ist halt die Frage, ob Franzi bereit ist, da so "heftig" einzuschreiten. Katharina ist halt jemand, der sofort kompromisslos durchgreift (ohne gemein zum Hund zu sein, sie ist immer fair! aber eben sehr reaktionsschnell und konsequent).
wenn ich von mir selber ausgehe - ich weiß nicht, ob ich das so lange durchgehalten hätte, wenn Bela mit solchen Marotten angefangen hätte. Er hatte es zwar auch, aber lange nicht so heftig! Hat sich auch relativ schnell gelegt (ich dachte ja, es läge an der Kastra, aber er war ja über ein Jahr lang nicht kastriert, obwohl ich dies glaubte
). Mittlerweile gibt es nur noch ganz wenige Hündinnen, die ihn wirklich sooo sehr interessieren (vorgestern zB die eine Labbihündin ausm Obi, aber die ist auch hochgradig läufig gewesen, da war er dann schon etwas interessierter als sonst
).
ich würde mir dann wohl langfristig überlegen, was für den Hund das beste ist. Wenn du mitten in der Stadt lebst und täglich Dutzende Hunde triffst, dann kann eine Kastration dem Hund Erleichterung verschaffen! ich weiß, dass ich mit dieser Meinung anecke, aber ich bin nicht grundsätzlich contra Kastra, WENN es die Gesamtsituation (Individuum Hund, welcher Typ der Halter ist, das Umfeld, die Lebensbedingungen zsw.) erfordert. Ewig lange mit Chip & Co. rumdoktern finde ich übrigens nicht sooo optimal. Ich würde den Chip genau einmal ausprobieren und dann noch während er am Wirken ist, überlegen, ob kastriert wird oder nicht. Wenn nein, dann würde ich auch nicht noch mal mit dem Chip rummachen.
Davon abgesehen musst du dich wohl bald darauf einstellen, dass dein Hundchen erwachsen wird und möglichweise das gröbste Interesse an Hunden verliert, was ich persönlich ja immer ganz angenehm finde 