ich habe einen Plastikmaulkorb, der hat vorne nen extra Schlitz, wo man einen (mitgelieferten) Schieber reinschieben kann, dann ist das Teil dicht, zumindest eben vorne. Wär das was?
Beiträge von jennja
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zum Thema Michael Grewe: ich hatte Anfang Mai meine erste Einzel-Stunde bei einer CANIS-Trainerin, insgessamt habe ich sie 4 Mal getroffen, davon war sie einmal bei mir zu Hause. Diese Person hat mir mal dermaßen die Augen geöffnet!! So viel haben wir gar nicht aktiv trainiert, aaaaaber die Gespräche mit ihr waren Gold wert und haben mich wirklich weiter gebracht! Vielleicht findest du ja auch einen CANIS-Absolventen in deiner Nähe, das sag ich deshalb, weil du von Grewe anscheinend eh angetan bist. Meiner Erfahrung nach bringen halt DVDs nix, man braucht schon wen von Angesicht zu Angesicht

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Hallo Aussie1987,
ich hab ja auch nen Aussie-Rüden und wenn du dir mal den Spaß machst, meine alten Beiträge hier im Forum ab Mitte 2008 zu lesen, dann wirst du sehen: kennisch allet!

bis auf das Ressourcenverteidigen, das hat er ausgelassen...
Ich gehe jetzt mal nicht auf deine ganzen Schwierigkeiten ein, denn deine Überschrift zu diesem Thread zieht sich durch alle deine Posts wie ein roter Faden: es stimmt, dein Hund nimmt dich nicht ernst.
Was meinen Hund betrifft, so wars bei ihm exakt genau so!
ich zähl mal auf, was bei mir und meinem Hund alles schief gelaufen ist:
- vom ersten Moment an völlig übermotiviert gewesen (also ich)
- zu wenig Grenzen gesetzt in der Welpenzeit
- es war eine einzige Achterbahnfahrt - himmelhochjauchzend und zutodebetrübt. In einem Moment stolz auf meinen Hund, im nächsten Moment eine WUT auf meinen Hund, dass ich ihn am liebsten, na ja das sag ich mal lieber nicht. Dieses Wechselbad der Gefühle in schlimmsten Zeiten TÄGLICH
- zu viele Bücher gelesen
- zu viele Konzepte VERSUCHT, umzusetzen
- ich wollte zwar immer konsequent sein, schaffte es aber nicht
- hab mich belatschern und beeinflussen lassen
- hab nicht auf mein Bauchgefühl gehört (ich hatte sowas gar nicht!), sondern immer nach dem Leitfaden gesucht,
- allgemein zu viel nachgedacht, ausgetüftelt, interpretiert, ausprobiert usw.kurzum: ich hab mir und meinem hund das Leben unnötig schwer gemacht. Das ging wirklich ewig so und ne Menge Leute mussten unter meinem Gejammer sehr leiden

Jetzt ist mein Hund 2,5 Jahre alt und ich bin der Meinung, dass ich ihn ganz gut hingekriegt habe. Im letzten halben Jahr haben sowohl ER wie auch ICH einen gewaltigen Sprung gemacht - wir sind beide irgendwie gelassener, ruhiger, souveräner geworden. ich habe endlich richtig Spaß an meinem Hund (ohne Witz, ich dachte ne Zeitlang, dieser Hund sei eine Strafe für irgendwas, das ich in einem vergangenen Leben verbrochen haben muss) - wir sind zusammengewachsen. Klar gibts noch Baustellen, aber meine Einstellung ist ne ganz ganz andere, deshalb klappt so einiges jetzt besser.
Es ist wirklich keine Floskel: hör auf dein Bauchgefühl! Was deine Verwandten betrifft: setz dich durch! Dein Hund, deine Regeln! Sei stark und demonstriere deinem Umfeld wie auch deinem Hund, dass du die Sache im Griff hast! Dein Hund macht all diese Sachen aus einem Grund: weil er es kann! Wenn du es zulässt, wird er es immer ausnutzen. Es ist ein Aussie, noch dazu ein Schnöööösel. Lass ihn auch mal links liegen! Denk dir: pöh, hab ich doch nicht nötig, mich von DEM fertig machen zu lassen! Geh nicht auf seine Spinnereien ein, schränke ihn allgemein mehr ein, denn sonst schränkt er dich immer mehr ein!
Was dieses Knurren angeht, wenn er nen Knochen hat: ich finde den Tipp mit dem Festhalten gut! Mich anknurren, nur weil etwas gefressen wird, also das geht gar nicht, hätte mein Bela sowas gemacht, dann hätte ich ihm aber den Marsch geblasen. Vor mir hat er nichts zu verteidigen, vor anderen Hunden ist es was anderes. So einen Knochen kann man auch gut benützen, um Kommandos wie NEIN und AUS zu trainieren. Wenn er auf Kommando nen Knochen ausgibt, na dann kann er ihn auch wiederbekommen (oder was besseres bekommen). Das sollte er lernen...
Nur die Ruhe, das wird alles!

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hier wird niemand abgestempelt und - mal Butter bei die Fische - es geht oftmals eben nicht nur um ein PAAR Stunden, die der Hund alleine bleiben muss.
Manchmal muss man eben zurückstecken, denn die Bedürfnisse des Tieres gehen vor, und wenn man die Bedingungen nicht hat, warum muss man dann so trotzig reagieren und sagen: na dann dürfen nur Arbeitslose und Rentner Hunde halten... Worum gehts eigentlich? Darum, Hunde zu besitzen - oder ihren Bedürfnissen gerecht zu werden? Sorry, mich macht sowas sauer. Tierliebe heißt für mich auch, zu erkennen, wenn man eben nicht die besten Bedingungen für die Tierhaltung hat. Tut mir leid. Man muss doch nichts übers Knie brechen, bloß weil es sich irgendwie bewerkstelligen lässt. Das ist jetzt nicht auf die TS gemünzt, sondern eher so allgemein, was mir hier schon öfter suer aufgestoßen ist.
Abgesehen von unvorhersehbaren Veränderungen in den Lebensbedingungen, das ist ne andere Sache.
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ich finds schon mal klasse, dass du dir so viele Gedanken machst!

Hund mit zur Arbeit nehmen finde ich perfekt! Mache ich auch. Können aber leider die wenigsten. Darf ich mal fragen, in welcher Branche du suchst, bist du jemand, der eher in einem Büro arbeitet oder oder?
Ich persönlich finde es nicht so schön, sich einen Hund anzuschaffen und dann aber die meiste Zeit außer haus zu sein. Betreuung durch Nachbarn ist ne feine Sache, dennoch würde ich es zumindest wichtig finden, dass der Hund sich anfangs intensiv an dich gewöhnen kann. Also Minimum 2 Wochen Urlaub nehmen und da ist dann Prägung angesagt

Vorausgesetzt natürlich, du bekommst das GO von deinem Schwiegervater ...
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Zitat
..süße Labbiwelpen gibt's doch immer wieder..
ohne Urlaub würde ich so ein Unterfangen definitiv nicht eingehen. Einen seriösen Züchter suchen, sich informieren, auf die Warteliste für den nächsten Wurf setzen lassen & den nächsten Jahresurlaub dann entsprechend legen

:reib:
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das einzige, was mir dazu einfällt, ist:
WANN HÖRT DAS ENDLICH AUF????????

Und dieser törichte Kerl, dem ein Stier den Kiefer durchbohrt hat, besitzt die unglaubliche Respektlosigkeit, einfach weiterzumachen, so als wäre nichts gewesen. Da könnte ich zum Menschenhasser werden :/
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du hast sie also im TH abgegeben? Was haben sie denn gesagt, wie lange sie dort bleiben würde, falls sich niemand meldet?
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Zitat
Wenn Du so unsicher und dein Hund nicht wirklich führig ist am Fahrrad, solltest Du es lieber lassen.
Da helfen auch keine technischen Hilfsmittel. Entweder den Hund so erziehen das er sich am Rad benimmt oder ihr geht zu fuß.das seh ich auch so!
Selbst mein 19-Kilohund KANN mich vom Rad holen. Hat er 1-2 Mal gemacht und dann gabs aber nen Einlauf! Ich trainiere mit ihm Kommandos wie langsam, nach recht, nach links, bei mir und ganz wichtig: STOPP! Außerdem: weiter! Am rad (wenn angeleint, im Feld darf er frei laufen) wird nicht geschnüffelt, markiert usw. Er muss das aber erstmal so lernen, es bringt nichts, es einfach mal zu versuchen und sich dann hinterher schwarz zu ärgern, wenn es nicht geklappt hat...
Aufbauen kann man das Ganze übrigens super beim Joggen!

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ich finds immer schwierig, übers Internet konkrete Tipps zu geben. Was ich aber gut finde, ist das Buch (na ja eher Büchlein)
der Weg, den sie darin beschreibt, verlangt einen sehr sehr langen Atem, aber sie kommt eben völlig ohne Druck aus!
Ansonsten würde ich mir mal einen Trainer nach Hause holen, der sich das genau ansieht und dir in der konkreten Situation exakt zeigt, wie man sich am besten verhält und dabei eben auf die Eigenarten von dir und deinen Hunden eingeht

Ein guter Trainer kann nur sein, der dich und deine Hunde als Individuen ernst nimmt und nicht nur ein "Programm" runterspult!
Bloß nicht aufgeben, du wirst das hinkriegen!