das kann ich mir gar nicht vorstellen. 27 Kilo bei 55cm?? Meiner hat bei 55-56 cm gerade mal gute 17 Kilo. Gut, er ist erst gute 10 Monate alt. Aber ich kann schon von ihm sagen, dass er tendentiell sehr verfressen ist. Trotzdem ist er ein Spargeltarzan. Andererseits: ich kenne ne Aussie-Hündin, die sieht im Vergleich zu Bela aus wie ein Würfel. Da sieht man die Statur schon an den Pfoten und der Schnauze an. Sie ist so 52-53 hoch, Gewicht unbekannt, aber die Rippen fühlt man noch leichter als bei meinem Hochbeinigen! Kann aber gut sein, dass sie 2 Kilo mehr wiegt als er. Trotzdem sind beide ok, denke ich.
Manchmal kann man wirklich nicht einschätzen, ob eine Figur passt oder nicht.
Beiträge von jennja
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man lässt sich gerne blenden
ich habe eine Hündin kennengelernt, die konnte sehr wohl abstrahieren. Gut, sie ist schon 9 Jahre alt, aber dass sie an JEDER Straße anhalten muss, hat sie schon früh begriffen. Ich konnte es am Anfang gar nicht glauben, mir gar nicht vorstellen. Aber es ist so! Wir wohnen ja in München. Diese Hündin haben wir manchmal in Pflege (tolles Tier!!). Letztes Jahr haben wir sie für eine Woche nach Hamburg mitgenommen. Fakt ist: dort war sie noch NIE. Doch sie brauchte keine Leine. Ich habe zwar eine mitgenommen, weil ich bedenken hatte, aber es war nicht ein Mal nötig. Sie läuft immer ein paar Meter weiter vorne, weil sie die Grünstreifen "inspiziert", und was soll ich sagen: in ihr völlig fremder Umgebung, mitten in der Großstadt, lief sie nicht ein Mal auf die Straße.Mir ist klar, dass das wirklich die Oberliga ist, diese Hündin hats echt drauf
Aber bei meinem Rüden wird das nix, solange er so impulsgesteuert ist und mich manchmal vergisst. Und das kann noch Jahre dauern. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Wir üben jetzt schon mal sonntags vormittags an wenig befahreren Straßen. -
Zitat
Mit Körpersprache + dem Hund verbal zeigen, dass es einem verdammt ernst ist.
Wir haben das Mini-Julchen mit dem Knie auf die Seite geschubst, dazu den Befehl "AUF DIE SEITE", und sind dann auch mal auf der Straße gelaufen, während sie auf dem Gehweg laufen musste, alles ohne Leine.
Sie hat es ziemlich schnell kapiert, inzwischen (5,5 Monate) betritt sie die die Straße fast nie unaufgefordert, sogar wenn nette Nachbarn sie mit Leckereien locken oder nette Kinder/Hunde auf der anderen Straßenseite sind.
Wenn das halbwegs sitzt, etwas Tolles (z.B. Ball) auf die Straße rollen lassen und am Bordstein ein lautes "Halt". Anfangs noch mit Leine vielleicht.gute Tipps! muss ich mal ausprobieren!
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genau, BETTY, so ist es: die Situationen sind immer wieder anders und manchmal fällt es echt schwer, zu blicken, was eigentlich den Hund dazubewegt, zu bellen. Meiner z.B. sollte eigentlich bestens sozialisiert sein, denn seit er 10 Wochen alt ist, fährt fast jeden Tag mit ins Büro. Volle UBahn: kein Problem, reguläre Passanten auf der Straße: kein Problem (meistens jedenfalls), Leute die "unseren" Park kreuzen (ohne Hund): Problem! Leute, die sich in der Nähe unserer Wohnung/des Büros aufhalten: Problem! Die Putzleute in der UBahn: Problem! Viele meiner Kollegen: Kein Problem, wenn meine Bürotür offen steht und im Gang jemand lauten Schrittes marschiert: Problem! Türklingel: Kein Problem; automatischer Türöffner: Problem. Ich seh manchmal echt nicht durch und reagiere deshalb wohl auch nicht immer richtig.
Aber zusammenfassend kann man sagen (und ich denke, auch das trifft auf viele Hunde zu): wo viele Leute sind, ist es für ihn normal (oder nicht durchschaubar und wird deshalb ignoriert), kommt ein einzelner daher, kann er sich auf dessen Eigenarten (Gang, Hut, Regenschirm) konzentrieren und macht Theater.
Das macht auch die Desensibilisierung so schwierig: Dass Menschen irgendwo sind, ist ja eigentlich schon normal, nur nicht wenn es einzelne sind, die ihm nicht in den Kram passen. :kopfwand:
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hallo, ich habe exakt dasselbe Problem. Meiner ist auch bei vielen Leuten (die er regelmäßig sieht) total unsicher. Wir haben alles durch: Leckerli von genau diesen Leuten geben lassen. Clickern, wenn er ruhig ist etc etc. Manchmal gehts, meistens nicht. er zeigt immer und immer wieder das gleiche Verhalten. Und das seit Monaten.
Einen Tipp habe ich demzufolge leider nicht. Ich warte selber noch auf eine Eingebung. Aber was ich schonmal sagen kann ist, je souveräner du auftritts, desto schneller beruhigt er sich wieder. Klingt einfach, ist es aber nicht. Vor allem dann, wenn man das schon 50X durchhat und es immer noch nicht besser wird. Bsp: Bela hat Angst vor der Putzfrau, also hab ich sie "geklickert". Schon etliche Male. Trotzdem: jedes mal wenn er sie sieht, macht er Theater. Keine Ahnung, was ich noch machen soll.
Vielleicht kommt ja noch was.
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das ist ja erfreulich!
Schade, bei uns scheint es gar nichts zu bringen. Leute, die er immer wieder sieht (im Büro) und die ihm aber unheimlich sind, werden nach wie vor leidenschaftlich verbellt. Na ja, einen Versich war es wert.
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wir tragen das Halsband jetzt seit 3 Tagen. Veränderung=0. Bela ist völlig gestresst bei Fremden, sein Bellen im Büro ist genauso schlimm wie vorher, vielleivcht noch schlimmer. Wir waren neulich im Bistro, Bela lag bei mir am Stuhl, da kommen zwei Kinder mit Umhängen rein, Bela ist ausgerastet, es hat 10 Minuten gedauert, bis er sich beruhigt hat. Auch gestern Abend beim Weihnachtsessen hat er wohl das ganze Restaurant zusammengekläfft, weil kurzzeitig viel Trubel war. Das kann ja noch heiter werden. Dieser Hund ist ein Nervenbündel. Er bellt mittlerweile schon beim kleinsten Geräusch im Gang unseres Büros.
Cerridwen, kannst du schon was über deine Erfahrungen mit dem Halsband sagen?
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Ja, kannst stolz sein! ich finde das großartig! darauf arbeite ich hin, das ist mein Ziel! Vielleicht schaffen wirs in 2009.

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Katha: das heißt du musst ihr auch kein Kommando mehr geben? Sie bleibt von alleine stehen???? Falls ja: RESPEKT!!!
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wie lange dauert es, bis ein Hund das wirklich begriffen hat? Wir üben das STOP an der Straße vom ersten Tag an, also seit 8 Monaten. Trotzdem würde er u.U. auf die Straße rennen. So richtig verinnerlicht hat ers noch nicht. Das Problem an der Sache ist doch, dass der Hund selbständig denken muss: Ich sehe ne Kante, also muss ich stehenbleiben und warten. Mein Hund ist zwar sehr sehr schlau, aber das hat er noch nicht so ganz umrissen. Hat das vielleicht was mit geistiger Reife zu tun? Das ist ne ernst gemeinte Frage.
