Beiträge von jennja

    also so nen (achtung Ironie!) Miniaussie :D wie Glamis könnte ich mir auch sehr gut vorstellen. Handlich, leicht, einfach gut. Ihre Mama Angelist ja auch so eine Winzlingin. Das hat was! :roll:

    Zum Thema Arbeits- und Showlinie. Ich persönlich würde nur noch Arbeitslinie nehmen. Bela ist halb-halb. Man merkt aber deutlich das Arbeitsblut bei ihm, wenn er auch nciht unbedingt den Hütetriebb hat. Aber er ist erstens vom Gebäude her kein Showfluffy, auch nicht vom Fell her. Und na ja - er hat Stehohren :ops: . Er ist ein Hund, der hervorragend abschaltem kann in der Wohung. Wenn draußen was zu tun ist: ok, machen wir! Wobei er auch nicht auf alles Bock hat und dauerbespaßt werden muss, absolut nicht! Manchmal kommt er mir eher vor wie ein Couchpotatoe :???: Ich denke aber, das liegt daran, dass er gelernt hat, dass es keine Dauerbespaßung gibt.

    Was ich gut nachvollziehen kann, ist das Argument, beim Showaussie fehlt oft der Ausdruck im gesicht. Ja, das stelle ich auch immer wieder fest. Die allermeisten Showfluffys gefallen mir einfach nicht - sie sind schlicht weg leer, nichtssagend, ausdruckslos. Oft seh ich Bilder von den typischen Ausstellungshunden und denke: ok, hübscher Hund. Aber das wars auch schon. Nett zum Angucken. Aber da würde der Funke nicht überspringen.

    Deshalb: nur noch (zumindest überwiegend) Arbeitslinie! Ich mag es, dass mein hund eben NICHT dem Show-Standard entspricht. Also, da steh ich echt total drauf und darauf bin ich auch ein bisschen stolz. Bisher haben die wenigsten meinen Bela als 1. Aussie und 2. Rüden erkannt. Find ich klasse :lol:

    Schöner Fred!

    Wie ich auf den Aussie gekommen bin? Sehr sehr einfach und direkt! :D

    NIE was mit Hunden am Hut gehabt, Hunde eigentlich gar nicht gemocht - eher verflucht, wenn ich in nen Haufen getreten war oder mir beim Joggen einer in die Quere kam. Nie verstanden, warum es Leute gibt, die diese Teile gut finden, sie so lieben können. Ich hielt das für sehr merkwürdig bis krank.

    Dann lernte ich meinen Freund kennen. Er sprach immer von einem sog. "WG-Hund", das war der Hund seines Mitbewohners, mit dem er aber nicht mehr zusammen wohnte. Den Hund sittete er aber immer noch an Wochenenden/Ferien. Eines Feitag Abends rief er mich an: komm zu mir, aber sei vorbereitet: ich hab Molly (die WG-Hündin) hier! Ich hatte Panik, doch wollte ich IHN sehen. Ich ging hin. da war ein großer Schwarzer Hund, der mich erstmal zur Begrüßung ansprang und bellte. OH GOTT! Ich starb fast vor Angst!!

    Keine 2 Stunden später ging ich mit diesem Hund Gassi. Allein. Ohne Leine. Mitten in der City. Ich ließ mir die Kommandos sagen, die ich benutzen sollte, und der Hund machte einfach alles, was ich ihm sagte: Komm, Hier, Fuß... Das lief wie am Schnürchen und wenig später war ich Hals über Kopf verliebt.

    Es handelte sich um eine Australian Shepherd-Hündin. Damals ca. 8 Jahre alt. Und sie schloss sich mir einfach so an. Ich musste gar nichts tun. Sie rannte einfach in mein Herz! Wir sittenen sie noch oft, sie kam mit in den Urlaub. Ich liebte sie so sehr und musste jedes Mal schrecklich weinen, wenn sie wieder nach Hause gehen musste.

    Und dann gings los: Schatzi, ich BRAUCHE so einen Hund, ganz für mich allein!

    Monatelanges Beknieen meines Freundes, Recherche über die Rasse, Bildergucken bei Google, Rassebücher, Haltund & Aufzucht einfach ALLES zog ich mir rein.

    Und im April 2008 zog dann Bela ein. Ein Blackt-tri mit breiter Blesse, so wie Molly. Nur die Stehohren hat er nicht mit ihr gemeinsam. Außerdem ist er so anders als sie, und doch sind sie sich so ähnlich. Perfekt ist das Glück natürlich, wenn wir beide bei uns haben, was sehr selten geworden ist. Doch Molly wird uns dieses Jahr hoffentlich wieder in den Urlaub begleiten, ich freue mich schon wie ein kleines Kind darauf.

    Zu Bela: ich dachte zwar, ich sei (durch die viele Recherche) gut vorbereitet, aber ich war es nicht. Bela hat mir so viel über mich selbst bei gebracht, es ist einfach unvorstellbar. Er hat mir die Aufgabe meines Lebens gestellt. Er IST die Augbabe meines Lebens. Aber ich war ja schon immer Autodidakt :lol: Somit kämpf ich mich da durch. Und ohne meinen geliebten Bela will ich nicht mehr existieren.

    Was jemand mitbringen muss für einen Aussie? Er muss offen sein und mit sich selbst im Reinen, klar im Kopf und bereit für die Herausforderung. Das wars eigentlich schon. :???:

    He ihrs!

    Sagt mal, wie helft ihr euren vierbeinigen Kollegen eigentlich bzgl. der Hitze?

    Mein Bela leidet hier ganz still vor sich hin. Wir haben keine Fließen, nur Auslegwahre, dem isses absolut zu warm! Er steht ständig auf und sucht sich ne neue Ecke, wo er sich ne gute Luftzirkulation erhofft. Hilft aber alles nix. Ventilator läuft schon.

    Die Mittagspause haben wir an einem kleinen Brunnen verbracht.

    Was kann ich noch machen?

    Nasse Handtücher um ihn rumlegen? Aber das ist auch nicht so super wg. unserem Teppich...?

    :hilfe:

    Zitat

    mich wundert es nur, dass hier gleich auf "abschiedsparty" gemacht wird. ;)

    mal ehrlich, wenn ich gehen will, oder weniger schreiben will, dann kündige ich sowas nicht an, dann mache ich es. :D

    oder wird hier auf ein großes jammern und "bleibdoch" gewartet?

    gruß marion

    da liegt wohl ein missverständnis vor. In diesem Thread schreiben einige mehr oder weniger regelmäßig über ihre Trainingsfortschritte. Und damit sich keiner wundert, warum SuB nicht mehr antwortet, hat sie gesagt, warum sie nicht mehr antworten wird. Es gibt ja auch Leute hier, die vielleicht auf nen Beitrag von ihr warten, und nun wissen sie, warum sie das nicht mehr tun müssen. Die Begründung finde ich auch nachvollziehbar. Das hat nichts mit Fishing for compliments o.ä. zu tun.

    Man muss hier nichts emotional aufladen, sondern kanns doch auch einfach zur Kenntnis nehmen, oder seh ich dat nu wieder komplett falsch? :???:

    Danke Gammur, für deine Einschätzung! Das hast du sehr gut getroffen!

    Ich bin ja auch gewillt ( :lol: ) mich mal weniger im Forum rumzutreiben, eben genau aus den genannten Gründen. Was das Ganze mit Canis zu tun hat: ganz einfach - endlich spielt der HUND mal NICHT die größte Rolle in meinem Leben. Ich meine, er hat meine Gedanken BEHERRSCHT. Ich lag schon nächtelang wach, hab gegrübelt, an mir selbst gezweifelt, mich gefragt, ob ich es jemals schaffen kann, den Hund auf meine Seite zu bringen. Jetzt endlich (dank der Gespräche mit der Trainerin) kann ich das mal ein stückweit ausblenden und siehe da: es läuft viel besser. Vieles, woran ich vorher geknabbert habe, ist jetzt selbstverständlich, läuft so nebenher. Und so soll es sein! Hundeerziehung soll kein Stress sein, soll mich nicht verzweifeln lassen!

    Beispiel Schleppleine: Ich hatte mal für 100 Euronen ein einstündiges Training bei einer Person, die mir weis machte, ich müsste das Schleppleinentraining von A bis Z neu anfangen und bis zum Ende durchziehen. Wenn ich meinen Hund rief, sollte ich seinen Namen trällern und Juhuuu schreien, wenn er zu mir kam. Und was soll ich sagen? Das ist MIR zu anstrengend. Also habe ich gegrübelt, wie ich es anders machen kann. Mir fiel nichts ein, also machte ich ein halbherziges Schleppleinentraining, mit dem Ergebnis, dass der Abruf immer noch nicht klappte, wenn die Ablenkung groß war. Diese Trainerin würde sagen: hast dich nciht genug angestrengt für deinen Hund. Wollt ihr wissen wie es jetzt ist? Die Schleppleine habe ich seit einem Viertel Jahr nicht mehr in Gebrauch, mein Hund läuft meist frei. Ich rufe meinen Hund in normalem Tonfall, und wenn er nicht kommt, dann sage ich ihm, dass ich jetzt schon gern hätte, wenn er sofort zu mir kommt, und das auf eine Art und Weise, die er mir abnimmt! Ich bin glaubwürdig für meinen Hund geworden! Und die Folge ist: er hört auf einmal! Wirklich wahr!!

    Es ist egal, welches "Konzept" man umsetzt, aber die Erkenntnis, die ich gewonnen habe, hatte ich unter den vorherigen Trainings/Trainern nicht, außerdem war das Training immer umständlich, alles war irgendwie AUFGEBAUT. Wichtige Dinge wie einen Rückruf oder das lockere Gehen an der Leine, baue ich nciht mehr aufwändig auf, sondern ich zeige ihm, was ich will - und er macht es! Deshalb WILL ich mich nicht mehr in der Form mit all diesen Dingen beschäftigen wie ich es die ganze Zeit vorher gemacht habe, weil es mich völlig kirre macht.

    Und von wegen aufs Bauchgefühl hören: Auch das muss man erst lernen!

    Huhu an die Wissenden! :p

    Sagt mal, wie ist das: nehmen Hunde beim Schwimmen Wasser durch die Haut auf? Diese Frage stellen wir uns hier gerade. :headbash:

    Grund: mein Hund muss nach dem Schwimmen (nicht sofort, sondern ne Stunde später) pieseln wie ein Weltmeister, ich weiß aber, dass er nicht gerade den See leertrinkt. Wie kann er so viel Wasser in der Blase haben? Er steht wirklich ne Minute durchgängig am Baum...

    ich meine, das schon mal irgendwo gelesen zu haben, doch isch finds ned :hilfe:

    Zitat

    und die bösen listenhunde tun dir auch leid? die darf man nämlich nur an kurzen leinen führen, schleppe ist tabu. und selbst im eigenem garten ist es schwierig, da gibts ja auch genug auflagen (ich erinner mich an 1,60 zaun usw.)

    und total panische hunde aus spanien, die beim kleinsten geräusch weglaufen würden, würdest du auch von der leine machen, damit sie ihren freilauf haben??

    sorry, aber ich kann das ganze nicht so unterschreiben. Ich lasse meine kurze in bestimmten gebieten von der leine. zwischen den feldern oder auf unserer "grünanlage" hier. manchmal ist sie 2 std täglich offline, manchmal eben ne ganze woche am stück AN der leine... es kommt ja auch drauf an, wen man trifft um wie viel uhr usw... wenn mir ein angleinter hund entgegenkommt, mach ich meine natürlich auch ran. und wenn der ca. 20 -30 meter VOR mir läuft, eben den gleichen weg, so fällt der freilqauf halt komplett weg...

    LG
    Missa

    es geht doch nicht darum, dass ein Hund stets und ständig frei laufen muss, sondern, dass man im Rahmen seiner Möglichkeiten nach geeigneten Plätzen sucht, wo der Hund einfach mal Hund sein kann.

    Ich musste lange am Freilauf feilen und auch jetzt kann ich meinen Hund nicht überall laufen lassen - z.B. im Hundeauslauf! Da kann ich mit meinem Pöbel nicht hingehen. Er hat trotzdem Freilauf, eben dann, wenn ich es ihm ermöglichen kann. Kein Hund stirbt, nur weil er mal ne Woche, oder zwei, nur an der kurzen Leine geführt wurde. Gabs bei uns auch schon. Aber eine artgerechte Haltung sieht nun einmal vor, dass ein Hund das tun kann, was ein Hund nun mal tun muss! Dafür muss ich als Halter schon sorgen. Was wiederum aber nicht heißt, dass ich einfach, wo ich grad gehe uns stehe, den Karabiner abmache und los gehts - mein Hund wird artgerecht gehalten, haha... Verhätnismäßigkeit ;)