Beiträge von Trillian

    Ich bin - zur Zeit - nicht mit Pferd und Hund unterwegs.

    Aber ich wollte nochmal schnell schreiben, was ich extrem wichtig finde:

    Der Reitbegleithund muß sich von fremden Hunden fernhalten/abrufen lassen.

    Mir passiert es hier in der Gegend immer wieder, dass uns Reiter mit Hund begegnen. Ich rufe unsere Hunde dann ran, leine sie an und lasse sie absitzen, da ich mir ziemlich sicher bin, dass sie mit Pferden nicht umgehen können.

    Leider lassen die Reiter ihre Hunde für gewöhnlich einfach auf unsere Hunde zulaufen. Die beiden sind aber an der Leine nicht so richtig nett zu freilaufenden Hunde.

    Da bin ich dann schnell in der Zwickmühle: Entweder ich lasse unsere von der Leine und riskiere, dass sie dem Pferd in die Hacksen zwicken oder ihm zwischen die Füße laufen und getreten werden. Oder ich lasse sie angeleint und riskiere eine Beißerei. Ganz abgesehen davon, dass solche Begegnungen unsere Arbeit zurückwerfen.

    Bei Hunden ohne pferdische Begleitung lasse ich die zwei einfach frei. Mit Pferd ist das eben ein Problem.

    Ich fahre mit unseren beiden viel und gerne Rad. Das hat unterschiedliche Gründe.

    1. Können wir Trudi nicht bzw. nur sehr selten ableinen. Am Fahrrad kann sie trotzdem rennen und vor allem auch öfter mal frei laufen. (Am Rad achtet sie deutlich besser auf mich, als zu Fuß)

    2. Ich muß oft mal mit den Hunden von A nach B. Da bietet es sich an, dass wir alle mit dem Rad fahren.

    3. Damit 2. klappt müssen die Wauzen vernünftig am Rad laufen und genug kondition haben. Daher ist regelmäßiges Training notwendig.

    4. Der Kater versucht nicht uns zu folgen, wenn wir mit dem Rad fahren.

    ABER: Ich fahre deutlich öfter im Winter als im Sommer Rad. Im Moment, wo es sehr warm ist, fahren wir wenn dann nur ganz früh morgens oder ganz spät abends.

    Lotte läuft meist offline. Wahlweise direkt am Rad oder eben frei. Worauf ich sehr stolz bin: Ich kann sie vom Rad aus auch ins Sitz oder Platz rufen. Sowohl aus der Bewegung, wenn sie am Rad läuft, als auch auf Entfernung, wenn sie frei läuft.

    Trudi läuft die meiste Zeit an der Leine. Wir trainieren zur Zeit Tempowechsel und Blickkontakt, damit es ihr nicht zu langweilig wird.

    Zitat

    Wie fand Trudi es denn in der Betreuung???

    Hast du eine von den Sandras mal auf euer Problem angesprochen?

    Ich fürchte Trudi fand es ziemlich doof. Aber das lag mit Sicherheit nicht an der Betreuung an sich.

    Als wir Trudi bekamen war sie ja extrem ängstlich. Wir dachten, sie hätte in der Zeit bei uns einfach viel Selbstbewustsein aufgebaut, da sie auch in neuen Situationen viel unerschrockener reagiert als früher.

    Dieser neu gewonnene Mut scheint aber eher aus ihrem Vertrauen zu uns als aus gewachsenem Selbstbewußtsein zu resultieren. Als meine Frau sie dort abgegeben hat, ging sie auch locker auf alle zu. Nachdem Tues gefahren ist, war sie wohl extrem schüchtern.

    Wir hoffen, dass bessert sich, denn Trudi wird wohl noch das ein oder andere Mal dort bleiben müssen...

    Zum Problem hat Tues die beiden schon befragt, allerdings hat uns das noch nicht so richtig weiter geholfen. (Was bei so einem "zwichen Tür und Angel"-Gespräch aber auch nicht verwunderlich ist.)

    Sonst ist die Stimmung hier weiterhin sehr entspannt. (Wobei Trudi nach der ganzen Aufregung eh seit gestern Abend durchpennt.)

    Huhu Shoppy!

    Danke für den Tip, mir war gar nicht klar, das Pia Gröning so nah ist. Ich werde am Wochenende mal schauen, wo wir einen Termin bekommen.

    @ all:

    Gestern waren die beiden Hunde ja den ganzen Tag getrennt. Mir ist klar, dass das im Moment eher ungünstig ist, aber es ließ sich nun mal nicht ändern.

    Das Wiedersehen war zwar relativ angespannt, aber nicht so sehr, wie ich es erwartet hätte. Heute ist es nochmal so, mal schauen, wie es läuft.

    Euch allen schonmal vielen Dank für die vielen Tips und Ratschläge.

    Huhu!

    Ich wollt's anfangs nicht sagen, weil ich Dich nicht entmutigen wollte, aber ich hatte auch schon gedacht, dass die Kombination mit verängstigtem Hundchen und Kleinkind nicht so ideal ist.

    Wie schön, dass ihr so eine gute - und von Dir auch selbstlose - Lösung gefunden habt.

    Und ich freu mich schon auf weitere Berichte von Timmi und vielleicht gibt es ja auch mal das eine oder andere Foto.

    Zitat

    Jep, genau, der Hund soll bei jedem Reiz fragen.
    Das hat den Hintergrund, dass der Hund nicht bei irgendeinem Reiz nach vorne springt. Denn wenn er offline wäre, kann man zwar beim Lossprinten immer noch "Platz" oder "Hier" brüllen, aber man muss erstmal reagieren, da ist es einfach angehnehmer, wenn der HUnd von vorne herein erstmal stehenbleibt.


    Das finde ich total interesant. Können Eure Hunde das wirklich auf neue Reize übertragen? Ich hätte mir vorgestellt, dass man jeden Reiz einzeln neu trainieren muß. (Es heißt ja immer, dass Hunde situationsbezogen lernen und z.B. ein "Sitz" im Haus für sie was anderes ist als ein "Sitz" auf der Wiese) Aber ich lasse mich da gerne eines anderen belehren.