Ich wollte mal kurz einwerfen, dass ich Naijra sehr zustimme!
Kaum einer von uns handelt immer nach Methode XY. Fast alle suchen sich doch aus mehreren Methoden das für sie passende raus. Das was sie selbst meinen anwenden zu können und das was zu ihrem Hund passt.
Mein Hund ist zB kein Jäger, trotzdem fand ich in dem Antijagdtrainingsbuch gute Hinweise. zB wie man dem Hund beibringt langsamer zu laufen.
Nun steht Konditionierung und Kommunikation im Raum... und nu soll ich mich entscheiden?!?! Was für ein Blödsinn! Wer einen dazu zwingt, hat einfach keine Ahnung!
Wieso sollte ich nicht beides für mich und meinen Hund nutzen? Wieso sollte ich nicht mit ihm kommunizieren und gleichzeitig über Konditionierung arbeiten.
Wieso darf ich nicht die Konditionierung nutzen, um unsere Kommunikation zu verbessern?
Wieso sollte ich nicht mit ihm kommunizieren, damit ich ihn besser konditionieren kann?
Sobald zwei Lebewesen aufeinandertreffen, kommt Kommunikation ins Spiel. Selbst wenn man sich ignoriert, kommuniziert man.
Sobald zwei Lebewesen öfter oder längere Zeit aufeinandertreffen, kommt Konditionierung ins Spiel. Die Assoziationen eines denkenden Wesens so doch so komplex, dass man das gar nicht verhindern kann.
Sowohl Menschen, als auch Hund können ihr Leben lang lernen. Auch das ist eine Fähigkeit, wie das Hören, die man nicht abstellen kann. Sie passiert.
Ich finde es sehr schade, wenn man ganz fantastische Möglichkeiten mit dem Hund umzugehen verwerfen, weil es nicht "in ihr Bild passt".
Das ist übrigens ganz allgemein gehalten und nicht auf jemanden bezogen 