Auf http://www.voxnow.de kann man die alten Folgen angucken. Such doch mal die Folge raus und die Zeit wann der Hund zu sehen ist.
Ich denke mal, wenn man sieht, wie der Hund sich bewegt, kann man vielleicht noch mehr zu der zweiten rasse sagen, die da mitgemischt hat ![]()
Beiträge von Leela
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@omrani: Lass die Schleppleine auf dem Boden schleifen. Achte aber darauf, dass er nicht außerhalb der 10 m kommt, sodass du immer mit dem Fuß auf die Schleppleine treten kannst. Dann mache Richtungswechsel.
Also wenn Hund zB 5 m von dir entfernt ist, drehe um. Gehe 5 m in die andere Richtung ohne etwas zu sagen. Wenn du am anderen Ende ankommst und Hund ist dir noch nicht gefolgt, dann trete einmal kurz auf die Schleppleine, damit er aufmerksam ist. Meist folgt der Hund dann.
So lernt er, mehr auf dich aufzupassen.
Wenn das lange gut klappt, dann kannst du langsam anfangen die Schleppleine zu kürzen. Also erst um 1 m dann um einen weiteren und immer so weiter.
Irgendwann ist halt dann keine Leine mehr dran und dann hast du das Ziel erreicht
Fang an unter wenig Ablenkung zu üben. Steigere die Ablenkung ganz langsam.
Wenn das mit dem hundekontakt schwer ist, dann lass Hundekontakt erstmal nur in eingezäunten Gebieten zu.
Wenn du das Gefühl hast, dass das verbale Lob für ihn ausreicht, dann ist das doch gut. Er muss ja nur wissen, dass er etwas gut macht.Wenn du die Leine schleifen lässt, und ein anderer Hund kommt, dann tritt auf die Leine drauf. Wichtig ist erstmal, dass er nicht zum Ziel kommt. Das wäre ja ein Erfolgserlebnis für ihn. Du kannst es zB auch so machen, dass du auf die Leine trittst, damit er erstmal nicht weiter kann und wenn er dich anschauen sollte, dann kannst du ihm ein Okay geben, dass er hin darf.
Wenn es möglich ist, dann lasse ihn am besten nur noch zu jedem 2. oder 3. Hund hin. Er lernt dadurch, dich "zu fragen" ob er darf (durch den Blickkontakt), aber du entscheidest trotzdem, ob er darf oder nicht. Dadurch, dass er nicht weiß, wann du ihn mit Hundekontakt belohnst und wann nicht, wird er sich mehr anstrengen, es richtig zu machen.
Dauert wahrscheinlich ne Weile bis er es verstanden hat, aber so ist das ja in der Hundeerziehung... geht ja nie alles von heut auf morgen
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Zitat
Ich würde dein Programm lassen, wie es ist. Wenn es den Hund nicht überfordert - wieso nicht?
Was ist aber, wenn das Programm, den Hund vielleicht wirklich überfordert? Und er dadurch nicht zur Ruhe finden kann?
Ich stimme dir prinzipiell zu, dass Auslastung und Erziehung zwei paar Schuhe sind. Beides sollte stimmen. Aber man muss auch immer schauen, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt.
Es kann zum Beispiel sein, dass es in der Erziehung nicht kappt, weil der Hund zu wenig oder zuviel Auslastung hat.
Es kann aber genauso gut in der Auslastung nicht klappen, weil der Hund zuviel (ja das kann es geben
) oder zu wenig Erziehung genossen hat.Ich finde, man sollte immer darauf schauen, dass beides in einem guten Zusammenhang steht.
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Elkuber: Erzähl das mal am Freitag Frank, der wird dir dann zeigen wie du es am besten machen kannst

Es ist klar, dass du momentan ohen Leckerlie keine Aufmerksamkeit von deinem Hund bekommst, das kennt sie ja so nicht.
Numa hat mich 4 Wochen lang einfach ignoriert, nachdem ich ihr die Leckerlie nicht mehr vor die Nase gehalten hab

Es dauert etwas bis der Hund kapiert hat, dass es erst leckerlie gibt, nachdem der Hund etwas gut gemacht hat. Aber wenn sie es einmal begriffen haben, dann vergessen sie es auch nicht mehr.
Übe am besten viel mit ihr, wenn es keine Ablenkung gibt. Damit der Hund das Prinzip begreift.
Wenn du einem Hund begegnest und du möchtest, dass Gina keinen Kontakt zu dem Hund hat, dann hol sie dir ran (oder halte die Leine und geh immer weiter zu ihr ran), sodass du dich auf die Leine stellen kannst.
Stell dich so auf die Leine, dass Gina nur noch einen kleinen Spielraum hat. Dann kann sie Theater machen wie sie will, es passiert nichts. Die meisten Hunde bevorzugen es, sich erstmal auf den Boden zu schmeißen und rumzurobben... in der Hoffnung, Frauchen/Herrchen reagiert drauf und es passiert was.
Sprich sie nicht an, lass sie einfach machen. Meist braucht es nur 3-4 Versuche und der Hund hat gerafft: "ich kann hier soviel Theater machen, wie ich will... passiert ja doch nix... dann lass ich es halt sein..."Wenn die Hunde allerdings freilaufen und dann zu deinem Hund Kontakt aufnehmen, dann würde ich meinen Hund schon vorherfreigeben. Ich nehme dazu bei Numa einfach ein "Lauf!" und dann darf sie dahingehen.
Aber ich bleibe nicht stehen, ich gehe weiter. Meist schnüffelt Numa dann nur kurz als Begrüßung und dann kommt sie sofort hinterher. Sie will mich ja nicht aus den Augen verlieren.ZitatIch hab mir die Worte des Trainers zu Herzen genommen, und für 6 Übungen 3 Leckerchen eingeplant.
Das hat mein Hund nach 2x kein Leckerli bekommen kapiert und sagte sich beim 3. Mal "Nö, gibt ja eh kein Lecker, komm ich nicht her"Durchhalten ist alles. Ich hatte die Aufgabe, Numa sitzmachen zu lassen und nur bei jedem 4. Mal ein Leckerlie zu geben... wie ich oben geschrieben hab... Numa hat mich fast 4 Wochen einfach ignoriert und hat gar nichts mehr gemacht... es hat mich fast in den Wahnsinn getrieben...
Aber irgendwann hat es einfach "klick" gemacht... Jetzt nutze ich im Alltag gar keine Leckerlies mehr. Ich brauche sie einfach nicht mehr.
Halte durch! Du schaffst das auch!(Ich kann dir auch ne Einzelstunde bei Frank sehr empfehlen. Ich hatte auch eine speziell zum Schleppleinentraining und mir hat es sehr geholfen.
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Jetzt enthält die Anzeige einen anderen Text...
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McChris: Ja, so wie deine Hunde an der Leine laufen muss mein Hund das nicht. Sie darf im Radius von 2 m um mich herum hinlaufen wo sie möchten und kann unterwegs alles machen was sie möchte, wenn sie mich dabei nicht behindert. Ob sie nun schnüffelt, pinkelt, nen Kopfstand macht, das ist mir wumpe

Es gibt nur zwe Regeln: Kein Ziehen & Ich entscheide über den hundekontakt.Freilauf hat meine Hündin natürlich auch täglich, aber ich wohne mitten in Berlin, unsere kurzen Gassigänge sind also immer mit Leine.
Somit ist das Leinelaufen auch keine Arbeit für sie. Es ist eine Grundvoraussetzung. Etwas das genauso ständig eingehalten werden muss, wie "fragen" vor Hundekontakt (ob nun an der Leine oder im Freilauf) oder keine Leute belästigen usw...
ZitatDeshalb empfinde ICH das Sitz in dieser Beispiel-Situation mitsamt der Umweltbelohnung schnupppern hinterher als unglücklich gewählt...
Wenn ich meinem Hund beibringen möchte, an der Leine nur bei mir zu laufen, und nirgendswo zu schnüffeln oder irgendwas anderes zu machen. Klar, dann ist das Sitz unglücklich gewählt.
Aber das ist ja gar nicht mein Ziel.
Numa muss zum Teil 30-45 min an der Leine bleiben bis wir irgendwo angelangt sind. Ich persönlich würde es mehr als gemein und unfair finden wenn sie solange nichts anderes machen dürfte als nur neben mir zu laufen.
Wenn es um 3 oder 5 min geht, ist es sicherlich was anderes.
Da nehme ich die Leine dann kurz (ca50cm) und dann muss Numa neben mir laufen. Dann kann sie auch nicht schnüffeln, tut sie dann auch nicht und dann achtet sie auch drauf, dass sie auch an diesen 50cm-Leine nicht zieht.Zitat
Und denke, dass Du mit einer anderen Herangehensweise schneller und schlüssiger und somit leichter zu ritualisierend ans Ziel kommen könntest.Da hast du die Rechnung aber ohne meinen Hund gemacht

Mein Hund ist grad im nettesten Schöselalter... 18 Monate alt...
Sie hat das Leinelaufen so in den letzten 4 Monaten gelernt... und sie kann das schon seit 4 Wochen
Ich finde es verdammt gut für einen Hund in 3 Monaten zu lernen, dass er nicht mehr ziehen darf
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Achso, ich muss mal noch schnell was ergänzen....
Letzte Woche hat Frank mir am Ende der Stunde gesagt, ich solle mal näher an den Kreis gehen (weil Numa doch so unaufmerksam war).
Das hab ich heute gemacht. Also immer wenn sie wieder die Nase gen Boden richtete, bin ich "schnell" zu ihr an den Kreis gekommen und hab dadurch sofort wieder ihre Aufmerksamkeit gehabt. Sobald sie mich dann anschaute, bin ich wieder weiter weg gegangen.
Zeitweilig kam ich mir vor wie ein Besoffener der Schlangenlinien läuft aber die Methode ist echt effektiv.
bungee: Ja mehr Leute braucht der Sport!

Heute meinte Frank, er findets toll, dass Numa am Kreis nicht auf die Idee kommt zu ziehen!
Aber das weiß ich ja...ich hab ja den tollsten Hund der Welt
Nee, Quatsch... ich finds grad total supi, wie gut Numa alles auseinanderhalten kann... mit anständig aufgebauten Ritualen geht alles...
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Zitat
Hallo, sorry erst jetzt gelesen! Meine Hündin wurde vom Wesenstest befreit.
Ich brauchte aber ein Attest vom Tierarzt, unter anderem wegen Alter des Hundes, schwere HD, Arthrose, HWS-Syndrom und bestehender Herzkrankheit!
Ich komme aus Sachsen-Anhalt und das Ordnungsamt hat das ohne Probleme anerkannt, wahrscheinlich geht man davon aus, daß ein alter gebrechlicher Hund ja keinen mehr "anfallen" kann!!
Es kommt auf das Bundesland an, aus dem Ihr kommt, ob es da Sonderegelungen gibt.
Vielleicht kommt es auch drauf an, ob man nur wegen der Rasse den Wesenstest machen soll oder weil der Hund durch einen Beißunfall auffällig wurde!!LG Eileen mit Ömchen Brenda
Wurde deine Hündin dadurch auch von Maulkorb und Leine befreit?
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Da schubs ich doch gern

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Die Haftpflicht zahlt auch bei fahrlässigkeit. meist steht da sogar bei grober Fahrlässigkeit. Den Hund nicht an die Leine zu nehmen ist "fahrlässig", wenn also was passiert, zahlt die Haftpflicht trotzdem.