Also da ich ja auch so ein Exemplar zuhause hab, meld ich mich hier auch nochmal zu Wort 
Also ein guten Tipp für mich habe ich aus dem Bloch-Buch gezogen.
Wenn du mit ihm spazieren gehst, dann wechsel möglichst oft den Weg an Weggabelungen. Also Hund läuft vor, schlägt einen möglichen Weg ein, und du nimmst bewusst den anderen Weg.
So dass er gezwungen ist, mehr auf dich zu achten. Oder auch mal beim Laufen einfach urplötzlich umdrehen und in die andere Richtung gehen.
So dass er merkt "Hey, Frauchen weiß genau wos langgeht, ich muss nach ihr gucken!" Stärkt auch ungemein die Bindung. 
(Bloch begründet es so, dass auch Jungwölfe ab und zu mal die Führung übernehmen, aber wenn sie zB an eine Weggabelung kommen und nicht weiter wissen, sie sich hilfesuchend nach den eltern umdrehen. Diese zeigen ihnen dann ohne großes Trara den richtigen Weg)
Ansonsten auch drauf achten, dass er immer Schutz bekommt von dir wenn er ihn braucht. Also bei Hundebegegnungen oder auch anderen Angstsituationen.
Bleib ruhig und souverän (oder versuche es zumindest).
Geh in soweit auf seine Angst ein, dass er merkt, du nimmst es ernst, aber seine Angst ist trotzdem unberechtigt, denn du hast die Situation im Griff.
Also geh Bögen um "gefährlich Dinge" und sieh zu, dass du zwischen dem Ding und dem Hund bist. Dass du sozusagen schützend vor ihm bist.
Bei mir war es auch so, dass ich von heute auf morgen, den ganzen tag mit dem Hund zuhause war. Ich musste auch erst lernen, den Hund auch mal in ruhe zu lassen. Ist manchmal wirklich schwer...
Aber es hilft!
Besonders der fehlende Augenkontakt (also wenn man zB am Hund vorbeiläuft, ihn nicht anzugucken, sondern wirklich nur gradeaus zu gucken) hat bei uns fast schon wahre Wunder gewirkt.
Mehr sachen fallen mir gerade so schnell nicht ein, aber vielleicht später :^^: