Beiträge von jennja

    kann mich Maanu und Jenny nur anschließen. Ich bin einen Halbmarathon gelaufen, im Training bin ich jeweils zwischen 12 und 15 km gelaufen - und das 5 Mal pro Woche! Und dann? Leistenbruch Nr. 1 und wenig später Nr. 2, die Knie haben auch schön gelitten. Aber meine Devise war damals: unter 10 km zieh ich mir gar nicht erst die Laufschuhe an!

    Wie arrogant und ignorant von mir. Ich bin wirklich eines besseren belehrt worden - von meinem Körper. Heute habe ich ständig Leistenbeschwerden und bin einfach total anfällig dafür geworden, mich zu verletzen. Ist einfach so und ärgert mich selbst, aber es hilft ja nichts, Frust zu schieben. Ich muss mich einfach zwingen, es so langsam wie möglich angehen zu lassen, sonst endet es wieder in der Katastrophe (Krankenhaus und Operation ist für mich eine solche).

    Ich hoffe für dich, Vince, dass du niemals derartige Probleme haben wirst! Es ist echt nicht schön und es kann einem die Freude am Sport nehmen. Wenn man sich selbst überschätzt, was ich früher regelmäßig getan habe, dann rächt sich das früher oder später. Ich hab mein Programm monatelang durchgezogen, ohne dass ich irgendwelche Beschwerden hatte. Und dann plötzlich wars erstmal vorbei. Das kommt davon, wenn man so dumm ist und sämtliche Anzeichen, dass es genug ist, ignoriert...

    Also erhol dich mal von deinem Schock und sei mal ein bisschen offener.
    Wieviele Menschen gehen am Tag nicht mal nen halben Kilometer zu Fuß? Die Mehrheit! 3 km joggen zusätzlich zum täglichen ausgiebigen Gassigehen mit dem Hund sind in unserer Gesellschaft ja mal die Ausnahme...

    ich kann deinen Frust absolut nachvollziehen. Hatte auch so meine Schwierigkeiten damit, dass mein Hund oft gar nicht so wollte wie ich, obwohl wir trotzdem irgendwie zusammengewachsen sind. Klingt paradox, aber vielleicht MUSS es auch so sein?

    Irgendwie bin ich überzeugt davon, dass die Entwicklung des Hundes bzw. die Entwicklung der Beziehung zwischen Mensch und Hund mehr oder weniger starken Schwankungen unterlegen ist, vor allem DANN, wenn sich was tut. Dein Hund versucht dich zu verstehen, aber er spricht deine Sprache nicht. Es ist ein ständiges Vor und Zurück, aber nur aus deiner Sicht, denn dein Hund weiß ja nicht, wohin du mit ihm willst, er kann nur raten... Und wenn er rät, dann beschäftigt er sich damit, was du von ihm willst, und das ist ja ein gutes Zeichen - du bist ihm nicht egal.

    Im Laufe der Zeit werden (nach meiner Theorie) die Schwankungen kleiner, weil man sich kennen gelernt hat und jeder weiß, was er vom anderen erwartet bzw. verlangen kann. Aber das dauert seine Zeit, sicherlich JAHRE bei einigen Mensch-Hund-Konstellationen. Und bestimmte Dinge kann man vielleicht einfach nicht verlangen! Ich z.B. kann von meinem Hund nicht verlangen, dass er sich von fremden Kindern anfassen lässt. Ich brauche da keinen Frust drüber zu schieben, sondern kann mich im Gegenteil darüber freuen, meinen Hund in dieser Beziehung verstanden zu haben (er braucht Abstand, er kommt nicht damit klar, wenn fremde Kinder ihm zu nahe kommen, ihn stresst das). Ich kann ihm aber helfen, wenn ich herausgefunden habe, wie klein der Abstand minimal sein muss...

    Ich kann nur sagen: weiter arbeiten, aber Ansprüche vielleicht etwas runterschrauben. Die Zeit bringt den Erfolg! Irgendwann macht's Klick und das ist es dann :smile:

    ich nehme ein Camiro oder ein Safety :smile:

    ich bin mit Hund nicht wesentlich schneller als ohne. Ganz einfach, weil er nicht so stark anzieht, als dass sich das bemerkbar machen würde :lol: bzw. weil ich dann auch dagegen steuere (wenn er mal gescheit anzieht). Wenn ich gut in Form bin schaffe ich allenfalls mal ne 5er pace :ops:

    schöner Fred! Ich liebe Laufen :smile:

    momentan bin ich diesbezüglich noch auf Sparflamme, da ich mich noch von meiner zurückliegenden Leisten-OP erhole. Aber wenn ich wieder voll belasten kann, steige ich wieder ein. Heute bin ich ein bisschen gelaufen (insgesamt ca. 6 km, davon etwas mehr als die Hälfte joggend, der Rest walkend), mit Hund natürlich. Er ist nicht die ganze Zeit vorgespannt, da ich ihn aus Motivationsgründen viel frei laufen lasse. Aber wenn wir an Straßen unterwegs sind, sowie am Anfang und am Ende, ist er normalerweise an der Leine, welche ich mir an meiner Bauchtasche befestige - behelfsmäßige CaniCrossausrüstung sozusagen. Er hat natürlich ein Safety-Geschirr (wobei er zurZeit meist in einem Camiro läuft) und ich habe ebenfalls eine ganze Schublade voll Lauf-Funktionssachen sowie 3 paar gute Laufschuhe. Ich finde eine gute Ausrüstung enorm wichtig fürs Laufgefühl. Und ohne Laufschuhe mit richtig richtig guter Dämpfung würde ich gar nicht laufen!

    Glücksgefühle: ja, unbedingt!! Vor allem jetzt, wo ich das Laufen langsam wieder aufbaue und es somit genießen kann. Ich hatte schon oft ein "Runners High", vor allem, wenn ich abends nach Feierabend in den Sonnenuntergang laufe. Ich liebe das!!

    Ängste: ja, habe ich auch. Ich habe ab und zu Panik (allerdings auch begründet) davor, mich zu verletzen, vor allem an den Leisten. Ich bin da leider extrem anfällig, war schon 3 Mal deshalb aufm Tisch :verzweifelt:

    Ziele: mal wieder die 10 km angstfrei durchhalten, langfristig mal wieder die 10 km unter 1h, und gaaaaaaaanz langfristig mal wieder eine schöne Distanz (noch mal ein HM wäre toll :smile: ).

    Was ich ganz besonders toll finde: mit Hund zusammen laufen (vorausgesetzt dieser läuft gerne, was bei meinem Hund schon der Fall ist, zumindest, wenn es kühl genug ist). Ich finde das fast so schön wie zusammen mit Hund schwimmen :smile:

    also da Bela eigentlich nur am Fußende liegt, hab ich keine Probleme mit Haare-Einatmen. Klar, auf der Stelle, wo er immer liegt, sammeln sich schon ein paar Haare. Mittlerweile habe ich da eine extra Hundedecke liegen. Sauge aber ab und zu das Bettlaken ab. Bettzeug wird halt desöfteren mal gewechselt...

    Irgendwie bin ich total schmerzfrei, was den Hund und seine Haare betrifft :ops:
    Mir ist die Nähe zu ihm viel zu wichtig, als dass ich mich vor Haaren o.ä. ekeln könnte :smile:

    Zitat

    Nein.. Es sind 8 Hunde und er hat 4 Flexis.. Somit geht er 2x raus (jeweils mit 4 Hunden, jeder an einer Flexi) ;)

    na sag ich doch :D

    ich stell's mir halt arg unhandlich vor. Aber vielleicht liegt's daran, dass ich schon einen einzelnen Kasten unhandlich finde. Also gleich 4 davon zu bedienen - Respekt =)

    und EDIT: ein Nachbar von mir geht mit einem Dobi und einem ZP mit 2 Flexileinen spazieren (und das macht er immer so, ich kenne den ;-)). Wenn ich das Gehampel und Gewurschtel sehe, wird mir ganz anders und ich weiche wirklich weiträumig aus. Der kann den Dobi NICHT an der Flexileine halten und dazu hat der noch den ZP zwischen den Beinen rumwuseln. Der hat wirklich echt zu tun mit seinen zwei Flexis. Meins wärs nicht ;)

    Zitat

    Ich habe nicht den ganzen tread gelesen, möchte aber auch kurz was dazu sagen. Ich habe noch nie eine flexi benutzt und die kommt mir auch nicht an Meinen Hund/ Hunde.Allerdings habe ich sogar jetzt letzte woche meinem vater eine empfohlen. Wenn er abends im dunkeln die letzte runde macht ist es schon dunkel und er sieht nicht mehr gut, da bei uns auf dem feld viele hundebesitzer ihre letzte runde machen ist aber öfter was los.
    nun sind abends momentan 8 große hunde raus zu führen, also hat er sich jetzt 4flexis gekauft und geht nun 2mal.So können alle Hunde nochmal in ruhe schnüffeln und das verhäddern hält sich in grenzen. Mit vier Hunden an der schleppleine wäre das ein chaos, dank flexi gehts ganz gut.
    Also ich finde ne Flexi zur ergänzung ganz in ordnung und bei vernümpftiger anwendung auch sinnvoll.
    ich würde sie trotzdem nicht benutzen

    verstehe ich das richtig, er benutzt 4 Flexileinen gleichzeitig?? :???: