Beiträge von jennja

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    Manche Sachen finde ich sehr gut, manche weniger. Teilweise kam es mir so wie die "alte Schule" vor. Aber es ist gut geschrieben, gut erklärt und hinterlegt. Eig mag ich es und es hat mir auch in der Welpenzeit viel gebracht. Empfohlen wurde es mir von einer Dalmatinerzüchterin die ich sehr schätze.

    oha. ich bin schon sehr gespannt auf das Buch. Derzeit suche ich mal wieder etwas neuen Input. Ich versuche außerdem, bei einer sehr gefragten Trainerin hier in München nen Termin zu bekommen :gott:

    hihi, da bin ich ja froh, dass Bela scheinbar nur noch in Ausnahmefällen sowas macht :pfeif:
    neulich sind wir auf die hiesige Colliefraktion getroffen - 4 Hündinnen in allen Altersklassen! Eine davon das erste Mal läufig. Bela hat sich von denen braaaaav verkloppen und jagen lassen und hat keine Anstalten gemacht, bei der Läufigen oder einer anderen aufzureiten, so ein feiner Schatz :fondof:

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    Franzi das mach ich auch, oder ich hol sein Zergelspiezeug raus.
    gerade wenn ich meinen Nachbarn mit seinen Leinenaggressiven Schäferhunden treffe, die schon 500m vorher anfangen zu bellen, er stehen bleiben muss, sich die Koppelleine um den Bauch schnallt, weil er sie anders net halten kann.
    Da pack ich auch sein Spieli raus oder halt ihm Lecker vor der Nase, damit er ruhig bleibt.
    Normalerweise mach ich das net, aber bei so krassen Situationen tue ich das schon, weil ich da auch ehrlich gesagt selbst nicht entspannt bin.

    im Notfall würd ich das auch so machen und finds auch ned verwerflich.
    wenn ich direkt an der "Gefahr" vorbei gehe, sage ich noch deutlich aber freundlich das Kommando "weiter". Das benutze ich auch beim Laufen und Radln, hat sich schon ganz gut bewährt.

    Jana, um mal auf deine Frage zu antworten, wie Bela bei Fremden reagiert: kommt drauf an :D

    Es gibt für ihn mehrere Kategorien von Menschen.
    1. andere Hundehalter: hat Bela so gut wie nie ein Problem mit, weil die dazugehörenden Hunde ihn ablenken. Er lässt sich häufig auch von den HHs streicheln und anquasseln, füttern...
    2. Leute, die ihm den Raum geben, selbst zu kommen - dafür ist er seeeeehr dankbar. Wenn man ihn einfach ignoriert, wird er kein Problem mit einem haben, esseidenn man ist irgendwie komisch (Hunde erkennen ja sehr schnell, wenn mit jemandem etwas nicht stimmt).
    3. Leute ohne Hund, die ihn einfach anquasseln, angrabschen, anstarren oder einfach nur angucken und rufen "JA WAS BIST DU DENN FÜR EINER????" kann er auf den Tod nicht ausstehen. Da wird er laut. Er möchte das nicht :p
    4. Kinder. Lehnt er grundsätzlich mal ab. Findet er stressig, laut und nervig. Kinder sind alles zwischen 1 und 18 Jahren. Ich muss immer aufpassen, ihn von vor allem kleineren Kindern wegzuhalten. Zwar passiert nix, aber er bellt ganz gerne mal. Einmal hat er in die Luft geschnappt, als ein kleiner Stöpsel nen halben Meter vor ihm stand (Augenhöhe....).

    Leute, die ich selbst nicht sonderlich mag, findet er auch nicht so toll. Der "Chef" von unserer Obe-Gruppe, aus der ich gerade ausgetreten bin, ist eine etwas spezielle Type. Bela mochte ihn von Anfang an nicht! Das hat sich in 1,5 Jahren nicht geändert und wird sich auch nicht ändern. Muss es auch nicht mehr *zumGlück*

    Mein Chef (in der Firma) ist kein Hundemensch. Bela weiß das. Und er spürt, dass ich etwas nervös bin, wenn er im Büro ist (was nicht zu oft der Fall ist), dann ist Bela schon mal von Haus aus misstrauisch.

    Es gibt auch Leute, vor denen Bela wahnsinnigen Respekt hat, zB Katharina und ihr Vater :D

    Und zu guter Letzt gibts Leute, die ich zwar nett finde, die Bela aber nicht ab kann, zB eine Kollegin von mir. Mit der wird er einfach nicht warm, egal was auch passiert... Sie ist aber auch noch nicht soooo lange da und ich bins am Anfang falsch angegangen. Ich wollte, dass die beiden sich kennen lernen und habs ihm mehr oder weniger aufgezwungen - großer Fehler! Bela entscheidet selbst, wen er kennen lernen möchte und wen nicht! WENN er sich einmal höchstpersönlich dazu entschließt, jemanden zu mögen, dann bleibt das auch so.

    Eigentlich fast alle Kollegen, die er schon als Welpe kennen gelernt hat (Ausnahme: Cheffe), findet er ok.

    Zu meiner Familie in die Heimat kann ich ihn nicht mitnehmen. Ist zwar traurig, ist aber einfach so.

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    Oh man gute Besserung an Dusty!!!

    Ich werd so langsam echt paranoid. Immer dieses geflüster und getuschel hinter mir, die gaffenden Blicke. Ich mein, ich ertrag das alles noch, aber in dem Moment wo sie Titus ungefragt anfassen wollen oder nach ihm pfeifen werd ich sauer... Das macht man doch einfach nicht. Und trotzdem, es gibt so viele Deppen die das nicht verstehen.

    Besonders interessant finde ich auch immer andere Hundehalter, die offensichtlich ganz im Einklang mit ihren Hunden sind. Wenn der Hund stehen bleibt, um in aller Ruhe zu fixieren, bleiben echt viele HH mit stehen, damit das Fixieren besser klappt, versteht sich. Denn wenn der Leinenagressive Hund sich richtig aufschaukeln soll, muss vorher ausgiebig fixiert werden.... :headbash: :headbash: :headbash:

    ist mir alles seeeeehr bekannt!
    tja, so ist das Leben in der Stadt :lol:
    da bist einfach von Deppen umgeben. Ich bin aber sehr froh, dass Bela sowas immer öfter ignoriert. Ach und von wegen Getuschel über Rasse und so: bei mir heißt es eh nur immer "DAS ist ein Border Collie!!!!" wahlweise auch nur Collie. In jedem Fall aber IMMER weiblich :D

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    Ich versuche was die Auslastung angeht so sensibel und feinfühlig zu sein, wie es auch mein Hund ist ;)
    Sprich ich geh auf seine aktuelle Tagesform ein und passe darauf das Training an.

    Vom am Fahhrad laufen wird dein zukünftiger Aussie jedoch nichts haben - außer eine super Kondition. Klar, jeder Hund will mal flitzen, toben, raufen und rennen, aber für einen Aussie ist stupides nebenher laufen nicht als Auslastung zu sehen. Da sind die 5 Minuten Tricks um einiges hilfreicher, wobei man wirklich immer aufpassen muss den Hund nicht zu überfordern.

    Hier wird dir keiner an Patentrezet geben können alá 20 min joggen + 5 minuten Tricks + 1x pro Woche Agility = super Auslastung. Das kommt einfach immer ganz individuell auf den Hund an, auf die Veranlagung und vor allem auf deine Sorgfaltspflicht bei der Aufzucht des Hundes.

    das mag ich unterschreiben!
    Es ist wirklich jeder Aussie anders, und daher sollte man wirklich individuell entscheiden, was dem eigenen Hund gut tut!

    Mein Aussie (zur Hälfte Hüteleistungslinie) ist rein von der körperlichen Betätigung her ein Couchpotatoe. Der ist nach einer Stunde Rad Fahren oder Canicrossen platt. Aber das hält auch nicht sooo lange an. Momentan versuche ich, seine Kondition zu verbessern, damit er auf Obe-Turnieren besser durchhält, mit Hitze endlich mal besser klarkommt usw. Ich habe da bewusst am Anfang drauf geachtet, ihn nicht körperlich zu überfordern, bis er ausgewachsen war. Das Resultat ist ein Hund, der nach einer Stunde Toben geschafft ist und nur noch freiwillig beifuß geht :D

    Wir machen ja aktiv Obedience und ich finde, dass es für uns beide kaum etwas besseres gibt. Er ist gut darin und wir haben (zumindest im Training) sehr viel Spaß. Ansonsten habe ich einen Bürobegleithund, mit dem es bei weitem nicht immer einfach ist, er hat seine Baustellen, die sich eben nicht einfach durch mehr Auslastung usw. bekämpfen lassen. Bei der Erziehung des Aussies ist Fingerspitzengefühl gefragt! Und das ist das eigentlich Anspruchsvolle an der Rasse, NICHT die Auslastung! Das sollte man nie vergessen! Sowas wie Agility oder weiß der Geier ist nichts anderes als Beiwerk, eine Freizeitbeschäftigung. Es füllt einen Aussie nicht aus. Was ihn ausfüllt, ist die Art und Weise, wie du das Leben mit ihm gestaltest, und zwar ganzheitlich gesehen.