Ich versuche mal eines nach dem anderen so gut es geht zu beantworten...
ZitatLeela, ich gebe doch gar nicht auf. Wollt doch nur mal meinen Frust ablassen
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Super! Wie das nunmal bei geschriebenen Worten so ist, weiß man ja nicht wie derjenige das sagt, es hat sich angehört, als würdest du aufgeben wollen! Freut mich umso mehr, dass du dran bleiben willst ![]()
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Du schreibst das auf einem eingezäunten Platz der Hund ohne Schleppe laufen darf? Wo ist der Unterschied zwischen eingezäunt und nicht eingezäunt?
Der Unterschied ist, dass sie dich dort nicht so leicht ignorieren kann. Sie kann dort nicht weglaufen, was denke ich mal dir eine Sicherheit geben wird, denn dort musst du ja dann nciht Angst haben, dass sie vielleicht jagen geht oder vor ein Auto läuft.
Kennst du den Hundeplatz Lichtenberg? Der ist sehr schön und auch groß. Die Hunde dort sind alle ziemlich gut verträglich, also Gina würde da bestimmt einen Spielkameraden finden.
Meinst du, wenn sie mitten am Spielen ist, würde sie andere Menschen anbellen? ich würde eher schätzen, dass sie dann so abgelenkt ist, dass sie nicht auf die idee kommt das zu tun.
Du bist auf dem Platz zudem nicht wirklich gezwungen deinen Hund zu rufen. Also hat sie keine Gelegenheit dein kommando zu ignorieren. Wenn du gehen willst, kannst du ja einfach zu ihr hinlaufen, sie anleinen und gehen.
Zudem laufen die Menschen auf dem Platz nicht weg oder rum. Die meisten stehen einfach nur da und beobachten ihre Hunde beim Spielen. Ich denke, dass Gina auf "solche" Menschen nicht so krass reagieren wird, wie auf Fußgänger, die kommen und gehen.
Ich würde es an deiner Stelle einfach mal ausprobieren
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Ich denke die Schleppe muß grundsätzlich immer dran bleiben?
Prinzipiell ja. Das gilt zumindest für draußen. Ich finde ein eingezäunter Platz hat immer nochmal einen Sonderstatus, weil man dort eben ganz anders handeln kann, wie zB im Wald. (Wie ich ja oben geschrieben habe)
Ich würde dir raten es einfach mal auszuprobieren. Gina scheint ja zumindest keinerlei Probleme mit anderen Hunden zu haben und in ihrem Alter reicht es dann völlig aus, wenn sie 2-3mal die Woche Hundekontakt hat. So lernt sie auch, sich noch mehr auf dich zu konzentrieren.
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Wenn das so ist dann kann ich sie ja laufen lassen wenn weit und breit niemand zu sehen ist und somit keine Gefahr besteht das sie ihn anbellen könnte?
Da hast du prinzipiell recht, aber: du kans weder deine Umwelt noch deinen Hund so gut einschätzen, dass du weißt, ob da nicht doch hinter der nächsten Ecke ein Jogger langkommt oder sonstiges. Deshlab würde ich dir raten gerade draußen in solchen Situationen mit der Schleppleine zu arbeiten, damit du ein besseres Gefühl für sie bekommst und so besser gewappnet bist für schwierigere Situationen.
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Dummyarbeit würde ihren Jagdtrieb glaub ich zunächst mal nur weiter fördern. Sie findet es ja ganz toll irgendetwas hinterher zu rennen.
Zurückbringen findet sie dagenen unnötigExterner Inhalt www.greensmilies.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Wer hat dir das erzählt?
Gerade bei der Dummyarbeit lernt der Hund mit dir zusammenzuarbeiten. Und der Hund muss viel Impulskontrolle besitzen. Aufbauen kann man das ja ganz langsam. Also nicht den Dummy gleich schmeißen, sondern erstmal irgendwo hinlegen, zurück zum Hund gehen und dann den Hund losschicken. Das muss natürlich geübt werden, damit der Hund weiß, was man von ihm möchte, aber wenn der Hund es einmal verstanden hat, dann kann man die Hunde damit super auslasten ![]()
Sprich am besten nochmal mit Frank. Schütte ihm dein Herz aus
und er wird dir sicherlich helfen können.
Ich kann immer nur wieder betonen, dass gerade die Anfangszeit, wo man sich umstellen muss sehr, sehr hart ist. Auch ich hab geheult und war mir sicher, dass ich das mit Numa nicht schaffe und das mein Hund auf ewig liebenswert, aber verkorkst bleibt. Aber ich wollte uns noch eine letzte chance geben und hab mich einfach voll reingehängt. Am anfang war das meist was Frank gesagt hat, einfach nur Bahnhof für mich. Ich habe es nicht verstanden. Mein hund, der vorher so durchgeknallt und lebensfroh war und ständig nur durch die Gegend hüpfte, sollte nun plötzlich völlig ruhiggehalten werden. ich sollte jede Situation vermeiden, die sie so aufdrehen lässt. Hieß also, ich musste meinem Hund jeglichen Spaß verbieten. Aber wirklich jeglichen. Denn bei jedem bißchen dreht sie ja auf. Knallte völlig durch.
ich hab mich gefühlt wie die gemeinste und böseste Hundemama der Welt. Kein bißchen Spaß mehr für mein baby... aber ich habe Frank vertraut und getan, was er wollte... und siehe da... plötzlich ging es meinen hund besser... sie wurde ruhiger, sie wurde ausgeglichener, fröhlicher, sie wurde gesund (war krank durch Streß) und ich merkte da erst, was wirklich freude für meinen Hund ist. Und das es meinem Hund auch gut geht, wenn er einfach mal nur faul daliegen kann...
Hach, ich hoffe, ich kann dir etwas Mut machen und dir viel Kraft rüberschicken... und wenn du nochmal fraust ablassen willst, dann immer her damit