Beiträge von jennja

    der unterschied zwischen 4,0 und 5,6 ist schon sehr hoch, zumindest ist er nicht zu unterschätzen. Eine ganze Blendenstufe unterschied (und das trifft hier ja zu) bedeutet Halbierung der Verschlusszeit, oder wie war das noch?

    Dazu kommt, dass die Abbildungsleistung des 4,o sehr gut ist, es ist eben ein L!

    Wenn ich du wäre, würd ichs mal wagen, zumal das Glas gerne auch gebraucht angeboten wird, weil viele eben aufs 2,8 umsatteln! Du kannst es also recht günstig bekommen, zumal du für Hundefotografie ja keinen IS brauchst...

    Wäre jetzt mal so mein Gedanke...

    Huhu, du meinst mich, oder? Weil ich hab nen Rüden :D

    Bei der Leinenaggro-Sache muss ich etwas weiter ausholen.
    Wir haben zu Beginn meiner "Hundekarriere" noch in der Innenstadt gelebt. Mein Hund hatte stets und ständig mit allen möglichen Hunden Kontakt. Ich hab nach Lehrbuch an seiner Grunderziehung gearbeitet, war öfter etwas holperig, aber letztendlich doch recht zufriedenstellend. Bis er ein gutes Jahr alt war und öfter mal Raufereien mit Rüden hatte (im Freilauf). Er begann dann, sich an der Leine groß zu machen, wenn auf der anderen Straßenseite ein ihm bekannter Rüde entlangstolzierte. Aber alles im Rahmen, meiner Meinung nach habe ich ihn da noch gut unter Kontrolle gehabt. Entweder bin ich gar nicht drauf eingegangen, aber wenn mir sein Geprolle zu viel wurde, hab ich mit "Schau" gearbeitet, kurz gewartet, ruhiges Verhalten bestätigt usw. So weit so gut, vor einem Jahr sind wir umgezogen, in die Vorstadt. Zwar sind wir zum Arbeiten noch täglich in der City unterwegs, aber das sonstige Leben spielt sich eher ländlich ab. Ich habe nun das Gefühl, dass mein Hund nach dem Jahr jetzt vollkommen in der neuen Umgebung angekommen ist. Er kennt so ziemlich alle Hunde der Gegend, wenn auch z.T. nur vom Sehen, und weiß genau, wen er leiden mag und wen nicht. Außerdem hat er jetzt seine territoriale Ader entdeckt. Er ist 3 Jahre alt. Der Charakter ist nun soweit gefestigt.

    Aus meinem früher so verträglichen und netten, verspielten Hündchen ist ein Rüde mit eigenem Kopf geworden. Dass er aus gesundheitlichen Gründen kastriert ist, hab ich ihm bisher verschwiegen. Er hat seine "Feinde" und seine Freunde. ABER: im Dunkeln, an der Leine ist es ihm völlig wurscht, wer um die Ecke kommt. Er hört das Klappern eines Halsbands und wird schon mal 20 cm größer. Ich meine, dass es auch daran liegt, dass schon das eine oder andere Mal ein Hund aus ner Einfahrt geschossen kam und ihm übel angepöbelt hat, da hat er einfach keinen Bock mehr drauf. Bela ist ein Hund von der nachtragenden und pessimistischen Sorte.

    Wie ich mich verhalte, wenn sowas ist, das kommt drauf an, wie sehr mein Hund sich reinsteigert. Ist er nur wachsam, bufft ein wenig, stellt die Rute auf, dann sage ich ganz ruhig "alles ok" und lobe, wenn er die Klappe hält. Den Hund passieren wir dann in einem leichten Boden, mein Hund dem anderen abgewandt. Macht er den Kläffmeister, werd ich schon mal streng, nehme ihn eng an meine Seite oder bleibe stehen und gebe ein Abbruchkommando.

    Allgemein arbeite ich sowohl positiv als auch mit Strenge. Ich versuche immer, den Moment abzupassen, in dem ich meinen Hund noch belohnen kann. Ist er schon drüber, werde ich deutlich. Kommt er wieder runter, kommt ein Lob...

    Wie ich mich selber fühle, hm, mittlerweile fühle ich mich genervt bis gelangweilt "oh bitte, nicht schon wieder". Angst habe ich eigentlich nicht, aber locker bin ich auch nicht, WEIL ich genau weiß, wie mein Hund reagieren wird. Bei völlig fremden Hunden, die wir nicht im Terrain treffen, kann ich auch locker sein, da ist mein Hund weniger extrem. Nur eben ums Haus rum, da kann ich nicht entspannt weitergehen, denn das Gekläffe geht mir einfach nur auf den Geist. Ich hab ihn auch schon mal einfach kläffen lassen, weil es mir zu anstrengend war, schon wieder "böse" werden zu müssen und weil ich mir sicher war, jetzt nicht mehr zu ihm durchzudringen. Fazit: es war pupegal. Er hat mich eh nicht wahrgenommen und hat erst mit dem Kläffen aufgehört, als der andere nicht mehr in Sicht- und Hörweite war.

    Das zum Thema Leinenaggro... :muede2:

    Zitat

    was heißt, oder wfür steht line out? :???:

    wenn ichs richtig verstanden hab, dient das dazu, den Hund von sich aus die Startposition vor mir zu finden und erst wenn er dort angelangt ist, geht's los.

    Ich benutze das aber nicht. Bzw. ich sage mal sowas wie "vor" (kennt er aus dem Alltag, heißt, er soll vor mich gehen) und ansonsten "Auffi gehts", "weiter" oder "ok" :D )

    Hallo Nepolino,

    deine Antwort ist für mich dahingehend hilreich, als dass ich schon mal weiß, dass ich mit diesem Konflikt wohl nicht alleine bin :roll: Deshalb schon mal: danke :gut:

    eigentlich mache ich auch nichts anderes als du. Das Kommando "weiter" sitzt noch nicht soooo gut, da muss einfach noch Routine her. Deshalb halte ich, wenn wir zu dicht am anderen HUnd sind, an und lasse das Köterchen absitzen, Blickkontakt zu mir halten, dann loben, wenn der andere Hund vorbei ist, und weiter gehts.

    "Schlimm" ist das Ganze auch eher im Einzugsgebiet um unser Wohnhaus rundrum, weil da eben noch die territoriale Komponente dazukommt, und eben aufgrund des von dir erwähnten Leinensalates ein regelrechtes Chaos entsteht, wenn Herr Hund meint, Grund und Frauli lauthals verteidigen zu müssen :/ Er macht das zwar auch sehr gerne an der normalen Leine, aber da hatte ich es bisher auch immer ganz gut im Griff (so lala, kommt auf die Tagesform an).

    Was mich eben etwas frustiert, ist die tatsache, dass ich mich überhaupt mit dem Problem rumschlagen muss, schließlich habe ich immer dagegen gearbeitet, dass mein Hund überhaupt leinenaggressiv wird. Das ist aber ein ganz anderes Thema...

    Wie auch immer: mit etwas mehr Routine und Sicherheitstraining für mich wird das sicher auch irgendwann händelbar sein. Leider gibts davon abgesehen immer noch Risikofaktor Nr.1: fremder Hundehalter! Wer seinen frei laufenden Hund in meinem angeleinten Sporthund rennen lässt, muss entweder total ignorant oder dämlich (oder beides) sein. Das hat man nicht in der Hand und ich habe ein bisschen die Befürchtung, dass DAS auch dazu führen kann, dass mein Hund seine Leinenaggro noch ausbaut, getreu dem Motto: "was sonst soll ich machen, außer schon mal vorab zu pöbeln, damit ich in Ruhe gelassen werde?" Mir bleibt nur: Böööööögen laufen (was auch nicht schlecht ist, so krieg ich mehr Kilometer auf die Uhr *lach*).

    *seufz* alles nicht so einfach ;)

    Update :D

    nachdem ich vorgestern unter schlechten Bedingungen einen quälenden, dafür kurzen, aber von Leinenaggro-Ausfällen durchsetzten Lauf hinter mich gebracht habe, habe ich gestern noch mal angesetzt. Diesmal mit guter Laune und einem ausgeglichenen Hund. Und was soll ich sagen: es wird immer besser!

    Es waren 7 km in ca. 45-50 Min. (habe nicht so genau auf die Uhr geschaut, als ich aus dem Haus gegangen bin). Kläffen wird weniger, Ziehen wird etwas mehr, er läuft mittlerweile schön konstant und ich meine, so etwas wie Spaß auf seiner Seite zu erkennen ;-)

    Muss jetzt wieder öfter sein, denn wir müssen beide abspecken :hust:

    Das einzige, was mir derzeit ein bisschen Sorge bereitet, ist die Tatsache, dass Bela nun doch (gerade bei Dunkelheit) mehr Leinenaggression gegen andere Hunde zeigt. Das kollidiert dann leider mit dem Canicrossen, da ich ihn am Geschirr und mit Zugleine doch schlecht unter Kontrolle habe, wenn er sich ins Pöbeln reinsteigert.

    Über Tipps wäre ich dankbar!!

    Zumindest mache ich es jetzt mal so, dass er ein zusätzliches HB trägt und er die ersten paar Meter, solange wir im Wohngebiet unterwegs sind, noch am HB angeleint bleibt und ich die Leine kurz nehme. Das schützt aber leider nicht davor, dass wir beim laufen auf dem Feldweg oder Radweg, wenn er dann am Geschirr festgemacht ist, doch mal andere Hunde treffen, die er natürlich zur Schnecke machen will.......