Großartig!!!!!!!! ![]()
Beiträge von Trillian
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Zunächst mal kann ich gut verstehen, wie erschrocken Du über das Verhalten Deines Hundes bist.
Im Grunde hast Du aber Grund zur Freude, denn Leika hat aus meiner Sicht sehr angemessen und rücksichtsvoll reagiert.
Das Problem ist, dass Kinder aus Sicht der Hunde erwachsen werden. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem Hund dem heranwachsenden Menschen nicht mehr alles durchgehen läßt. Und dann sind plötzlich manche Verhaltensweisen, die nie ein Problem waren, für den Hund nicht mehr ok. So hart es ist, den Fehler hast Du gemacht, als Du den Zeitpunkt nicht erkannt hast. Außerdem halte ich nicht für ausgeschlossen, dass Dein Hund gespürt hat, dass Du in dem Moment ein wenig genervt von der Kleinen warst.
Ein kleiner Trost: Ich habe als Kind etwas ähnliches erlebt wie Euer Nachbarskind. Mit dem wichtigen Unterschied, dass ich hinterher noch Ärger von meinen Eltern bekommen habe, weil ich gegen die Verhaltensregeln dem Hund gegenüber verstoßen habe.
Ich würde an Deiner Stelle das Gespräch mit allen Beteiligten suchen und sowohl den Eltern als auch den (allen) Kindern erklären, wie es zu der Situation kam und wie sich alle in Zukunft dem Hund gegenüber verhalten sollen. Betone, wie vorsichtig Dein Hund war und wie gut er darauf geachtet hat, das Kind nicht zu verletzten und dass Hunde eben keine andere Möglichkeit haben, sich auszudrücken.
Laß die Situation nicht einfach so stehen. Es wäre schade, wenn sich der Schreck bei der Kleinen festsetzt und die ohnehin schon unsicheren Eltern noch unsicherer werden.
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Berichte mal, wie Du es findest. Vielleicht können wir ja auch, wenn Du magst mal im Anschluß zum Gassi gehen treffen.
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Huhu!
Ich finde, dass Du schon relativ hohe Ansprüche an Dich selbst hast. Aber das kann für den Hund ja nur schön sein.
Ganz grundsätzlich würde ich sagen: Zwei Hunde sind schon mehr Arbeit (oder eigentlich intensivere Arbeit) aber ich würde es immer wieder tun.
Unsere Hunde gehen normaler Weise so zwischen zwei und 3,5 Stunden täglich gassi. Aber es kommt auch mal vor, dass wir nur ganz kurze Runden gehen und dann zuhause Tricks üben oder so.
Die Gesamtzeit die ich für die Hunde aufwende hat sich nicht sehr verändert. Aber ich mußte mich sehr umstellen und fand es anfangs extrem anstrengend mit zwei Hunden zu arbeiten. Inzwischen habe ich mich da ganz gut reingefunden. Und wir sind ja zum Glück zu Zweit.
Daher kann ich Euch nur raten, wenn Ihr Lust auf einen Zweithund habt, dann wagt es ruhig.
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Guck mal hier:
http://www.youtube.com/watch?v=xsvNvK8T1z8&feature=channel
oder gib "Clicker-Training" in der Suche bei Youtube ein. Manchmal ist es leichter nachzuvollziehen, wenn man es sieht.
Im Prinzip ist es beim Clickern ja so, dass Du das Kommando erst einführst, wenn der Hund die Aufgabe schon sehr zuverlässig ausführt.
Ups, das ist vielleicht besser:
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Hm, wie definierst Du No-Go-Hunde....
Es gibt eine Menge Rassen großartig, die ich aber niemals halten wollen würde.
Bordercollies zum Beispiel.
Podencos finde ich auch großartig, würde aber - zumindest im Moment - keinen halten wollen/können.
Und ich würde keine Hunde halten wollen, die sehr groß/stark sind. Für mich war die Obergrenze immer das Gewicht, das ich heben kann.
Früher wollte ich nie so einen winzigen Hund.... Zu meiner Entschuldigung sei gesagt, dass Lotte auf den Fotos vom Tierheim viiieeel größer aussah. Jetzt wo ich sie habe, bin ich so sehr von den Vorteilen überzeugt, dass ich mir tatsächlich als nächsten Hund einen Chi, einen Kleinpudel oder einen Papillion vorstellen könnte. (Die Voraussetzung für jeden Rassehund ist natürlich, dass er aus einer verantwortungsvollen Zucht stammt und möglichst gesund ist.)
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Ich kenne die beiden, die das machen vom Hundeverein. Die sind wirklich sehr nett und kompetent. Unsere Trudi geht auch an manchen Tagen dort hin.
Was uns sehr gut gefällt ist die extreme Flexibilität. Wir können Trudi bringen und holen, wann wir wollen und zahlen pro Stunde. Außerdem muß Trudi nicht im großen Außlauf mit allen Hunden laufen (das wäre zu stressig für sie) sondern kann mit einem Hundekumpel in einen kleinen Auslauf.
Katzen gibt es auch nicht.
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Du hast die dritte Möglichkeit vergessen:
Du kannst Gipsy beibringen, einen Target zu berühren. (mit der Schnauze oder der Pfote)
Dann kannst Du sie mit dem Tagret führen und vermeidest den Umweg über die Leckerchen.
Sonst, versuch halt irgendwas zu finden, was sie spannend findet. (Ich habs bei meinem Fynn so gemacht, dass ich erst selbst einen riesen Wirbel gemacht habe, um die Dinge, mit denen wir arbeiten wollten. Sobald er sich dafür interessiert hat, habe ich jede richtige Bewegung geclickert.)
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Hab's grad gesehen....
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Ist Wesel/Voerde zu weit weg für Dich?