Beiträge von jennja

    Zitat

    Jenny, ich kann mir vorstellen, was ihr jetzt an Miete bezahlt. Kenne ja Leute dort: Münchner Vorort, Doppelhaushälfte mit Garten. Kannst du dir vorstellen, was die an Miete zahlen? Da kuck ich so :schockiert: :schockiert: :schockiert:

    so gucke ich schon lange nicht mehr, man gewöhnt sich dran ;)

    und ja, ich kanns mir vorstellen. ich sollte lieber nicht meinen Job verlieren, wenn ich diese Miete weiterhin bezahlen können will :roll:

    ok, die 680 waren inkl. Heizung usw., dafür habe ich jedes Jahr eine Nachzahlung in Höhe einer ganzen Monatsmiete gehabt, auch nicht schön. UNd nein, Ubahn war weit und breit nicht, dafür wars schööööön ruhig :D

    was wir jetzt bezahlen (Vorstadt, 2 etagen, mit Minigarten), sag ich mal lieber nicht :hust:

    bei den Karabinern ist halt wichtig, dass es gute sind. Ein Qualitätsmerkmal ist, dass sie aus D kommen ;-)
    Wenn man ne ganz schmale Leine nimmt, dann ist sie auch schön leicht. Meine ist 10 mm, Kathas ist glaub ich 6 mm, oder Katha?

    Nadine: da geh ich doch mal stöbern! :roll:

    Bina: da ist kein Tippfehler drin? 90qm für 520 kalt????????? Ich wusste nicht, dass es sowas in D noch gibt (bin wohl schon zu lange in M -> in meinem ersten Jahr zahlte ich 250 Euro für 9 qm mit Bad halbe Treppe tiefer..., danach 680 Euro am Stadtrand (keine U-Bahn) für 50 qm, und das war günstig)

    Auch Bela und Bella (von nadine) sind genau so aufgewachsen: von Anfang an mit ins Büro und dort frei rumgelaufen ;) Die Probleme der beiden kennt hier ja jeder

    Es ist NICHT immer nur eine Sache der Prägung bzw. manchmal wirkt sich die Art der Prägung unterschiedlich aus - oder: es hängt am Charakter der Hunde =)

    Zitat

    Aber ich denke, dass ein Aussie genauso die Möglichkeit hat ein ausgeglichner Familiehund zu sein wie ein Retriever, WENN man ihn auf der anderen Seite eben auch einfach Hund bzw. Aussie sein lässt (spazieren, rennen, spielen mit herrchen oder anderen Hunden, mal was arbeiten usw.).

    mit dem Satz hab ich so meine Probleme. Also eigentlich sage ich: ja, stimmt. Andererseits - hm. Was ist dann bei meinem Hund soooo derbe schiefgelaufen? Beispiel Kinder und Fremde. Er wurde beim Züchter mit Kindern vertraut gemacht. Wir haben in seiner Welpenzeit ganz in der Nähe eines Kinderspielplatztes gewohnt, noch dazu mitten in der Stadt, wir fahren TÄGLICH Öffis. Mein Hund wurde (meiner Meinung nach) bestmöglich geprägt. Und trotzdem hat der Probleme mit Kindern, allgemein mit sich "merkwürdig" bewegenden Personen (eben auch Behinderten, manchen Ausländern...). und dann gucke ich mir sein Ped an und muss festetellen: anscheinend ist da "was in der Linie", das ihn zu einem Hund macht, auf den man ständig tierisch aufpassen muss. Bela lässt sich NICHT einfach so von Fremden durchkraulen und selbst wenn er es gezwungener Maßen mit sich machen lassen würde - gefallen würde es ihm nicht, denn es liegt absolut nicht in seiner Natur. Ich würde Bela nicht als total Aussie-untypisch bezeichnen.

    Ich finds toll, wieviele versch. Typen es unter den Aussies gibt und ich finde es ehrt jeden, der RH-Arbeit oder Therapiearbeit mit seinem Hund macht (ich habe unglaublichen respekt davor!), aber ich würde mir einfach wünschen, dass man gerade bei Rassen wie dem Aussie etwas mehr aufpasst, was man den Leuten erzählt (damit meine ich bestimmt Züchter).

    Und dass ein junger Hund aufgeschlossen gegenüber Fremden ist, ist völlig normal und sollte eigentlich auch so sein. Eine PERSÖNLICHKEIT (die auch was damit zu tun hat, welche Bedürfnisse ein Hund hat, z.B. nciht von jedem angefasst werden zu wollen - das kann auch ein Bedürfnis sein), entwickelt sich langsam, beim Aussie sehr sehr langsam.

    Wahrscheinlich kann man aber endlos darüber diskutieren... ;)

    Ach und noch was wollte ich gerne loswerden: :smile:
    der Begriff "niedrige Reizschwelle" sollte von mir wertfrei gemeint sein, ich meine das nicht negativ. Es ist aber unbestreitbar, dass manche Hunde eine niedrigere Reizschwelle haben als andere und ich behaupte mal, dass es für Tätigkeiten wie Therapiehundearbeit von Vorteil ist, wenn der Hund eine eher höhere Reizschwelle hat :smile:

    Zitat


    @all

    Bei der Show- und Therapiehundlinie geht es nicht im Vordergrund darum, dass die Hunde alle Therapiehunde sind und von den Genen her dafür geeignet sind, sondern hat die Erschafferin dieses Begriffs damit sagen wollen: Showhunde sind nicht dumm, sondern können genauso eine Arbeit leisten wie die Arbeitslinie, nur dass sie eben keine 300Schafe am Tag brauchen, sondern auch mal einige Tage mit Spaziergängen und Trickersereien oder so zufrieden sind.

    dann muss ich aber sagen, dass der Begriff sehr irreführend ist und leider von manch einem Hinterhofvermehrer falsch ausgelegt wird. Und das ist es, was einen so betroffen macht.

    Nur weil ein Hund ein eher ruhigeres Gemüt hat, soll er nen super Therapiehund sein? :???: So kommts mämlich rüber.

    Ein Therapiehund, das ist für mich z.B. ein Kavalier King Charles Spaniel. Das ist ein Hund, an dem wirklich alles abprallt, der ein sehr festes Wesen hat und eben KEINE so niedrige Reizschwelle wie bspw. ein Aussie. Klar gibts solche Aussies auch, keine Frage, aber das sind Ausnahmen, und AUSNAHMEN sollten doch nicht dazu dienen, eine ganze Rasse oder Linie in eine bestimmte Richtung zu schieben.

    Hallo Elodie,

    erstmal: Respekt, dass du überhaupt bemüht bist, die Situation so gut wie möglich zu bewältigen :gut:

    Niemand kann sein Leben so 100%ig vorausplanen, dass immer alles 3fach abgesichert ist, tja, wie sagt man so schön: da kommt einem das Leben dazwischen.

    Du kannst froh sein, dass deine Aussie-Hündin so genügsam ist!

    Was ich an deiner Stelle machen würde: unbedingt immer morgens und in der Mittagspause entweder selbst mit ihr zu gehen oder jemanden dafür zu suchen, notfalls auch bezahlt. Nach der Arbeit würde ich mir richtig viel Zeit für eine (wie auch immer geartete) Beschäftigung mit ihr suchen.

    Du wolltest ja ne ehrliche Meinung hören: ich finde es nicht ideal, einen Hund so lange alleine zu lassen, aber wenn es nun mal nicht anders geht, dann ist das so. Was mir nur am Herzen liegt, ist, dass der Hund oft genug die Möglichkeit hat, sich zu lösen!! 8-9 Stunden einhalten - tja, manche Hunde machen das, weil sie so super zuverlässig sauber sind, aber langfristig ist das sicherlich nicht gesund für die Organe!

    Wieviel Auslastung dein Hund braucht, steht auf einem anderen Blatt, das musst du selbst entscheiden.

    Mein Hund begleitet mich zur Arbeit, dadurch ist er kopfmäßig schon so gut ausgelastet, dass er an den meisten tagen unter der Woche (!) kein Riesenextraprogramm bekommt (außer im Sommer, wenn wir nach der Arbeit 1,5 Stunden oder mehr durch die Felder und Wälder flanieren, zum Abschalten...)

    Überleg dir, ob du für halbtags ne Betreuung/Unterbringung finden könntest, nur als Plan B, falls die Maus nicht damit zurecht kommt, 2 X am Tag für jeweils 4 Stunden allein zu bleiben.

    Viel Glück! :smile:

    Zitat

    Komisch. Da kenne ich aber vieele Aussie Ausnahmen. :???:
    Alleine mehrere dutzend hier in einem HHer Hundeverein.

    Einfach eine Sache der Erziehung
    . :D

    Ich finde es einfach schwierig immer von sich auf andere zu schließen und nicht versuchen objektiv "seine" Rasse zu beschreiben.

    eben, und deshalb sage ich das ja ;)

    die meisten Leute, die meinen Hund schön finden und mehr über ihn wissen wollen, sind abgeschreckt davon, dass er sich eben nicht selber erzieht, sondern dass man da mitunter viel Arbeit reinstecken muss.

    Im Übrigen schließe ich nicht von mir auf andere, sondern erzähle von meinen Erfahrungen. Und das tue ich aus gutem Grund, denn es gibt weiß Gott genug Hunde (ich sage jetzt nicht explizit Aussies), die aus falschen Vorstellungen angeschafft wurden und dann im Tierheim oder in der Vermittlung landen. Außerdem ist es mir zu wider, irgendwelche Hinterhofvermehrer zu fördern, indem ich "meine" Rasse in den Himmel lobe.

    Es gibt ja tatsächlich Leute, die sehen meinen hübschen Hund, beugen sich zu ihm runter und fragen dann: "was kostet denn so ein Hund? Ich suche was für meine 10jährige Tochter..."

    Da sage ich dann gerne: ich würds an Ihrer Stelle lassen ;) Das kann man jetzt überheblich finden, aber ich halte es für angemessen, vielleicht wäre ich sogar froh gewesen, wenn mir das damals jemand so direkt gesagt hätte.

    Wer ernsthaftes Interesse an der Rasse hat, der informiert sich sowieso eingehend - und der ist dann vielleicht sogar froh über eine ehrliche Meinung eines Besitzers eines solchen Hundes.

    genau, so wie Manu schreibt.
    Im Moment ist es halt hip und viele schnuppern mal rein. Da man aber viel arbeiten muss, um Erfolge (nicht im Sinne von Schleifen) zu sehen, werden es viele vielleicht wieder sein lassen...

    Ob man nun Turniere geht oder nicht - eine gewisse Ernsthaftigkeit ist schon von Nöten. Die Trainer suchen sich ihre Schützlinge schon auch aus...