Beiträge von jennja

    versuch mal, nur ein paar wenige cm nach hinten weg zu gehen ;) Wirklich nur in 10cm-Schritten. Bei der DK geht man (ich auch :roll: ) gerne zu schnell vor. Die Distanz muss man in Minimini-Schritten verlängern :smile:
    Das Problem ist ja, dass es für den Hund gleich eine ganz andere Übung ist, wenn du weiter weg von ihm bist. Da muss man sozusagen ne Brücke bauen, indem man die Übung in nur kleinen Schritten "anpasst".

    die DK haben wir anfangs falsch aufgebaut - mit vorne fest :/ Musste Bela dann sozusagen umschulen... Aber es geht ganz gut, eben bis auf das Platz aus dem Steh, er hat da immer noch eindeutige Tendenz nach vorne. Wir arbeiten aber dran. Ich gehe wieder zurück auf Anfang und stelle mich wirklich direkt vor ihn hin und führe ihn nach hinten weg. Leckerlis fliegen immer in seine Richtung, sodass er nicht nach vorne kommen muss.

    Was beim Aufbau der DK auch ganz gut funktiert ist, wenn man den Hund ablegt, direkt vor ihn ein Leckerli auf den Boden legt und er als Belohnung für einen guten Positionswechsel das Leckerli aufnehmen darf. Oder man legt das Leckerli neben oder hinter den Hund. Das geht auch auf einer Wiese - die Belohnung ist dann das Suchen nach dem Leckerli im Gras.

    Jana, ich würde, wenn er bei einigen Positionswechseln noch nicht sicher ist, wirklich auf Anfang zurück gehen und echt clickern bis der Daumen wund ist :D Und dabei eben darauf achten, dass du die Übung so einfach gestaltest, dass er sie gar nicht falsch machen kann. Mir ist außerdem aufgefallen, dass Bela sich so sehr am Handzeichen orientiert, dass es gut ist, mal verschiedene auszuprobieren, auch mal in Zeitlupe, damit du genau siehst, was dein Hund macht, wenn du diese oder jene Handbewegung machst. Wir könnens gerne mal zusammen ausprobieren =)

    Weiß jemand, wie das mit dem Boxband ist? Ich meine, nach der neuen PO ist es tatsächlich nicht mehr Pflicht? Ich kann jedenfalls nur empfehlen, die Box auch ohne Band zu trainieren (ist unterwegs eh praktischer :roll: ). Der Hund lernt so viel besser, sich an den Pylonen zu orientieren und er kommt auch nicht in Konflikt, wenn Ringabgrenzungen o.ä. in der Nähe der Box liegen oder flattern...

    das DK-Video ist spitze!!! So haben wirs auch aufgebaut. Problem ist noch ein bisschen das Platz aus dem Steh... Bela tippt mit einem Hinterfuß ein paar wenige cm vor, wirklich nur ganz ganz wenig, aber er ist eben nicht 100%ig fest. Das stört mich noch ein wenig... Und du hast Recht, Lockenwolf: es IST Fleißarbeit!! Kann man aber gut in der Küche oder im WoZi vor dem Abendbrotessen machen :D

    ich reih mich mal mit ein :smile:

    mit meinem Bela starte ich in Klasse 2. Die letzte Prüfung (im April, das erste Mal nach neuer PO) lief ganz gut, wir haben ein schönes SG mit 240 Punkten und den 3. Platz ergattert. Aber wir haben ein paar Baustellen, an denen wir dringend arbeiten müssen
    - er bellt zwischen den Übungen (während den Übungen GsD nicht)
    - er ist viel zu langsam :/

    Meine persönliche Angstübung ist und war schon immer die Gruppenarbeit. Jetzt in Klasse 2 haben wir es sehr leicht (nur eine Minute sitzen mit Sicht), aber ich bereite mich schon auf die 3 vor und da wird es schwierig. Eigentlich sitzt bzw. liegt Bela recht sicher, auch außer Sicht, aber er hat so seine Schwierigkeiten mit anderen Rüden, deshalb muss ich immer gucken, dass er am besten zwischen 2 Hündinnen liegt. Nicht dass er von sich aus stänkern würde, aber er ist eben sehr unsicher und ich weiß nicht, wie er reagiert, wenn er sich sehr unwohl fühlt. Aber wir trainieren das bei jedem Training und ich werde schon etwas sicherer...

    Eine weitere Baustelle ist die Fußarbeit. In der Prüfung ist sie meistens einfach nicht schön. Ich scheine dann anders zu gehen als im Training, mein Hund ist verwirrt, fällt nach hinten...

    Nicht so ganz einfach ist auch die Box. Er findet sie zwar fast immer, läuft aber zu langsam rein. Hier ist die Motivation, sich von mir zu lösen, einfach zu niedrig. Ich lege jetzt immer nen Ball in die Box in der Hoffnung, dass es etwas bringt. Ich mache die Box auch nicht mehr prüfungsmäßig, weil das noch mal zusätzlich bremst. Komisch ist, dass wenn ich die Box so wie in Klasse 3 übe, also erst zur Pylone schicken und danach mit Handzeichen in die Box, er viel mehr Zug hat :???: Liegt sicher am Handzeichen... EDIT: noch was zur Box. Bela orientiert sich sehr stark am Boxband und tendiert ganz gerne entweder nach rechts oder nach links, halt sehr nah an den Rand der Box. Ich hab nun eine ganz gute Möglichkeit gefunden, das zu umgehen: ich übe einfach ohne Boxband, dafür mit Target in der Mitte. Macht das noch jemand so?

    Distanzkontrolle, Geruch, Richtungsapport sind Übungen, die gut gehen, sie dürften bei Bela nur (so wie alle anderen auch) gerne schneller gehen...

    Jana, wieviele Positionswechsel machst du, bevor du Samson belohnst? Ich würde auch sehr viel mit Spieli arbeiten, das hat bei Bela viel gebracht!

    das ist ja einfach nur Geschmackssache. Einige Aussie-Rüden sind halt etwas griffiger, sag ich mal, aber manch einer hat das ja auch lieber, weil das irgendwie "handfest" ist, keine Ahnung... Wobei also Bela nicht wirklich griffig ist, der ist wirklich unglaublich vorlaut, aber doch harmlos :lol:

    Mein nächster Aussie wird nen Mädchen. Ich mag einfach mal wissen, wie das ist :smile:

    Ich bin immer wieder froh, dass die Hündinnen, egal ob Welpen oder erwachsene Abgabetiere, so schnell vergriffen sind, so komm ich kaum in Versuchung :gott:

    also Bela und Joker sind irgendwie DIE Paradebeispiele dafür, dass man das optimale Gewicht eben nicht an der Höhe festmachen kann! ich sag ja immer, dass Belas Beine aus Versehen etwas zu lang geraten sind (deshalb geht der auch oft so komisch :p ), der müsste eigentlich viel niedriger sein, damit es zum Rest passt. Bei Joker hingehen stimmen die Proportionen einfach *find*, deshalb kann mans allein daran schon nicht vergleichen. ich meine, Joker hat ja auch viel festere Knochen als Bela, und das, obwohl er deutlich kleiner ist. Verrückt :smile:

    Bela hat 54 cm SH und wiegt ca. 19 Kilo. Er sollte nicht mehr als 20 haben (hatte er auch noch nie, noch nicht mal die 20), weil das sein Gebäude einfach nicht hergibt. Er ist halt sehr hochbeinig und hat wenig Knochen. Optimal sind bei ihm 18-19 Kilo, die er auch meistens hat. Wir müssen jetzt schon etwas mehr aufs Gewicht achten als früher. Aber das ist ganz easy: ich lasse einfach die KH weg bzw. gibts diese nur noch ab und zu in kleinen Mengen.

    Beim Aussie kannst du keine direkte Korrelation aus SH und Gewicht herstellen, weil die rein vom Gebäude schon so verschieden sind. Da sind wir schon wieder beim Thema "was ist DER typische Aussie?". Gibt's nicht. :lol:

    Wenn du den Eindruck hast, dass es bei Joker passt, dann hör doch einfach nicht auf das Gewäsch anderer Leute :???: Du sagst ja selber, dass er gut bemuskelt ist - genau das wäre er nicht, wenn er zu mager wäre! =)

    EDIT: ich hab den Eindruck, beim Aussie nimmt das langsam schon Formen an wie beim Labbi - angeblich müssen die so oder so sein (und oftmals sind sie einfach nur fett :verzweifelt: ) Sorry, ich meine niemanden aus diesem Forum!

    sorry, mit Notorgas waren Not-Organisationen wie zB aussie-in-not.at gemeint :ops:

    ja, es gibt derzeit viele Aussies, wer einen will, der kann einen in nahezu jeder Altersklasse haben. Mir fällt vor allem auf, dass reihenweise Züchter (wirklich auch die seriösen!) auf ihren Rüden sitzen bleiben. Das ist wirklich auffällig! Ich habe auch einen Rüden, und der ist nicht immer ganz einfach, vor allem wenns um Begegnungen mit fremden Rüden geht... Aber längst nicht alle sind so, es gibt auch viele absolut verträgliche Rüden. Ich würde mich da vom Züchter beraten lassen, was zu dir passt. So ein Junghund (quasi ein übrig gebliebener Welpe vom guten Züchter) hat auch viele Vorteile, er ist schon bestens sozialisiert und geprägt, in einem festen Rudel aufgewachsen, kennt schon vieles und ist meistens sogar schon sauber :D Ich kann verstehen, wenn du dich an einen erwachsenen Hund (also älter als 2 Jahre) nicht sooo rantraust. Nicht jeder Not-Aussie ist anfängergeeignet! Aber ein Alter, in dem der Hund noch wunderbar formbar aber eben kein kleiner Welpe mehr ist, das ist ja auch reizvoll, find ich.

    Zum Katzenthema kann ich leider nichts sagen.

    und...

    Zitat

    Sie hat um Meinungen, Erfahrungen und Infos gebeten. Ich denke, sie freut sich, dass hier viele unterschiedliche Dinge beschrieben werden. Ich schätze die TS so ein, dass sie sehr wohl einen Überblick hat und sich nicht verwirren lässt ;)


    Den Eindruck habe ich auch und ich verstehe außerdem nicht, was jetzt schon wieder falsch daran ist, wenn man auf ne Frage, nämlich die nach Erfahrungen mit Aussies, antwortet :roll:
    Ich finde es immer gut, wenn man weiß, was einen erwarten kann. Dann ist man hinterher nicht überrascht oder gar enttäuscht. Ich meine, wir erzählen hier ja keine Märchen... Ich wäre froh gewesen, wenn ich damals dahinter gestiegen wäre, was die einzelnen Punkte, die im Rassestandard stehen, wirklich bedeuten können, und zwar im realen Leben, in der Stadt, im Büro usw. usf. Ich kannte zu wenig Aussies persönlich, um das wirklich begreifen zu können. Wenn man aber vorbereitet ist und das, was bei der Rasse problematisch sein kann, schon live gesehen hat oder zumindest darüber gelesen hat, kann das doch nur gut sein.

    ich will gerne noch hinzufügen, dass ich die Rasse auch absolut genial finde und ich ganz bestimmt dabei bleiben werde :D Nicht dass hier der Eindruck entsteht, ich würde den Aussie schlecht reden wollen ;) Ich würde beim nächsten aber einiges anders machen als beim ersten. Und ich würde weniger verlangen... :smile:

    also gerade die beiden Punkte Kinder und fremde Hunde sind bei meinem Aussie mit die größten Baustellen :/
    Dafür gibt's viele Gründe, einer davon bin ich, ich führe ihn anscheinend nicht richtig... Aber ich war auch eine von denen, die meinen: Welpe ist Welpe, den form ich mir so zurecht, wie ich ihn brauche. Dem ist beim Aussie nicht unbedingt so. Die Auswahl der Elterntiere (beider! nicht nur der Mutterhündin) ist einfach so unsagbar wichtig, da ist vom Züchter wirklich gutes Urteilsvermögen gefragt. Einfach nur zwei hübsche, gesunde Hunde mit irgendwelchen Papieren verpaaren ist nicht alles, da gehört wirklich mehr dazu. Deshalb rate ich: such dir den Züchter wirklich gut aus!! Und rede ganz offen darüber, was du erwartest und was du dem Hund bieten kannst. Ein Züchter sollte dir gegenüber aber auch ehrlich sein und dir die "Macken" seiner Zuchttiere mitteilen. KEIN Hund ist perfekt. Und noch etwas sehr wichtiges: KEIN Pedigree ist frei von Risiken.

    Wenn du lieber einen erwachsenen Hund willst (was ich verstehen kann und sehr gut finde), dann kannst du bei den Notorgas anfragen, diese Hunde sind meist nicht frei von "Makeln", aber du kannst auch dort einen echten Rohdiamanten finden. Bei den Aussies in Not.at ist grad ne ganz tolle junge blue-merle-Hündin in der Vermittlung, die für mich so klingt, als wäre sie durchaus anfängergeeignet! Einfach mal schauen? ;)