Beiträge von jennja

    mit Pausen meinte ich eigentlich die über Nacht :lol: Aber so wie du es machst, mach ich es auch ab und zu.

    aber was das Verinnerlichen angeht: manchmal brauchts ne Woche, dann siehst du förmlich, wie es im Hund "click" macht und die Lampe angeht :D Deshalb sollte man auch nicht zu viele Sachen gleichzeitig trainieren.

    die einzelnen Übungen müssen lange reifen. Sehe ich z.B. bei der Fußarbeit.

    mein Männe darf Kommandos nicht mit Bela üben (außer die essentiellen, aber die übt man nicht, die verlangt man einfach), weil er schlicht und ergreifend das falsche bestätigt und einfach gar kein Gefühl fürs richtige Timing hat. Ich will mir nichts versauen lassen, vor allem etwas, das noch im Aufbau ist, deshalb darf er es nicht - und er ist zum Glück auch nicht scharf drauf ;)

    er lobt mich aber manchmal, wie gut ich das alles mit Bela mache, und wie viel Arbeit das ja ist. Na, immerhin hat ers kapiert :roll:

    zum Thema Obedience: Hands off ist bei uns auch Regel Nr. 1. Und Regel Nr. 2: gib dem Hund die Zeit, die er braucht. Regel 3: lieber kurze, dafür regelmäßige Übungseinheiten (*hust* das erinnert mich daran, dass wir noch Hausaufgaben haben) und Regel Nr. 4: Pausen sind genau so wichtig wie die Übungseinheiten. Der Hund muss das gelernte im Hirn ansetzen lassen, das kann man ein paar Tage dauern.

    Frank, deine Fotos sind super toll! =)

    das mal als erstes.

    und dann: ich bin nicht der Meinung, dass man Bücher lesen muss. Natürlich kann man sich auch alles ergooglen (geiles Wort, gell?).

    Mir ging es in meinem Post darum, dass man sich mit der Basis beschäftigt und sich z.B. einfach mal selbst fragt, wieso mein Foto jetzt trotz Sporteinstellung unscharf geworden ist. Sich diese Infos zu beschaffen, muss nix kosten. ;)

    diese Motivprogramme und Halbautomatiken können sinnvoll sein, wenn man weiß, was sich dahinter verbirgt. Und das ist ja eh bei jeder Kamera gleich, heißt vielleicht nur unterschiedlich.

    danke bianche. so meinte ich es. und im übrigen gehe ich mit dir konform. ;)


    und was ich auch noch loswerden wollte, was mich maßlos nervt: sorry, wenn die wenigen Herren hier sich jetzt angegriffen fühlen, aber es ist diese Arroganz von manchen Typen (vorwiegend Rüdenhaltern), die mich und mein nach Mädel aussehenden Rüden einfach aus Prinzip nicht ernst nehmen und nur müde im Vorbeigehen lächeln, wenn ich eindeutig signalisiere, dass ich keinen Kontakt möchte. Aber auch daran hab ich mich fast schon gewöhnt :roll:

    ich könnte auch so arrogant sein und es einfach draufankommen lassen - sind ja schließlich NUR HUNDE. Stimmt, sind es. Aber es ist meine Versicherung, die mir kündigt, wenn mein Hund nem anderen ein Loch macht. Allein aus diesem Grund verlange ich den Respekt, den ich anderen auch gegenüberbringe. So einfach ist das.

    Leider wohne ich in einer sehr sehr hundefreundlichen Stadt, man könnte fast meinen, hier herrscht Fiffi-Anarchie. Der einzige, der ein Problem hat, wenn er mit einem nicht ganz so lustigen Dertutnix umhergeht und dann seine liebe Not hat, wenn Terrier XYZ fröhlich angaloppiert kommt, dann nen halben Meter vor meinem stehen bleibt und die Zunge rausstreckt (und am besten sagt: los, gehma vor die Tüa), ja das bin ich! Und sonst niemand. Ich muss schon selber sehen, wie ich klar komme. Und wenn mein Hund so furchtbar aggressiv ist (weil er nem anderen einfach mal sagt, dass er keinen Bock auf seine werte Gesellschaft legt), dann muss ich ihm ja wohl gefälligst nen Maulkorb anziehen. :roll:

    Wenn mir alles so scheiß egal wäre, dann würde ich über all die Anfeindungen, nur weil man NICHT den netten Labbi von neben an hat, der alles und jeden liebt, hinweg sehen und mich nicht drum kümmern. Doch so ist es nicht. Und leider bin ich jemand, der die Schuld bei sich selbst sucht und dann verzweifelt den Hundetrainer anruft, um zu sagen: HILFE, was hab ich bloß falsch gemacht, mein Hund liebt nicht jeden anderen Hund :hilfe:

    Übrigens bin ich so ziemlich allein aus dem Grund, dass ich endlich meine Ruhe wollte, aufs Land raus gezogen. Nur habe ich kein Haus direkt im wald gefunden, muss nun also trotzdem durchs Wohngebiet laufen, wenn ich dort hin gehen willl, wo kein anderer ist (wenns denn so wäre, hier gibts Idioten, die lassen ihre Hunde neben dem Auto herlaufen und WER hat da wieder das Problem: richtig, der andere HH jedenfalls nicht) - weil beamen kann ich mich dorthin nicht.

    Zum Glück gibt es hier nicht NUR die Mir-doch-egal-HHs, sondern auch ne Handvoll rücksichtsvolle Leute, die den gleichen Gedanken haben wie ich: man muss doch nicht JEDEN Konflikt mitnehmen.

    Zitat


    also denkt ihr,ich mache erstmal nix "verkehrt" wenn ich ihn draußen freilaufen lasse wo ich erstmal alles überblicken lasse und ihn immer nach ein paar metern zu mir ran rufe und ih dafür belohne ?!oder ihn auch wirklich nur laufen lassen und total ignorieren und einfahc oft die richtung wechseln bzw weg rennen usw?!?

    die frage können wir dir nicht beantworten. Wenn er z.B. jagen geht, ist das für ihn selbstbelohnend und du hast nichts gewonnen, im gegenteil. allerdings kann es auch klappen. Du musst selbst einschätzen, wie er reagieren könnte

    ich hatte davon auch schon früher gehört, doch ich habs mich nicht getraut, bis meine Canis-Trainerin es mit mir durchexeziert hat. Ich und mein Hund waren hinterher fix und fertig. Dann habe ich es einmal angewendet und es hat gewirkt. Für mich ein kleines Wunder, aber eben für einen Hund schon eine harte Sache: psychischer Druck, wie er höher nicht sein kann.

    also ganz ehrlich: das mit dem Nichtranlassen oder auch wegschicken würde ich wirklich nicht einfach mal so ausprobieren, denn ich bin der Meinung, dass das auch nach hinten losgehen kann. Also bitte nen TRainer hinzuziehen!

    Es wäre übrigens meine Wahl der Bestrafung, wenn mein Hund jagen würde (was er gsd nicht tut)