ok...
Mein letzter Hund war überraschend und viel zu früh gestorben. Ich war untröstlich und wollte nie wieder einen Hund.
Meine Frau wollte aber schon als ich Fynn noch hatte einen "eigenen" Hund. Also hat sie mich beschwatzt ins Tierheim "nur mal gucken" zu fahren. Dann hat sie dort Trudi entdeckt und war sofort hin und weg.
Ich nicht, aber es sollte ja auch nicht mein Hund werden.
Wir sind dann regelmäßig zu mehreren "Kennenlern-Besuchen" ins TH gefahren. Auf unserer letzten Fahrt um sie abzuholen lief plötzlich vor uns auf der Straße was kleines Schwarzes rum.
Wir haben angehalten und als "Tues" die Tür aufmacht sprang uns "Mable" ins Auto. Kein Halsband, kein Chip. Also haben wir sie im Tierheim gemeldet und erstmal wieder mitgenommen. (Und Trudi natürlich auch) Nach einem gemeinsamen Wochenende haben sich dann Mables Besitzer gemeldet.
Ich war - schon wieder - untröstlich, aber diesmal wollte ich unbedingt wieder einen eigenen Hund und habe mich auf die Suche gamacht und Lotte entdeckt.
Beim "Kennenlern-Besuch" hatte ich Trudi zwar mit, aber die konnte vor lauter Angst vor den vielen bellenden Hunden gar nicht erst aus dem Auto steigen.
Also haben wir sie beim nächsten Mal zuhause gelassen und Lotte einfach mitgenommen.
Die ersten Tage liefen problemlos. Dann hat es mehrmals täglich heftig geknallt und ich war mehrfach kurz davor, einen von beiden Hunden zurückzugeben. Doch mit der Zeit haben die Hunde im wahrsten Sinne des Wortes gelernt sich zu verstehen.
Pflegi Diego war hingegen gar kein Problem. Trudi und er spielen und es wird nur mal kurz laut, wenn einer zu feste zuzwickt.
Lotte hält Diego auf Distanz und er nimmt es - meist - hin.
Ach so, für mich kommen keine zwei Weiber mehr in Frage, in Zukunft ziehen hier nur noch Kerle ein. Oder es kommt ganz anders...