Beiträge von jennja

    @Chris2406 was du machst, ist löblich, aber der Großteil der Menschen zieht da halt nicht mit. Weil zu teuer, zu unbequem, was auch immer. Aber die Möglichkeiten, "gutes" Fleisch zu beziehen haben die Leute doch, sie nutzen sie nur nicht. Ist wie mit der Milch. Da gingen diese Bildchen bei FB rum, auf denen stand "ja ich würde ja 1,50 € für nen Liter FAIRE Milch bezahlen, um die Bauern zu unterstützen, wenn es diese denn gäbe." Ähm, Überraschung, gibt es tatsächlich! Kaufen aber die allerwenigsten. Ist halt tatsächlich teurer und man muss in den Bioladen dafür (wo die verhassten Veganer sind).
    Hm, ich persönlich denke schon, dass eine Verringerung der Nutztierhaltung die Bedingungen insgesamt verbessern würde, denn andersrum hat ja der exzessive Ausbau der MTH mitsamt Begleiterscheinungen (Schlachtungen im Akkord, lange Transporte) erst die Situation so werden lassen wie sie ist. Weil die Nachfrage so enorm hoch ist, weil der Preisdruck so enorm hoch ist, weil die Menschen ja diese absurden Massen so verlangen. Also eine Verringerung würde die Situation entspannen. Gleichzeitig müssten die Preise steigen, es müssten halt mal realistische Preise verlangt werden und keine subventionierten.

    Ich bin übrigens keiner von denen, die sich eine komplett vegane Welt herbeiträumen. Ich finde es in Ordnung, wenn Leute eine andere Auffassung haben, wenn es um die Frage geht, ob ein Tier für den menschlichen Verzehr getötet werden darf. Da machst sich (bestenfalls) jeder seine eigenen Gedanken zu. Mir gehts schon um eine realistische Betrachtung, ich habe halt nur für mich entschieden, dass ich keine tierischen Nahrungsmittel brauche und daher kauf ich keine mehr. Was andere machen, geht mich im Grunde nichts an, also sollte ich das nicht moralisch bewerten.

    Es hat nicht jeder die Möglichkeit, selbst Tiere zu halten, und ich glaube, vielen Menschen geht es einfach darum, dass sie nicht wollen, dass für sie getötet wird.Und in dem Fall ist dann vegan wieder der konsequentere Weg.

    das ist ja der Witz an der ganzen Sache. Die meisten Menschen finden es ja nach eigener Aussage (sagen zumindest ja die Umfragen) nicht gut, wie Tiere in konventioneller Haltung behandelt werden, was mit ihnen geschieht, wieviel Ressourcen verbraucht werden für ihr Schnitzel usw. Die Informationen sind ja da und man kann sie halt kaum noch ignorieren, so sehr man sich auch bemüht... Viele nehmen sich vor, weniger Fleisch zu essen, auf "bessere" Qualität zu achten, "Tierwohl" und blablabla. Warum sagen sie das denn, wenn es am Ende dann so ist, dass Veganern genau DAS negativ angelastet wird, nämlich sich ethisch zu verhalten. Was sonst außer Ethik ist denn der Grund, um og Dinge anzustreben? Mehr "Tierwohl" heißt doch, ich will, dass sich aus ethischer Sicht was ändert, das wird ja in weiten Teilen von der Bevölkerung schon mal anerkannt, sonst bräuchte es ja solche Labels und Initiativen und was weiß ich alles nicht, wenn nicht aus ETHISCHEN Gründen.
    Und noch besser als die Haltungsstandards marginal zu verbessern ist es auch ethischer (und ökologischer) Sicht, die Nutztierhaltung zu verringern. Das ist kein Geheimnis.
    Veganer sind da halt schlicht und ergreifend konsequenter. Sie machen das, wovon die anderen nur reden. Und dafür werden sie gehasst.

    ich kenne das auch überhaupt nicht. Das einzige, was ich manchmal merke ist, dass ich, wenn ich "liederlich" mit der Ernährung bin (sprich es mit der Vollwertkost nicht so genau nehme und viel Süßkram und anderes Ungesundes esse) ich nach einer Weile das starke Bedürfnis habe, mich wieder ordentlich zu ernähren, also frisch, vollwertig, abwechslungsreich... Aber das ist dann wohl eher mein schlechtes Gewissen als irgendein auszugleichender Mangel, würde ich meinen. Einzelne Nahrungsmittel spielen da aber weniger eine Rolle als die Grundtendenz in der Ernährungsweise.

    Der Umstieg vor ein paar Jahren war für mich wirklich leicht. Die Motivation war extrem stark, da war ein Schalter umgelegt worden, das ging nicht mehr rückgängig zu machen. Das einzige, was ein bisschen knifflig war, war Käse. Aber auch das war im Grunde völlig easy, mir abzugewöhnen, weil es genug Alternativen gab. Und was Fleisch betrifft, ich bin nicht besonders stark auf Fleisch und Wurst geprägt worden, und ich hatte schon im Teenie-Alter fleischlose Phasen, immer wieder. Lieblingsessen damals Döner ohne Fleisch, das war das Standardessen, wenn die Clique unterwegs war :D ok, das war auch billiger als normaler Döner mit alles. Aber mir hats Fleisch nie gefehlt. Ich komm halt nicht aus einem "es muss unbedingt Fleisch auf den Tisch"-Haushalt...

    Ich bin seit fast vier Jahren auf pflanzlicher Basis essend unterwegs und habe noch nie! eine Diskussion darüber gegenüber irgendwem angefangen, war aber schon unzählige Male in derartige Diskussionen verwickelt. Erst neulich kriegte ich am Telefon völlig unerwartet jemanden ans Ohr (weitergereicht), der mir erstmal eine Predigt hielt, wie ungesund das wäre und überhaupt! Nur weil er grad vorher rausgefunden hat, dass ich mich vegan ernähre. Der ließ mich gar nicht zu Wort kommen, schimpfte nur aus lauter Voreingenommenheit.
    Wenn das nicht übergriffig ist...
    und wie oft ich schon in ähnlichen Situationen war, ich kann’s nicht mehr zählen. Aber vermutlich ist das eben so zu akzeptieren, wenn man Teil einer (noch) kleinen Minderheit ist.
    Am nervigsten ist der Satz: „vegetarisch geht ja noch, aber vegaaaaaan?!“

    Rein subjektiv hat sich die Qualität meiner Ernährung verbessert, auch wenn es natürlich so ist, dass ich die gleichen Möglichkeiten wie jetzt vorher auch schon hatte, ich hab sie nur aus Bequemlichkeit nicht genutzt. Das ist wohl der entscheidende Unterschied.

    Es gibt Tage, da wünschte ich mir, dass das Verzehren von Aufgewärmtem am Arbeitsplatz bei uns nicht erlaubt wäre. Was sich die Kollegen da so reinschaufeln... sorry. wir haben ein Gemeinschaftsbüro und das ist schon manchmal echt grenzwertig. Leberkässemmel, Döner oder irgendwas mit Fisch in der Mikrowelle heiß gemachtes *würg*
    Wenn man dann das Fenster aufreißt, um den Gestank rauszubekommen, heißt es ganz schnell "es zieht!" :D

    Ne Küche, wo man essen könnte oder sonst einen Raum, gibts bei uns nicht.
    Hach, was lieb ich mein Homeoffice :D
    OT-Ende.
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    Gestern die letzte Schokolade und anderen Naschkram vertilgt, jetzt geht der naschkramfreie Monat los. Ich bin ja mal gespannt, wie ich das durchhalte und obs was bringt. 1-2 Kilo wären schon nett, aber wenns länger als ein Monat dauert, wärs auch kein Drama. Insgesamt sollen bei mir eh nur ~3 Kilo verschwinden. Auf geht's :rollsmile:

    Bei uns wird auch am PC gegessen, ob Frühstück oder Mittag, das macht jeder wie er lustig ist.
    Aber evtl. gibt es ja auch einen Aufenthaltsraum oder eine Teeküche mit Sitzgelegenheit oder sowas, nimm dir doch dein Frühstück mit und beobachte erstmal, wie deine Kollegen das handhaben. :)

    Jenny hat sich ja dann schon völlig runtergewirtschaftet mit dem Streak :ugly: :ugly: |) :mute:

    wäre ich nur 2,5h / Woche gelaufen, wäre das nicht passiert :D
    also in meinem Tempo jetzt. Gibt ja Leute, die kriegen in 2,5 h doppelt so viele km rein wie ich xD


    irgendwann hatte ich mal gelesen, dass Dauerläufe bis 20km gesund sind, alles drüber nicht mehr (stand mal in der ZEIT, meine ich, ging um Hobby-Marathontraining).
    Aber das sagt ja nun auch nichts über die Wochenstunden oder -km aus. Für 20 km joggen brauche ich ca. 2 h, da hätte ich ja dann nur noch ne halbe Stunde "übrig" pro Woche. Öhm...


    "Gesund" war für mich, als ich gut im Training war, so grob geschätzt ca. 60 km /Woche, also um die 5-6 h. Damit hatte ich ein Pensum, mit dem ich mich verbessert habe, aber nicht übertrainiert war.
    Als ich täglich gelaufen bin und mein Pensum nicht runtergeschraubt hab, waren es so 80-90km, auch mal 100. Und ja, ich kann sagen, dass das für einen Amateur wohl nicht mehr gesund ist, wenn die Regenation fehlt |) Allerings ging es mir "nur" auf die Knochen, Herz/Kreislauftechnisch hatte ich keine Probleme. Ich weiß ja nicht, was genau unter "gesundheitsschädlich" zu verstehen ist.

    Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte :ka: Bzw. kommt's ja auch drauf an, wie man die Trainingszeit ausfüllt. Ich sag mal, wenn man wirklich "nur" locker joggt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es grundsätzlich gesundheitsschädlich ist, mehr als 2,5 h / Woche zu laufen...

    Das gesündeste sind ja irgendwie 2,5 Std./Woche zu laufen - alles darüber wäre wohl langfristig eher schädigend für die Gesundheit - aber das kann man sich dann ja auch aufteilen, wie man möchte, wobei mehrere kleinere Einheiten vermutlich auch anzuraten sind.

    kann man das mit den 2,5 h irgendwo nachlesen? Das würde mich doch mal interessieren. Inwiefern schädigend für die Gesundheit?
    Gibt's da Studien zu?

    Ich habe 2 Hunde (Aussies), einen 11-jährigen Rüden und eine bald 7-jährige Hündin. Die Hündin kommt regelmäßig mit ins Büro, der Rüde bleibt daheim. Grund ist, dass der Rüde das Büroleben nicht verträgt, er ist zu Hause besser aufgehoben (er war in jungen Jahren oft mit und hat das einfach nie akzeptiert. Liegt an den Menschen, die er dort leider antreffen muss :fear: ).

    Meine Hunde haben beide kein Problem damit. Wir gehen die meisten Runden zusammen, aber sie kennen auch Einzelspaziergänge. Es wird sogar manchmal getrennt in den Urlaub gefahren. Alles kein Ding.
    Die Hündin ist gerne etwas knurrig, wenn sie wieder zurück kommt, nachdem sie einzeln das Vergnügen hatte. Aber das ist ihre hexige Art, ihren Mitbewohner zu begrüßen |)

    Keine große Sache draus machen, dann klappt das schon.