Beiträge von chichabi

    Ich hab Lucy bisher 1 Mal wo angebunden. Im Industriegebiet, wo keine Menschenseele zu sehen war und ich nur kurz was von der Kasse holen musste und sie ständig im Blick hatte ( 5m Entfernung).
    Sie war zwar ruhig aber selbst da hatte ich ein ganz blödes Gefühl.
    Ich hätte ehrlich gesagt keine Ruhe, wenn ich irgendwo einkaufen wäre und nicht wüsste, was mein Hund grade macht, was mit ihmgemacht wird, ob er überhaupt noch da sitzt usw...

    Für mich liegt die Schuld eher beim HH als bei den Passanten. Viele Nicht- Hundehalter wissen einfach nicht, dass beruhigen sowas wie ne Bestätigung ist und meinen es gut. Aber der HH müsste es eigentlich besser wissen und könnte solche Situationen vermeiden

    Mich würde auch eure bisherige Reaktion interessieren?
    Von Wasserpistolen halte ich für diesen Zweck ebenfalls nichts. Es kann durch solch einen Spritzer auch schnell zu Fehlerknüpfungen führen, genau wie bei diesen Anti-Bell-Halsbänder...

    Da es hier in letzter Zeit ja häufig um an Epilepsie erkrankte Hunde geht wollte ich mal einen Link zu einer Studie der Universität Bern einstellen, für die noch Teilnehmer gesucht werden.
    Ich habe über die Medien von dieser Studie erfahren und halte sie sehr interessant für die Forschung dieser Erkrankung!

    Ich beschreib mal kurz, was ich über diese Studie weiß:

    Es werden sowohl von an Epilepsie erkrankten als auch von gesunden Hunden Blutproben entnommen, aus denen anschließend die dNA isoliert betrachtet und untersucht wird (genomweite Assoziationsstudie).
    Die Forscher erwarten, dass DNA-Abschnitte mit Epilepsie-Mutationen bei allen erkrankten Hunden einer Rasse in identischer Form vorkommen.
    Durch die Studie soll die Lage der Epilepsie-Mutationen auf den Chromosomen bestimmt werden.
    Wenn man herausfinden könnte, auf welchen Abschnitten genau eine Mutation liegt, könnte gezielt nach dieser schädlichen Mutation gesucht werden.
    Durch weitere Gentests sollen Anpaarungen so geplant werden, dass keine erkrankten Tiere mehr geboren werden, eine noch gezieltere Zuchtplanung also. Es wird vermutet, dass ein großer Anteil an Epilektikern eine genetisch bedingte Krankheit hat.

    (vgl.: Magazin "Dogs Today", Ausgabe 03.09, Seite 72)

    Hier mal der Link. Vll. interessiert diese Studie ja ein paar von euch:

    http://www.genetics.unibe.ch/content/e2353/e2786/index_ger.html

    Ich hab mal wieder eine Frage.
    Und zwar hab ich meinen Hund jetzt etwas über 1 Jahr. In letzter Zeit habe ich häufiger drüber nachgedacht, was wir in diesem Jahr erreicht haben und vor allem auch, wie ich mich verändert hab, im Laufe meiner "praktischen Hundeerfahrung".
    Und irgendwie würde ich sagen, dass ich lockerer geworden bin und Lucy nicht mehr soo viel verbiete wie am Anfang.
    Z.B. war es mir zu Beginn sehr wichtig, dass sie nicht mit ins Bett kommt. Von wegen Alpha...Mittlerweile halte ich von diesem Denkansatz nicht mehr so viel in mancherlei Hinsicht und es stört mich nicht mehr, wenn sie im Bett ist.
    Dann fällt mir noch ein, dass es mir früher sehr wichtig war, dass der Hund nicht vor mir läuft. Jetzt lasse ich es zu, solange sie dabei nicht zieht...
    Aber bei manchen Dingen bin ich auch strenger geworden. Z.B. mache ich es ihr etwas schwerer, sich ihr Futter zu erarbeiten. Und lauter solche Kleinigkeiten....

    Wie habt ihr euch denn im Laufe der Jahre verändert? Seht ihr die Dinge eher gelassener oder achtet ihr vielleicht auch eher genauer auf bestimmte Dinge?
    Würde mich über Antworten freuen :smile:

    Ja, das kenne ich. Eiegtnlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein den eigenen Hund anzuleinen, wenn einem ein angeleinter Hund entgegen kommt...Vielleicht versteckt sich dahinter Egoismus ( MEIN Hund hat ja dadurch keinen Nachteil) und Naivität ( als ob diese Situationen nicht gefährlich sind...)