Ich finde es schonmal gut, dass Jabb nur so kurze Aussetzer hat. Bei Numa dauerte es früher minutenlang. Danach war sie meist völlig fertig mit den Nerven. Heute ist es ja wie gesagt so, dass es nur noch sehr kurz ist und ich danach sogar mit ihr weiterarbeiten kann.
An deinen Erziehungsmethoden ist mir speziell die Handfütterung negativ aufgefallen. Ich weiß, dass Handfütterung an sich auch etwas gutes sein kann, aber ich bin der Meinung, dass es eben eine Sache ist, die nicht bei allen Hunde gut funktioniert (ist ja eigentlich bei jeder Methode so).
Ich habe auch lange zeit bei Numa Handfütterung gemacht.
Mein jetziger Trainer hat mir dain abgeraten, weil die Methode bei Numa erstens nicht zum Erfolg führen wird und zweitens wird sie so unter Streß gesetzt.
Das ständig Hungrigsein macht einfach Streß. Mich hat es sehr viel Überwindung gekostet das Futter morgens und abends einfach in den napf zu legen, weil ich das gefühl hatte, ich gebe damit "meine Macht" ab. Und in den ersten Wochen hat Numa mich natürlich nichtmal mit dem hintern angeschaut 
Aber Numa ist ruhiger geworden. Natürlich nicht nur durch das Weglassen der Handfütterung, aber ich merke jetzt, dass wenn Numa hungrig ist, dass sie dann ähnlich gestreßt ist wie damals.
Ich würde dir raten, weiter mit viel ruhe zu arbeiten, zuzusehen, dass der Hund möglichst regelmäßig Fressen bekommt, und zwar in einer Menge die auch sättigt, sodass kein Hunger entsteht und wichtig ist auch viel Schlaf.
Numa schläft zB 17 Stunden am Stück durch. Tagsüber döst sie dann auch sehr viel. Auch wenn wir besuch haben, achte ich darauf, dass Numa sich immer zurückziehen kann, damit sie viel Ruhe hat. Dazu ist es auch manchmal nötig, sie auf ihrem Platz zu schicken und sie quasi zur Ruhe zu zwingen, weil sie sonst unablässig in der Wohnung rumtingelt und sie nichts mit sich anfangen kann.