Beiträge von Trillian

    Danke für Deine ausführliche Antwort.

    Unsere Hündinnen sind beide Kastriert. Waren sie schon als sie - aus dem Tierschutz - zu uns kamen. Allerdings riecht Lotte seit Ostern diesen Jahres ausgesprochen lecker. Wir waren schon beim TA und überlegen im Moment, wie wir diagnostisch am besten weiter vorgehen. (Könnte natürlich mit reinspielen)

    Warum wurde Dir von einem älteren Hund abgeraten? Grade bei einem älteren Hund weißt Du doch genau, woran Du bist.

    Bei einem Welpen kannst Du natürlich eine Menge über Erziehung regeln. Aber wenn ich überlege, wie viele Leute hier im Forum schreiben, weil ihr Welpe sich überhaupt nicht so entwickelt, wie sie es erwartet hatten...

    Ich hatte immer nur erwachsene Hunde. Es waren schlimme Katastrophen dabei, wie Fynn, mein Seelenhund und absolute "Mitläufer". Aber ich habe immer gewußt, worauf ich mich einlasse.

    Bei Fynn wußte ich, dass er mißtrauisch, unsicher und auch aggressiv ist. Ich wollte ihn trotzdem und war glücklich mit ihm.

    Bei Lotte hatte ich dann ganz andere Ansprücke. Ich wollte einen Hund, den ich auch mal mit zur Arbeit nehmen kann (Ich bin Erzieherin) und mit dem ich unterumständen Besuche in Schulen/Altenheimen/usw machen kann. Außerdem wollte ich einen schlauen Hund, mit dem ich Trickdogging oder Dogdancing machen kann. Und Lotte erfüllt genau diese Voraussetzungen.

    Ich habe während meiner Suche nach dem passenden Hund auch eine Menge toller Hunde gefunden, die ich liebend gern genommen hätte, bei denen ich aber vorher wußte, dass sie meine Erwartungen nicht erfüllen würden.

    Und außerdem kann ein erwachsener Hund (fast) alles noch lernen. Lotte konnte nichts als sie zu mir kam und ist heute ein ausgesprochen angenehmer Begleithund.

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    Das war wahrscheinlich der Auslöser: Ein Kerl kommt in die zweier Weiber-WG und schon gibt es einen Konkurrenzkampf :D

    Wer zickt denn eigentlich wen, wann an?

    Anfangs war es so, dass eine von beiden Diego freundlich weggeknurrt hat, wenn er zu aufdringlich war und die andere dann auf die erste Hündin los ist. (konnte mal Lotte mal Trudi sein)

    Als es dann zur einzig wirklich heftigen auseinandersetztung kam (vorher haben wir das immer beendet) ging es um einen Stock. Wir waren draußen. Für uns alle unbekanntes Gebiet. Ich war mit Diego relativ weit weg. Plötzlich hatten die beiden den selben Stock und haben daran gezerrt. Ich habs gesehen und sofort gewußt, dass das nicht gut geht. (Klang ganz anders, als wenn zwei befreundete Hunde zergeln) Aber bevor ich irgendwas machen konnte sind die beiden aufeinander los.

    Leider kann ich im nachhinein die Körpersprache der beiden nicht mehr so richtig zusammen bekommen, es ging einfach zu schnell. Trudi hat Lotte gepackt und geschüttelt. Aber ich will Lotte da gar nicht in Schutz nehmen. Dass sie körperlich nicht in der Lage war Trudi zu verletzten, heißt nicht, dass sie es nicht gewollt hätte.

    Übrigens hat keine von beiden sich jemals vorher für einen Stock interessiert...

    Danke für den Link.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, bestätigt es ja meinen Verdacht, wobei Diego derjenige war, der Lotte bevorzugt hat. Wir haben Diego wenig beachtet und er uns eigentlich auch. (Der war ziemlich beschäftigt mit der Anwesenheit unserer Mädels)

    Die Frage ist ja nur, wie wir damit jetzt umgehen. Und es ist nicht so, dass wir einem Hund die "Schuld" geben oder ihn als "das Problem" ansehen. Die haben da schon beide ihren Anteil dran, die tun sich da nix.

    Und - ich maßregel in diesen Situationen nicht. In ganz seltenen Fällen kommt mal ein "Schluß!" Aber das habe ich mit unseren Hunden so ähnlcih aufgebaut, wie andere Leute ein "Schau!". DAher werden die Hunde es nicht als Maßregelung ansehen.

    In der Zeit vor Diego haben sie die anderen Hunde gemeinsam angebellt. (Da hat jede so ihr ganz eigenes "Feindbild". Die andere hat immer nur aus Sympathie oder so mitgebellt.)

    Ich kenne mich damit leider auch nicht aus.

    Mehr sorgen als Teppich und Fliesen würden mir mögliche gesundheitliche Folgen machen.

    Mein Weg wäre zu einem anderen Tierarzt, um eine zweite Meinung einzuholen.

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    Irgendwo hab ich noch eine "Glosse" die ich damals darüber geschrieben hab... Ich such die mal.... Und pack sie zur allgemeinen Erheiterung hier rein....

    Au ja mach das, Aufheiterung kann ich immer gut gebrauchen.

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    Na, das klingt doch schon mal positiv!!!

    Danke!

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    Ihr solltet jedoch weiterhin acht auf beide haben. Fixieren etc würde ich weiterhin unterbinden und Spiele beenden, die heftiger werden - bevor es eskalieren kann.

    Fixieren kam seit gestern morgen gar nicht mehr vor, auch dieses staksige umkreisen nicht mehr. Das Spiel habe ich ja auch relativ früh beendet, weil ich kein Risiko eingehen wollte. (Glücklicher Weise geht das über den Befehl "Decke!" sehr positiv/angenehm für die Hunde)

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    Bisher schien es bei den beiden ja eher ein nebeneinander herleben zu sein. Vielleicht haben sie ihr Gegenüber nun durch Diego erst einmal kennen gelernt und sie mussten zunächst einmal ihre Prioritäten festlegen.

    Ja, da hab ich auch schon drüber nachgedacht.

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    Achtet nur bei der Beobachtung der Hunde darauf, dass ihr nicht aus versehen anfangt eure Hunde zu fixieren. Man tendiert dabei sehr schnell dazu angespannt zu wirken. das überträgt sich dann schon mal auf den Hund.

    Guter Hinweis! :gut: Jetzt muß ich auch noch mich beobachten und nicht nur die Hunde :roll:

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    Das wird schon!!! Da bin ich mir fast sicher und drücke euch die Daumen!!!

    Danke. Mal schauen, was die Mädels von prohund dazu sagen...

    Es kann sicher nicht schaden, prophylaktisch ein wenig AntiJagdTraining zu machen. Ich würde es immer wieder mit jedem meiner Hunde machen, weil ich finde, dass es unser Verhältnis ungemein verbessert hat.

    (Außerdem langweilt Frauchen sich jetzt auf Spaziergängen nicht mehr so sehr....)