist auch schön, wenn die Hunde ähnliche Prioritäten setzten. Trudi und Diego haben zum Beispiel eine ähnliche Vorstellung davon, wie man spielt. Die meisten anderen Hunde finden Trudi zu heftig. Hingegen würde Lotte sich vermutlich von SheltiPowers Cheyene zum Spielen bewegen lassen, bei den meisten Hunden will sie das nicht.

    Trudi ist extrem futterfixiert. Lotte ist Futter egal. Das führte oft dazu, dass Trudi noch genau wußte, wo vor Wochen mal ein Leckerchen hinter das Sofa gerollt war und hat Lotte gemaßregelt, weil sie da zu nah rankam. Ich bin mir sicher, dass Lotte anfangs keine Ahnung hatte, wo ihr Fehler lag. Hätte da ein Spielzeug gelegen, wäre das anders gewesen.

    So schön ich übrigens finde, wenn sich die beiden Hunde mögen, ist mir wichtig, dass ich die Hauptbezugsperson bleibe. Ich würde nicht wollen, dass sich die Hunde mehr aneinander als an mir orientieren.

    ok...

    Mein letzter Hund war überraschend und viel zu früh gestorben. Ich war untröstlich und wollte nie wieder einen Hund.

    Meine Frau wollte aber schon als ich Fynn noch hatte einen "eigenen" Hund. Also hat sie mich beschwatzt ins Tierheim "nur mal gucken" zu fahren. Dann hat sie dort Trudi entdeckt und war sofort hin und weg.

    Ich nicht, aber es sollte ja auch nicht mein Hund werden.

    Wir sind dann regelmäßig zu mehreren "Kennenlern-Besuchen" ins TH gefahren. Auf unserer letzten Fahrt um sie abzuholen lief plötzlich vor uns auf der Straße was kleines Schwarzes rum.

    Wir haben angehalten und als "Tues" die Tür aufmacht sprang uns "Mable" ins Auto. Kein Halsband, kein Chip. Also haben wir sie im Tierheim gemeldet und erstmal wieder mitgenommen. (Und Trudi natürlich auch) Nach einem gemeinsamen Wochenende haben sich dann Mables Besitzer gemeldet.

    Ich war - schon wieder - untröstlich, aber diesmal wollte ich unbedingt wieder einen eigenen Hund und habe mich auf die Suche gamacht und Lotte entdeckt.

    Beim "Kennenlern-Besuch" hatte ich Trudi zwar mit, aber die konnte vor lauter Angst vor den vielen bellenden Hunden gar nicht erst aus dem Auto steigen.

    Also haben wir sie beim nächsten Mal zuhause gelassen und Lotte einfach mitgenommen.

    Die ersten Tage liefen problemlos. Dann hat es mehrmals täglich heftig geknallt und ich war mehrfach kurz davor, einen von beiden Hunden zurückzugeben. Doch mit der Zeit haben die Hunde im wahrsten Sinne des Wortes gelernt sich zu verstehen.

    Pflegi Diego war hingegen gar kein Problem. Trudi und er spielen und es wird nur mal kurz laut, wenn einer zu feste zuzwickt.

    Lotte hält Diego auf Distanz und er nimmt es - meist - hin.

    Ach so, für mich kommen keine zwei Weiber mehr in Frage, in Zukunft ziehen hier nur noch Kerle ein. Oder es kommt ganz anders...

    Du könntest versuchen, sie an einen Target (Ziel) zu gewöhnen.

    Dazu hältst Du einen Kochlöffel, eine Fleigenklatsche oder einen anderen langen Gegenstand mit auffälligem Ende vor die Nase. Sobald sie den Gegenstand berührt, loben und Lecker verfüttern.

    Dann den Abstand weiter vergrößern.

    Bei uns ist es so, dass jede ihren "eigenen" Hund hat und eben einen "Co-Hund".

    Mir ist das wichtig. Sollten Tues und ich uns eines Tages trennen wäre das eh schon eine Katastrophe für mich. Auch ohne Streit um die Hunde.

    Wohnung mit Hund ist hier eh ein Problem, aber bisher hatte ich immer Glück.

    Ich finde, es verlangt von allen beteiligten mehr Konzentration, mit zwei (oder mehr) Hunden zu arbeiten, klappt aber.

    Wenn ich mit einem übe, muß der andere sich eben in Geduld üben.

    Unsere bleiben leider nur gemeinsam allein. Das Training des allein Alleinbleibens bereitet mir derzeit die größten Probleme.