ZitatWarum denn nun Maulkorb und Leine? Warum reicht keine Leine? Dann kann er dir nicht aus dem Blickfeld laufen und du kannst gefährliche Situationen umgehen. Oder nicht?
würd ich auch sagen ![]()
glyce: die Sache mit rüdenunverträglichen Rüden ist die... Oft erzählen einem Trainer, das kriegt man ganz easy in den Griff und man muss nur dieses und jenes machen, dann wird das besser und irgendwann ist das Problem weg. FALSCH! Ich gehe davon aus, dass die Antipathie deines Hundes gegenüber Rüden nie verschwinden wird (ich sehe das bei meinem auch, er mag die meisten unkastrierten Rüden nicht und das ändert sich auch nicht!). Das einzige, was du erreichen kannst, ist, dass er KONTROLLIERBAR wird. Dazu gehört aber, dass deine Augen und Ohren ÜBERALL sind, wenn du mit dem Hund unterwegs bist. Mein Rüde läuft sehr viel frei. Aber ich bin stets bemüht, aufmerksam zu sein und alles zu sehen, nach Möglichkeit alle Hunde VOR ihm zu sehen. Wenn ich jetzt mit jemandem gehe und nicht 100% bei meinem Hund sein kann, weil ich mich unterhalte, dann kommt mein Hund an die Leine und fertig. Du musst deinen Hund einschätzen können und WISSEN, wann du ihn ableinen kannst und wann besser nicht. Das ist das, was ich bei sehr sehr vielen Hundehaltern in München vermisse - genau DIESEN Blick für den Hund. Ich persönlich würde lieber einmal zu viel anleinen als einmal zu wenig. Ich brech mir dadurch keinen zacken aus der Krone und für meinen Hund ist es auch stressfreier, weil er an der Leine einfach nur zu folgen hat und alles andere ihn nichts angeht. Ganz einfach.
Vielleicht findest du einen Trainer, der dir dabei hilft, deinen Hund besser lesen zu lernen! ![]()