Beiträge von Leela

    Ja, ich hab auch schon überlegt, ob ich gleich in nen GPS-tacho investiere. Wenn schon, denn schon ;)

    Aber wenn ich was neues für den ZHS kaufe, dann ist es zuerst der Rückdämpfer, bzw ne neue Jöringleine. Das Geschirr sitzt ja gut und Numa ist zufrieden damit, also ob sie nun damit noch 2 Wochen oder 2 Monate länger damit zieht ist auch egal.
    Wegen der Jöringleine mache ich mir aber schon etwas Sorgen. Wenn Numa (oder auch Dusty) zieht, dann ist sie immer zu fast 90% ausgezogen. Also dämpfen tut sie nur sehr begrenzt.

    Stirnlampe ist momentan nicht ganz sooo wichtig, weil ich grad nicht darauf angewiesen bin abends zu fahren. Ich fahre zwar gern abends/nachts, aber ich hab momentan genug Zeit, dass ich auch vormittags/tagsüber fahren kann...

    Hast du nochmal geschaut nach ner Kirche in der Nähe? Sonntags da mal nach dem Gottesdienst auftauchen und Zettel verteilen?

    Noch ne Idee: Müssen Beißunfälle bei euch nicht auch beim Gesundheitsamt gemeldet werden? Vielleicht mal fragen, ob es einen Vorfall mit einem Airedale gab... ich traue es Tralfaz zwar nicht zu, aber wenn ihn vielleicht jemand bedrängt hat?
    Vielleicht ergibt sich dadurch ne neue Spur...

    Elke, nimm es mir nicht übel, aber für meinen Geschmack verhätschelst du deinen Hund zu sehr und gibst zu schnell auf.
    Unterhalte dich mal mit Haltern von jagenden Hunden. Diese Hunde müssen zum Teil ihr lebenlang an der Schleppe laufen.
    Das die Muskeln dadurch anfangen zu verkümmern ist einfach Quatsch.

    Entweder man will etwas ändern oder nicht. Wenn es mit dem Spielen and er Schleppe nicht klappt, dann geht man halt 2-3mal die Woche zu einem eingezäunten Platz. Da kann der Hund spielen und muss keine Schleppe tragen.
    Beschäftigen kann man den hund auch ohne dass er durch die Gegend wetzt mit zB Suchspielen. Oder Dummyarbeit.
    Gerade wenn der Hund gut beschäftigt ist, zB während der Dummyarbeit, dann ist er so konzentriert, dass er gar nicht daran denkt wegzulaufen und dann kann man den Hund auch mal den Dummy aus 20 oder 30m Entfernung holen lassen. Dann kann der Hund auch schnell laufen.

    Nimm es mir wirklich nicht böse... ich hab dir schon gesagt, dass ich die Schleppe auch nicht leiden kann... aber kannst du dir vorstellen, dass Gina Menschen anbellt und nicht wiederkommt und das für die nächsten 10 jahre??? Ich glaube, die Vorstellung ist schlimmer, als ein paar Monate Schleppleinentraining.
    Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass sich all die Arbeit und die Mühen lohnen, wenn man sich nur genug Mühe gibt und einfach durchhält.

    Das einzige worauf seine Hunde konditioniert sind, ist seine Körpersprache. Er zeigt sehr deutlich, dass er nicht möchte, dass die Hunde vor laufen und seine Körpersprache ändert sich auch deutlich, als die Hunde sich wieder bei ihm einfinden, nachdem sie freiliefen.
    Im Allgemeinen finde ich, dass der Mann eine unglaubliche Präsenz und Integrität ausstrahlt, die garantiert auf die Hunde wirkt. Zumal das ja auch Hunde sind, die sich sehr gut in so einem Rudelgefüge zurechtfinden müssen. Das merkt man ja allein an der Szene mit dem Ball. 1 Ball und zig Hunde. Normalerweise würde ja sowas schnell zu Rangeleien führen, aber dort ist ja nichtmal die kleinste Anspannung bei den Hunden zu bemerken. Ich denke mal, die Hunde wurden stark danach selektiert.

    Ja, ich mag eigentlich auch ein Faster haben... aber ich mag grad auch sooooviele andere Sachen haben...
    zB gescheite Stirnlampe... Logger... neuen Rückdämpfer (die jetzige Jöringleine zieht sich etwas zu weit aus)... und dann noch hundert andere Dinge für den Hund, die nichts mit dem ZHS zu tun haben :D

    Der Weihnachtsmann wird dieses Jahr viel zu tun haben :lol:

    Nee, bis Weihnachten will ich eigentlich nicht warten... dann ist ja die halbe Saison schon vorbei...

    Ich koche meine immer so:

    4 Schalotten kleinschnibbeln und anbraten, dann ca 500g Hack dazu (wir mögen am liebsten reines Rinderhack), alles gut anbraten, aber noch nicht ganz durchbraten, dann 1 Knoblauchzehe kleinschnibbeln (nicht drücken) und dazutun, dann 1 große und 1 kleine Dose eingelegte Tomaten dazutun (man kann auch frische nehmen, aber die haben nicht so einen intensiven geschmack wie die aus der Dose), dann 1 kleine Dose (oder eine Tube) Tomatenmark dazu.
    Alles gut umrühren und die Soße solange weiterköcheln lassen, bis sie die geünschte Konsistenz hat, dann würzen mit Orgeno, Salz, Pfeffer und am Schluß frisches (also nicht getrocknetes) Basilikum (entweder TK oder frisch) hinzugeben, sodass in der Soße überall kleine grüne Flecken sind :D

    Yammie!

    Externer Inhalt www.greensmilies.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Hab mir das jetzt angeschaut (Gott muss man da viel werbung angucken... :roll: ) und ich finde, er sieht aus wie alle Staffs/Pits, die hier in Berlin rumlaufen... sind ja meist als Boxer/Labbi-Mix deklariert...
    Reinrassig sind die alle nicht (wie auch bei Zuchtverbot...), aber ich denke, da wird nichts großartig weiteres mitgemischt haben, sondern da Herr A seinen Pit-Rüden mal auf die Staffdame von Frau B draufhüpfen lassen...

    Ich finde, hier sieht man das sehr deutlich:

    Zitat


    Unter diesen Voraussetzungen nimmst Du es mir jetzt hoffentlich nicht übel, wenn ich folgende "Behauptung" aufstelle:

    Ich glaube, dass das an der Leine laufen Deiner Hündin viel mehr "Arbeit" ist, als Du Dir vorstellst. Während meine Herrschaften nur kurzweilig "situativ" bedingt an der Leine laufen und ihre einzige Aufgabe darin besteht, dass sie an lockerer Leine neben mir laufen, hat Deine unter viel größerer Ablenkung als meine 4 (die 5. gildet nicht, die ist schon zu alt) den Leinenradius einzuhalten - sie muss sich während des Schnupperns noch auf Dich und die Leine konzentrieren - das ist so, als wenn wir ein Sudoku machen, gleichzeitig mit einem Hund das Platz/Bleib üben während dazu der Fernseher läuft und wir von einem Zweibeiner angesprochen werden...nur so als Beispiel...

    Das meinte ich damit, dass Deine Hündin auch beim Spaziergang um des Hundes willen (und nicht um schnell von A nach B zu kommen) immer in einem "Arbeitsmodus" läuft. Dass Du dieses ganz andere Level der Leinenführigkeit so gut hinbekommen hast, finde ich toll, aber ich finde es auch wichtig, einfach mal auszusprechen, dass der Spaßausflug mit Hund an der Leine eben auch eine besonders schwierige Lernsitution ist und auch mal die Gründe dafür, nämlich die Vermischung von Arbeit und Spaß als besonders hohen Level zu nennen - nicht umsonst haben so viele HH so große Probleme mit der Leinenführigkeit.

    LG, Chris

    Sicherlich ist das Leinelaufen für sie anstrengend. Wäre es ein selbstverständliches Kinderspiel, müssten wir es nicht üben :D
    Wenn ich jetzt deine Defintion von "Arbeit" aufnehme, dann ist bei meiner Hündin eigentlich jedliches "Draußensein" mit Arbeit verbunden. Denn selbst wenn sie ohne Leine läuft, muss sie ständig aufmerksam sein, denn sie muss sich ja an mir orientieren. Sie muss schauen, wohin ich gehe, um ggf zu folgen.
    Meine Hündin zeigt mir sehr schnell und deutlich wann sie genug hat. Wenn aber bestimmte Sachen bei ihr in Ruhe aufgebaut wurden, dann ist das für sie keine schwere Arbeit mehr. Dann ist das etwas was sie nebenbei tut, und mit Leichtigkeit. Daher kann ich solche Arbeiten dann auch über einen längeren Zeitraum einfordern und sogar noch mit schwereren Arbeiten kombinieren.
    Das Leinelaufen ist so für sie eine Selbstverständlichkeit geworden. Und sie wird ja durch das Schnuppern (oder auch andere Sachen) beständig dafür gelobt.
    Mein langfristiges Ziel ist natürlich, dass sie irgendwann weite Teile auch in der Stadt ohne Leinen laufen kann. Allerdings bedeutet das für sie momentan noch mehr Anstrengung als das Leinelaufen.
    Denn an der Leine nehme ich ihr auch viele Dinge ab. Sie muss sich nicht um andere Hunde kümmern, sie muss sich nicht um die Richtung kümmern und auch nicht um irgendwelche Gefahren oder so.
    Dafür, dass sie manierlich an der Leine läuft, bekommt sie halt auch eine Menge Komfort. Denn ohne Leine muss sie solche Sachen eben doch selbst regeln und das ist eine Sache die sie wiederum mehr streßt, als das einfache Folgen.
    Ich habe in der Hinsicht Glück mit meiner Hündin, dass sie gerne folgt. Sie ordnet sich gern unter. Sie lässt sich gern die Richtung von Menschen und auch von anderen Hunden vorgeben.
    Natürlich ist sie deshalb keine Marionette, die nur macht was man ihr sagt, und keine Entscheidung allein treffen kann. Das kann sie natürlich auch (und entscheidet sich meiner Meinung nach immer gut und richtig), aber das ist natürlich auch viel Verantwortung und diese gibt sie lieber ab.
    Wenn sie momentan in der Stadt ohne Leine läuft, dann wird sie schnell von den vielen Eindrücken überschwemmt. Bei Geräuschen, die sie sonst nicht mal mit der Wimper zucken lassen würden, hebt sie den kopf und schaut genau hin, was da war. Bei Hunden, die sie sieht, schaut sie auch sehr lange und angestrengt und überlegt ob sie nun hinmag oder nicht (ich sehe, sie mag meist nicht, fühlt sich aber irgendwie gezwungen höflich zu sein, und lässt sich dann doch abschnuppern). Jeder Mensch, der uns begegnet, muss genausestens abgescannt werden, ob er vielleicht eine Gefahr oder ein Freund sein könnte... so geht das immer weiter...
    Alles Reaktionen, die ich als völlig normal empfinde und die auch völlig normal ablaufen, die aber in Numa jedesmal kleinste Mengen an Streß hervorrufen und der Streß summiert sich dann irgendwann zu einer richtig großen Menge Streß...
    Daher läuft sie in der Stadt momentan nur kurz (maximal 10-15min) ohne Leine und meist auch nur nachts, weil da wesentlich weniger los ist und sie dann viel ruhiger ist.
    Die Entscheidung Leine-Nicht Leine ist also irgendwo immer ein abwägen zwischen "Was macht mehr Streß?"

    Man darf meinen Hund aber, um Gottes willen, nicht als Maßstab für irgendwelche anderen Hunde nehmen. Numa ist sehr triebstark und neigt dazu sich schnell in jegliche Art Streß reinzusteigern und dann kommt es zu Übersprungshandlungen.

    Daher ist für mich dieser "Arbeitsmodus" an der Leine völlig vetretbar, denn so kann ich über lange Zeit mit meinem Hund spazierengehen, mein Hund kann sich bewegen, kann ihrem heißgeliebten Schnüffeln nachgehen und danach kommen wir nach Hause und sie legt sich zufrieden in ihr Körbchen und döst ne Runde.