Beiträge von Leela

    Diese Angabe ist aus dem Natural Dog Food. Dort steht, dass ein Hund im Wachstum 100mg benötigt und im Zahnwechsel bis zu 200mg.

    Natural Dog Food ist 2005 erschienen. Kann natürlich sein, dass es mittlerweile schon wieder andere Ergebnisse draußen sind.

    Ich finde die Angabe 40-50% RFK nicht sehr aussagekräftig. Schließlich schwanken die Calciumwerte der Knochen zwischen 40 und 14000 mg pro 100g.

    Den Futterplan von der Labbizüchterin finde ich persönlich auch nicht sooo gut, einfach aus dem Grund, weil sie 6% füttert. Das wäre mir persönlich viel zu viel. Da habe ich selbst nämlich schon ganz andere Erfahrungen gemacht, da nützen mir auch die langjährigen Erfahrungen der Züchterin nichts ;)

    Also ich möchte nur kurz was zum Mieterschutzbund sagen:

    Da gibt es einige Unterschiede bei den Vereinen.
    Einige halten es so wie du beschrieben hast, aber es gibt auch andere.
    Wir hatten vor einem Jahr auch ein Problem und steckten schon mitten drin im Schlamassel. Wir haben uns dann einen Termin bei einem Verein geben lassen, der auch Anwälte beschäftigt. Wir haben dann knapp 30 euro Jahresgebühr bezahlt und einen Termin bei einem Anwalt bekommen.

    Der hat uns super beraten und uns danach auch weiterhin telefonisch Auskünfte gegeben. Er hätte uns im Notfall sogar vor Gericht vertreten.

    Zitat

    Ok...bis dahin kann ich dir folgen...nun hast du das Käsestück 5-10 Meter weit geworfen...Hund läuft zum Käsestück, zieht dabei und nimmt das Käsestück auf. Und dann... :???:


    In dem Moment wo sie es aufgenommen hat und noch bevor sie sich umdreht sage ich stop. dann weiß sie dass sie stehenbleiben muss und das ziehen beendet ist.

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    Musst du dann wieder ein Käsestück werfen, damit der Hund die nächsten 10 Meter läuft? Wie will man denn das ausbauen, dass der Hund irgendwann konstant über mehrere KILOMETER zieht...???

    Also ich habe das mit dem Käsewerfen erst 3 Mal gemacht. Von daher kann ich noch nicht über langfristige Erfolge berichten.
    Aber: Ich laufe jetzt schon etwas länger mit meiner Hündin. Ich möchte ja Canicross machen. Aber bislang ist sie nur neben mir hergetrabt.
    Als ich sie dann auf das Käsestück "gehetzt" habe, war die Leine das erst mal unter Zug und sie war sehr irritiert davon und ist erstmal stehengeblieben. Ich habe sie dann angefeuert und beim 10. Käsestückchen hat es sie dann auch nicht mehr gestört, dass das Geschirr unter Zug stand.

    Wie gesagt, als nächstes möchte ich es mit dem Futterdummy ausprobieren. Der fliegt 20-30 meter weit. Wenn das immer noch so gut klappt, dann wird mein Mann diesen in die Hand nehmen und damit vorlaufen.

    Ich mache das ganze ja auch nur um den Hund
    1. an das Geschirr zu gewöhnen
    2. an den Zug zu gewöhnen
    3. daran zu gewöhnen, dass es in diesem Geschirr okay ist, wenn sie zieht
    4. Das Kommando "Lauf" zu festigen.

    Ich verwende auch ganz bewusst das Kommando "Lauf" um sie loszuschicken.
    Wenn ich reines Dummytraining mache, ist es das Kommando "Hols".
    Aber ich spreche das "Lauf" so aus, dass sie versteht was ich meine, und auch während des Joggen nutze ich das "Lauf" um sie zu motivieren.

    Also ich fahre momentan mehrgleisig und denke dass sich dadurch Erfolge einstellen werden, denn wir haben ja auch schon Fortschritte gemacht.
    Wenn ich an vor ein paar Wochen denke, wo es nichtmal möglich war mit ihr auch nur 2 Meter nur zu laufen und jetzt können wir locker 1-2 Kilometer laufen, dann ist das schon ein riesen Fortschritt. :)

    Ich denke, wenn man den Hund auch lobt, so wie Esi es beschrieben hat mit einem extra Wort während dem Ziehen, dann verbindet er das Ziehen auch mit etwas positiven.
    Und ich finde es nicht schlimm, den Hund nach dem Ziehen mit Futter oder Spielzeug zu belohnen, man muss ja nur, die Spanne immer weiter herauszögern.

    Ein ausgewachsener Hund benötigt ca 80mg Calcium pro Tag.
    Ein Hund im Wachstum benötigt 100 mg Calcium pro Tag

    Eierschale enthält pro Gramm 360mg Calcium.

    Wenn der Hund 7 Kg wiegt, dann braucht er 560 mg Calcium am Tag. Das heißt der Hund bräuchte 1,5g Eierschale pro Tag, wenn er keine weiteren RFK erhält.

    Wenn du RFK gibst, dann müsste man wissen welche es sind, denn Knochen vom Huhn enthalten ganz andere Mengen an Calcium wie zB Rinderknochen.

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    Irgendwelche Gegenstände oder Futter nach vorne zu werfen finde ich ziemlich kontraproduktiv, denn dadurch orientiert der Hund sich ja immer wieder nach hinten, und genau das soll er ja eigentlich gar nicht...

    Das gleiche habe ich mir auch gedacht, habe mich da aber von Übungen aus dem Dummytraininginspirieren lassen.
    Ich lasse Numa Absitzen. Das sie weiß, dass gleich etwas geflogen kommt, ist ihr Blick nach vorne gerichtet. Dann gibt es das Kommando zum Lossprinten. Sie bleibt halt sitzen und rennt nicht einfach irgendwo hin. Somit kann ich mich dann noch hinter sie positionieren bevor es losgeht. Sie starrt dabei die ganze Zeit nur auf das was ich geworfen habe. und dann lasse ich sie loslaufen. Entweder sie frißt das Käsestück oder sie holt eben den Dummy. Ich bin ja direkt hinter ihr und lobe sie dann ganz dolle.

    Von daher glaube ich nicht, dass es kontraproduktiv ist.

    Zitat


    Naja, er würde nicht nur "im Feld" verschwinden um zu jagen, sondern auch im Ort, da geht er allerdings dann nicht jagen, sondern einfach nur seinen "Kontrollgang" durchs Dorf.
    Tatsache ist, dass es ihm absolut egal dabei ist, wo ich bin. Er verlässt sich darauf, dass er mich oder eben unseren Hof schon wieder findet.

    Ich denke schon, dass es auch bei der Auslebung der hündischen Gelüste :hust: einen Unterschied macht, ob der Hund diese eben nur in erreichbarer Nähe des Hundehalters ausführt oder ob er dafür auch in Kauf nimmt, sich sehr weit vom Hundehalter zu entfernen (auch aus der Rufweite).

    Es gibt hier ja sogar auch Hunde, denen eben in diesem Umkreis (gleich,oder nach einiger Zeit) langweilig wird und die sich deswegen einfach hinlegen, anstatt ihren Umkreis zu vergrößern.

    Ist Sascha an der 20m Schleppe, dann legt er sich auch irgendwann einfach hin, wenn er aber frei ist, dann sucht er sich eben Beschäftigung und die findet nicht nur im Umkreis von 100m um mich herum statt ;)

    Ich glaube, jeder Hund hat einen Radius um seinen Halter drum. Und ich glaube auch, dass es nichts damit zu tun hat ob der Hund seinen Halter sieht. Merken tue ich es daran, dass Numa manchmal auch hinter einer Baumgruppe oder einem Gebüsch verschwindet, aber eben ein paar Sekunden später auf der anderen Seite auftaucht. Wenn es ihr wichtig wäre mich nicht aus den Augen zu verlieren, dann müsste sie ja da nicht hinter verschwinden.

    Ich musste mir schon relativ früh Gedanken machen um diesen Radius, denn Numa hatte schon als Welpe keinen Folgetrieb. Dazu kam dieser große Radius und ein Abruf, der nicht funktioniert hat. Was hat das bedeutet: Schleppleine. Aber ich habe die Schleppleine lediglich dazu verwendet, dass der Hund nicht abhaut und einen größeren Radius hat. Ich habe kein Schleppleinentraining gemacht. Warum? Ich wollte nicht dass mein Hund dauerhaft an diesen Radius gewöhnt wird. Mir ist es egal, wie weit sie sich entfernt, solange in der näheren Umgebung keine Gefhr besteht und sie beim Rufen zurückkommt. Wenn wir auf einem freien Feld sind, dann kann sie sich auch 300-500 meter entfernen. Sie kommt ja zurück wenn ich sie rufe.
    Also habe ich sie auf die Pfeife konditioniert und habe generell an mir und meiner Einstellung gearbeitet, dass ich mich draußen sehr interessant machen muss. Ich muss interessanter sein, als jeder Pferdehaufen, als jeder Hund, als jeder Vogel, jedes Reh, jedes Wildschwein, jeder Spur, einfach besser als alles.
    Numa hat keinen sehr ausgeprägten Jagdtrieb. Wenn sie nicht ausgelastet oder überlastet ist, dann wird sie zur Sichtjägerin. Der Vorteil ist, dass es im wald keine Vögel gibt, zumindest keine, die wie Tauben auf dem Bode rumhüpfen.
    Ich habe im Wald mit Numa letztens eine Wildschweinhorde getroffen. Die Tiere waren nur ca 30 Meter entfernt, standen zwischen ein paar Bäumen und haben im Boden gewühlt. Numa hat sie nicht bemerkt. Wir waren eine kleine Gruppe und sind kurz stehengeblieben und es wurden Waffeln verteilt und Numa hat die ganze zeit auf die waffeln gestarrt. wir mussten dann an den wildschweinen vorbeigehen und numa hat nur auf dem boden geschnüffelt und hat die schweine dann beim vorbeigehen auch gesehen aber interessiert hat es sie nicht.

    Von daher habe ich halt den vorteil, dass ich nur gegen ihre Selbstständigkeit arbeiten muss, und nicht noch dazu gegen einen Jagdtrieb.
    Wenn man gegen beides arbeiten muss, ist es sicherlich schwierig, aber ich denke nicht unmöglich, wenn man beides getrennt bearbeitet...