Ja, ich denke hier in dieser Situation muss man ganz klar zwischen den Hunden und den Menschen unterscheiden.
Das menschliche Verhalten war definitiv daneben. Egal wie eine Situation aussieht, man kann immer höflich bleiben.
Das Erkennen von Streß bei anderen Hunden muss man lernen. Dauert etwas. Auch ich lerne da momentan sehr dazu.
Das Verhalten bei Streß ist ja auch so unheimlich komplex. Erst am Freitag in der Huschu war ein hund der sich ständig anfing zu Kratzen. Es war ein zeichen von Streß. Hätte es der Trainer nicht gesagt, wäre es mir gar nicht aufgefallen. Aber nachdem er es sagte, war es sonnenklar für mich zu erkennen 
Meine zB fängt an zu hecheln und dann schlägt ihr Verhalten innerhalb von bruchteilen um. Für die meisten sieht es sogar so aus, als würde sie sich extrem freuen! Dabei ist genau das Gegenteil der Fall.
Auch da hatte ich am Sonntag beim Longieren wieder so eine Situation.
Numa war eh schon leicht angespannt, weil ihr ganzer Bauch von Mücken zerstochen war und sie litt unter Juckreiz. Dann kamen wir auf dem Platz an (eh für sie sehr aufregend) und dann fing es an zu regnen! Sie hasst Regen! Und sie flippte aus. ich hab sie mir geschnappt und bin rein in die Halle und ein anderer HH meinte zu mir, dass ich ja eine fröhliche Wasserratte hätte!
Ich hab ihm dann erklärt, dass Numa den regen gar nicht toll findet, sondern es für sie großer Streß.
Er war echt betroffen, weil er nicht dachte, dass er einen Hund so verkennen kann...
Naja, ich würde dir einfach raten, nicht mehr auf die Plätze zu gehen. ich finde gerade dort tummeln sich ne Menge HH die "aus faulheit" hingehen und dementsprechend auf ihren hund aufpassen...