Beiträge von jennja

    ich kann deinen Frust absolut nachvollziehen. Hatte auch so meine Schwierigkeiten damit, dass mein Hund oft gar nicht so wollte wie ich, obwohl wir trotzdem irgendwie zusammengewachsen sind. Klingt paradox, aber vielleicht MUSS es auch so sein?

    Irgendwie bin ich überzeugt davon, dass die Entwicklung des Hundes bzw. die Entwicklung der Beziehung zwischen Mensch und Hund mehr oder weniger starken Schwankungen unterlegen ist, vor allem DANN, wenn sich was tut. Dein Hund versucht dich zu verstehen, aber er spricht deine Sprache nicht. Es ist ein ständiges Vor und Zurück, aber nur aus deiner Sicht, denn dein Hund weiß ja nicht, wohin du mit ihm willst, er kann nur raten... Und wenn er rät, dann beschäftigt er sich damit, was du von ihm willst, und das ist ja ein gutes Zeichen - du bist ihm nicht egal.

    Im Laufe der Zeit werden (nach meiner Theorie) die Schwankungen kleiner, weil man sich kennen gelernt hat und jeder weiß, was er vom anderen erwartet bzw. verlangen kann. Aber das dauert seine Zeit, sicherlich JAHRE bei einigen Mensch-Hund-Konstellationen. Und bestimmte Dinge kann man vielleicht einfach nicht verlangen! Ich z.B. kann von meinem Hund nicht verlangen, dass er sich von fremden Kindern anfassen lässt. Ich brauche da keinen Frust drüber zu schieben, sondern kann mich im Gegenteil darüber freuen, meinen Hund in dieser Beziehung verstanden zu haben (er braucht Abstand, er kommt nicht damit klar, wenn fremde Kinder ihm zu nahe kommen, ihn stresst das). Ich kann ihm aber helfen, wenn ich herausgefunden habe, wie klein der Abstand minimal sein muss...

    Ich kann nur sagen: weiter arbeiten, aber Ansprüche vielleicht etwas runterschrauben. Die Zeit bringt den Erfolg! Irgendwann macht's Klick und das ist es dann :smile:

    ich nehme ein Camiro oder ein Safety :smile:

    ich bin mit Hund nicht wesentlich schneller als ohne. Ganz einfach, weil er nicht so stark anzieht, als dass sich das bemerkbar machen würde :lol: bzw. weil ich dann auch dagegen steuere (wenn er mal gescheit anzieht). Wenn ich gut in Form bin schaffe ich allenfalls mal ne 5er pace :ops:

    schöner Fred! Ich liebe Laufen :smile:

    momentan bin ich diesbezüglich noch auf Sparflamme, da ich mich noch von meiner zurückliegenden Leisten-OP erhole. Aber wenn ich wieder voll belasten kann, steige ich wieder ein. Heute bin ich ein bisschen gelaufen (insgesamt ca. 6 km, davon etwas mehr als die Hälfte joggend, der Rest walkend), mit Hund natürlich. Er ist nicht die ganze Zeit vorgespannt, da ich ihn aus Motivationsgründen viel frei laufen lasse. Aber wenn wir an Straßen unterwegs sind, sowie am Anfang und am Ende, ist er normalerweise an der Leine, welche ich mir an meiner Bauchtasche befestige - behelfsmäßige CaniCrossausrüstung sozusagen. Er hat natürlich ein Safety-Geschirr (wobei er zurZeit meist in einem Camiro läuft) und ich habe ebenfalls eine ganze Schublade voll Lauf-Funktionssachen sowie 3 paar gute Laufschuhe. Ich finde eine gute Ausrüstung enorm wichtig fürs Laufgefühl. Und ohne Laufschuhe mit richtig richtig guter Dämpfung würde ich gar nicht laufen!

    Glücksgefühle: ja, unbedingt!! Vor allem jetzt, wo ich das Laufen langsam wieder aufbaue und es somit genießen kann. Ich hatte schon oft ein "Runners High", vor allem, wenn ich abends nach Feierabend in den Sonnenuntergang laufe. Ich liebe das!!

    Ängste: ja, habe ich auch. Ich habe ab und zu Panik (allerdings auch begründet) davor, mich zu verletzen, vor allem an den Leisten. Ich bin da leider extrem anfällig, war schon 3 Mal deshalb aufm Tisch :verzweifelt:

    Ziele: mal wieder die 10 km angstfrei durchhalten, langfristig mal wieder die 10 km unter 1h, und gaaaaaaaanz langfristig mal wieder eine schöne Distanz (noch mal ein HM wäre toll :smile: ).

    Was ich ganz besonders toll finde: mit Hund zusammen laufen (vorausgesetzt dieser läuft gerne, was bei meinem Hund schon der Fall ist, zumindest, wenn es kühl genug ist). Ich finde das fast so schön wie zusammen mit Hund schwimmen :smile:

    also da Bela eigentlich nur am Fußende liegt, hab ich keine Probleme mit Haare-Einatmen. Klar, auf der Stelle, wo er immer liegt, sammeln sich schon ein paar Haare. Mittlerweile habe ich da eine extra Hundedecke liegen. Sauge aber ab und zu das Bettlaken ab. Bettzeug wird halt desöfteren mal gewechselt...

    Irgendwie bin ich total schmerzfrei, was den Hund und seine Haare betrifft :ops:
    Mir ist die Nähe zu ihm viel zu wichtig, als dass ich mich vor Haaren o.ä. ekeln könnte :smile:

    Zitat

    Nein.. Es sind 8 Hunde und er hat 4 Flexis.. Somit geht er 2x raus (jeweils mit 4 Hunden, jeder an einer Flexi) ;)

    na sag ich doch :D

    ich stell's mir halt arg unhandlich vor. Aber vielleicht liegt's daran, dass ich schon einen einzelnen Kasten unhandlich finde. Also gleich 4 davon zu bedienen - Respekt =)

    und EDIT: ein Nachbar von mir geht mit einem Dobi und einem ZP mit 2 Flexileinen spazieren (und das macht er immer so, ich kenne den ;-)). Wenn ich das Gehampel und Gewurschtel sehe, wird mir ganz anders und ich weiche wirklich weiträumig aus. Der kann den Dobi NICHT an der Flexileine halten und dazu hat der noch den ZP zwischen den Beinen rumwuseln. Der hat wirklich echt zu tun mit seinen zwei Flexis. Meins wärs nicht ;)

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    Ich habe nicht den ganzen tread gelesen, möchte aber auch kurz was dazu sagen. Ich habe noch nie eine flexi benutzt und die kommt mir auch nicht an Meinen Hund/ Hunde.Allerdings habe ich sogar jetzt letzte woche meinem vater eine empfohlen. Wenn er abends im dunkeln die letzte runde macht ist es schon dunkel und er sieht nicht mehr gut, da bei uns auf dem feld viele hundebesitzer ihre letzte runde machen ist aber öfter was los.
    nun sind abends momentan 8 große hunde raus zu führen, also hat er sich jetzt 4flexis gekauft und geht nun 2mal.So können alle Hunde nochmal in ruhe schnüffeln und das verhäddern hält sich in grenzen. Mit vier Hunden an der schleppleine wäre das ein chaos, dank flexi gehts ganz gut.
    Also ich finde ne Flexi zur ergänzung ganz in ordnung und bei vernümpftiger anwendung auch sinnvoll.
    ich würde sie trotzdem nicht benutzen

    verstehe ich das richtig, er benutzt 4 Flexileinen gleichzeitig?? :???:

    Zitat

    Warum denn nun Maulkorb und Leine? Warum reicht keine Leine? Dann kann er dir nicht aus dem Blickfeld laufen und du kannst gefährliche Situationen umgehen. Oder nicht?

    würd ich auch sagen :???:

    glyce: die Sache mit rüdenunverträglichen Rüden ist die... Oft erzählen einem Trainer, das kriegt man ganz easy in den Griff und man muss nur dieses und jenes machen, dann wird das besser und irgendwann ist das Problem weg. FALSCH! Ich gehe davon aus, dass die Antipathie deines Hundes gegenüber Rüden nie verschwinden wird (ich sehe das bei meinem auch, er mag die meisten unkastrierten Rüden nicht und das ändert sich auch nicht!). Das einzige, was du erreichen kannst, ist, dass er KONTROLLIERBAR wird. Dazu gehört aber, dass deine Augen und Ohren ÜBERALL sind, wenn du mit dem Hund unterwegs bist. Mein Rüde läuft sehr viel frei. Aber ich bin stets bemüht, aufmerksam zu sein und alles zu sehen, nach Möglichkeit alle Hunde VOR ihm zu sehen. Wenn ich jetzt mit jemandem gehe und nicht 100% bei meinem Hund sein kann, weil ich mich unterhalte, dann kommt mein Hund an die Leine und fertig. Du musst deinen Hund einschätzen können und WISSEN, wann du ihn ableinen kannst und wann besser nicht. Das ist das, was ich bei sehr sehr vielen Hundehaltern in München vermisse - genau DIESEN Blick für den Hund. Ich persönlich würde lieber einmal zu viel anleinen als einmal zu wenig. Ich brech mir dadurch keinen zacken aus der Krone und für meinen Hund ist es auch stressfreier, weil er an der Leine einfach nur zu folgen hat und alles andere ihn nichts angeht. Ganz einfach.

    Vielleicht findest du einen Trainer, der dir dabei hilft, deinen Hund besser lesen zu lernen! :gut:

    hach ja, genau deshalb "liebe" ich München so :roll:

    Nein, es gibt ja keinen Leinenzwang! Im Gegenteil, hier herrscht LEINENVERBOT!! Es muss einfach jeder Hund ohne Leine rumrennen, und man muss auch nicht gucken, nein, das geht schon alles gut, da passiert schon nix...

    Ganz ehrlich, genau wegen Leute wie dem TS bin ich aus der Stadt rausgezogen und fahre nun nur noch widerwillig mit Hund in die Stadt. Ich hatte es einfach nur satt, so satt, dass man wirklich überall in der Stadt von völlig rücksichtslosen, respektlosen und ignoranten HH behelligt wird, die ihre (nicht immer verträglichen!!) Hunde einfach machen lassen, scheißegal, wie ANDERE HH mit ihren (angeleinten) Hunden das finden *kotz*

    Frage: wird in diesem Fall hier ein Lerneffekt eintreten?