Beiträge von jennja

    sie testet dich, das ist normal in dem Alter. Meiner macht das auch.

    Dieses Verhalten solltest du nicht durchgehen lassen und vor allem nicht auf ihre Spielaufforderungen eingehen. Lass sie nicht gewinnen! Junghunde können ganz schön hartnäckig und anstrengend sein......

    Was auf jeden Fall helfen sollte: setz dich ins Auto, schnall dich an, und wenn sie dann immer noch nicht kommt, lass den Motor laufen. Mach das aber dort, wo keine Straße in der Nähe ist.

    ja, das sehe ich auch so wie du, Duna.

    Ich werde jetzt einfach immer die Augen noch offener halten :gut:

    Ich habe schon länger das Gefühl, dass Bela ein Hund ist, der vieles selber regeln will, er verlässt sich nicht auf mich, sondern nimmt die Dinge selbst in die Hand. Daran muss ich arbeiten. Klappt eben nicht allein mit Leckerchen & Co. Ich leine ihn im Park immer mal wieder kurz an, wenn ein anderer Hund in der Nähe ist, den ich nicht als superfreundlich empfinde oder nicht einschätzen kann. Entscheidungen darf mein Hund einfach nicht mehr selbst treffen. Wir sind jetzt auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Mein Hund ist eben doch nur ein Rüde. :lol:

    Hallo Betty, vielleicht hast du Recht, aber ich kann mir sehr schwer vorstellen, dass es hilft, einfach nur dazustehen und zuzuschauen. Zumal der andere Hund (laut Besitzer) absolut nicht verträglich ist und seines Wissens auch sehr aggressiv reagiert. Wieso hat er seinen Hund, von dem er weiß, dass er nichts Gutes vorhat, nicht abgerufen als er meinen schon fixierte? Das hätte ich mal erwartet. Aber gut, hat er eben nicht gemacht. Das Schreien war nicht richtig, ja. Aber die Tatsache, dass beide Halter sich entfernen, hätten die Hunde im Kampf doch gar nicht wahrgenommen?! Während sie sich in den Hals beißen, schauen sie ja nicht, was Frauchen macht.

    Klar macht man in solch einer Situation alles falsch, aber ich denke, dass das Dazwischengehen nicht ganz verkehrt gewesen sein kann. Und der Grund, warum ich getreten habe (ich habe meinen Fuß in seine Richtung gestreckt) war der, dass er einfach nicht von meinem Hund ablassen wollte. Wenn man sowas sieht, muss man doch handeln, oder nicht?

    also mit dem JRT - das stimmt, er hat angefangen zu stänkern, eben lautlos. Er kam halt fixierend ganz langsam auf uns zu, der war absolut auf Krawall aus. Und ich doofe Nuss hatte Bela eigentlich schon geschützt vor mir im Sitz (ich stand leicht schräg mit dem Rücken zum JRT), ich hätte einfach nur ne halbe Minute warten müssen. Das passiert mir nicht noch mal!

    Danke Schopenhauer, für deine schnelle Antwort! Nun, ich möchte meinem Hund in der Mittagspause gerne diesen Freilauf gönnen, denn der Park ist direkt neben der Firma und er braucht da (straßentechnisch) keine Leine. Auch ist es so, dass er nach 4 Stunden Büroschlaf erstmal toben muss. Ich möchte ihn da sehr ungern an die Leine nehmen. Schleppleine wäre eine Alternative, doch die brauche ich in anderen gebieten nicht, ist es sinnvoll, sie dann nur hier anzuwenden? Außerdem empfand ich es als eher kontraproduktiv bei Hundebegegnungen, da die meisten ja auch sehr na zu uns kommen, da nützt es nichts, wenn mein Hund an der Schleppe ist. Hier ist einfach kaum Raum für dieses tolle Schleppleinentraining. Ich habe es 3 Monate lang versucht. Auch unter Anleitung.

    Mein Hund wird zu 80 % über Belohnung draußen gefüttert, aus dem Napf gibts nur abends ne KLeinigkeit, den Rest bekommt er für Gehorsam/Tricks. Das machen wir seit Beginn so. Spielzeug habe ich auch, doch das muss ich wegpacken, sobald ein anderer Hund kommt.

    Es stimmt, wir müssen noch mehr am Gehorsam arbeiten. Einmal in zwei Wochen haben wir leider den Supergau, wo Bela absolut nicht hört, mich ignoriert und na ja, mich regelrecht veräppelt. Das war gestern. Ich führe das mal nicht aus. Weiß jedoch, wo die Fehler sind.

    Aber habe ich dich richtig verstanden: soll ich ihm das Spielen mit anderen Hunden verbieten? Das halte ich nicht für richtig. Bisher war mein Ziel: Wir sehen einen anderen Hund, du musst stoppen, dich hinsetzen und ich sage dir, ob du loslaufen darfst oder nicht. Das klappt zu 70% je nach Entfernung des anderen Hundes. Ich dachte, das sei der richtige Weg. Leider passieren mir noch zu viele Fehler. :/

    Hallo zusammen,

    bisher war mein Bela immer superfreundlich zu allen Vierbeinern, er ist sehr verspielt, fordert jeden Hund zum Rennen und Toben heraus, die meisten lassen sich davon sofort anstecken und machen mit. Ich habe ihn auch fast immer machen lassen, denn ich bin begeistert von seinem überaus freundlichen Wesen (gewesen).

    Tja, der Hund wird langsam erwachsen und hat sich seine ersten Feinde ausgesucht. Alles Rüden, die (so nehme ich an) älter sind als er. Wir gehen morgens in einen Park in der Nähe unserer Wohnung spazieren, da haben wir eigentlich (noch) keine Feinde, da ist aber auch kaum einer morgens unterwegs. Das geht also. Mittags gehen wir in einen anderen Park (in der Nähe von der Arbeit). Dort gibts so ein paar Kandidaten, die sind Bela nicht geheuer. Sowas solls ja geben. Egal um welche Uhrzeit man geht, irgendeiner taucht meistens auf, mit dem Bela ein Problem hat. Bei manchen weiß ich, warum (schlechte Erfahrung in der Welpenzeit), bei anderen erkenne ich das Muster nicht (vielleicht ein Revier-Ding). Bela zeigt dann Imponiergehabe, auch leicht aggressiv (Rute oben, Wimmern vor Aufregung, Bellen, den Feind umzingeln und Stellen). Ich unterbreche das entweder mit Hier und Sitzen oder sage "Geh weiter", während ich selbst weitergehe. Soweit so gut.

    Heute ist es gekippt. Ich habe einen Fehler gemacht. Ich habe einen potentiellen Feind gesichtet, der kam schon so fixierend an. Dieser (JRT-Rüde) hat Bela schon mal verkloppt, allerdings vor bestimmt 4 Monaten. Na ja, er ging auf bela zu, welcher vor mir saß, dann habe ich Bela freigegeben (MEIN FEHLER!!), weil ich dachte, sollen die sich beschnüffeln und wir gehen anschließend weiter. Nix mit Schnüffeln, die beiden sind sofort aufeinander losgegangen. Ich glaube, Bela war sogar schneller dabei. Mein Gott, mein Baby hat einen anderen Hund angefallen! Ich habe sofort "HEY, SCHLUSS" geschrien und versucht zu trennen. Es hat ewig gedauet, bis ich die beiden mal auseinander gekriegt habe (der andere HH hat erstmal zugeschaut - so ein Arschl***), ich musste nach dem JRT treten (hab ihn nicht erwischt). Wir haben unsere Hunde angeleint und begutachtet - keine Verletzungen, die hatten sich nur im Halsband verbissen. Ich hab mich entschuldigt und wir sind in getrennte Richtungen gegangen. Puh. Schock. Aber das war meine Schuld.

    Das nächste Mal muss ich großräumig ausweichen. Aber so leicht ist das nicht. Der Park ist ziemlich klein und man trifft sich recht häufig. Ich habe Angst, dass ich jetzt mittags nur noch mit Feinde-Scannen beschäftigt bin. Der JRT ist ja nicht der einzige von der Sorte. Gut, bisher gab es nur mit ihm richtigen Ärger. Aber was ist mit Bela? Entwickelt er sich zum Rüdenpöbler? Es ist so, dass er tendenziell alle Hunde begrüßen will und gerne mal abhaut, wenn er einen sieht (ich arbeite dran). Ich kenne meinen Hund nicht als aggressiv, er ist eher der absolute Klassenclown, aber heute hats mich echt umgehauen. Natürlich musste das mal passieren, aber wie kann man dem zuvor kommen? Immer ausweichen??? In so einem winzigen Stadtpark! Wie macht ihr das?

    Bisschen verwirrt, Jenny.

    PS: Manchmal wünschte ich, ich würde auf dem Land wohnen... Da hats wenigstens PLATZ! Mir graut schon vor dem Sommer, wenn wieder alle vermehrt mit ihren schlecht sozialisierten Hunden in die Parks rennen und Stöckchen schmeißen - und meine Kanone mittendrin :/

    ich habe einen HH in der Nachbarschaft, der leider diese Auffassung hat und da auch kein Pardon kennt. Leider treffe ich ihn manchmal in "unserem Park".

    Der Hund ist ca. so alt wie meiner und war noch NIE ohne Leine, immer nur an der Flexileine, und zwar schön im Halsband, sodass er sich jedes Mal fast zu Tode kläfft und dabei völlig stranguliert, wenn er nen anderen Hund sieht.

    Ich hab den Mann zur Rede gestellt. Antwort: der Hund muss immer bei mir bleiben, deshalb darf der nicht von der Leine. Würde er ihn ableinen, würde er wegrennen, das will er nicht. Als ich dem Mann freundlich mitteilen wollte, dass er sich mal bitte mit Hundekommunikation beschäftigen solle (sein Hund war augenscheinlich schon hochgradig leinenaggressiv), ranzte er mich an, ich hätte keine Ahnung und ich sei ja kein Hundetrainer, also habe ich nichts zu meldenn.

    Ich bin dann gegangen und ich weiche jetzt immer aus, wenn ich ihn mit dem armen Tier sehe. Dieser Hund wird in seinem Leben NICHTS lernen, außer, dass alle anderen Hund sch*** sind. Schön gemacht, Herr HH!