Beiträge von jennja

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    japp deswegen habe ich ja gesagt ;) stellt sich die Frage Kupieren ja oder nein den wenigsten Aussieleuten ;)
    und eine Diskussion ist müsselig.

    ja. Und man darf auch nicht vergessen, dass der Aussie eine amerikanische Rasse ist. Es gibt ja nicht den amerikanischen Aussie und den deutschen Aussie, zumindest sollte das nicht so sein, denn das ist doch nicht zielführend, oder? So lange immer wieder Hunde aus USA nach D geholt werden, um die Rasse zu erhalten (denn das tut man nicht, wenn man immer dieselben Hunde zur Zucht einsetzt), wird man so indirekt das Kupieren unterstützen. Wenn man das nicht möchte, sollte man vielleicht grundsätzlich darüber nachdenken, ob man einen Hund dieser Rasse überhaupt halten möchte (mal ganz ketzerisch gesagt).

    Deshalb bin ich immer noch nicht FÜR das Kupieren. Aber für mich ist der Zusammenhang zu komplex, um einfach nur zu sagen: ich kaufe keinen kupierten Aussie und fertig.

    Spannende Diskussion, übrigens! Die hoffentlich ohne Köppeeinschlagen weitergeht :smile:

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    Naja - auch wenn ich mich hier in die Nesseln setze - aber ich denke, dass braucht/sollte man nicht mit dem Kauf eines (kupierten) Welpen unterstützen..... :???:

    würd ich auch nicht tun. Also einen kupierten Welpen kaufen.

    Aber: eine kurze Rute gehört mehr oder weniger zum Aussie dazu (auch wenn sie natürlicherweise nicht immer vorkommt), daher verstehe ich zB nicht, wenn sich Leute für einen Wurf anmelden, von dem man weiß, dass da NBTs fallen können und dann ist der Wurf da - es sind fast alles NBT - und plötzlich springen alle Interessenten ab... :hust:

    Unsere Pflegehündin Molly war nicht kupiert, sondern NBT. Und sie hatte nicht diese extrem kurze Rute, sondern ca. 1/3. Fand ich toll :smile:

    ich mag ja den NBT beim Aussie schon gerne, muss ich sagen :roll:
    ob nun kupiert oder echte NBT kann man ja gar nicht unterscheiden, aber kurze Rute finde ich bei vielen Aussies durchaus schön, gerade weil es eben zu dieser Rasse dazugehört. Aber mit einer Einschränkung: der Aussie muss dann aber ne Portion mehr Fell haben als Raley :lol: Die zierliche Stockhaar-Maus :D kann ich mir nun gar nicht ohne Rute vorstellen.

    Bei unserer Molly hingegen könnte ich mir keine lange Rute vorstellen. Das Stummelchen gehört einfach zu ihr und rundet ihre kompakte Erscheinung irgendwie erst so richtig ab. :smile:

    Kupieren aus reinen Schönheitsgründen heiße ich aber nicht gut.

    ich werf mal eine ganz andere Idee in den Raum, einfach so, weils mir spontan einfiel.....

    Du sagst, du hast alleine die große Wohnung an der Backe und kannst nicht umziehen? Falls die Wohnung geeignet ist, könntest du ja ein Zimmer an einen Studenten untervermieten mit der "Bedingung", dass der Mitbewohner sich auch mit ums Hündchen kümmert und dafür zB etwas weniger Miete zahlt. ;)

    Ich weiß, das klingt im ersten Moment nach einer merkwürdigen Idee, aber in Wien gibts mit Sicherheit viele Studenten auf der Suche nach einer günstigen Bleibe und so kannst du sogar noch ein wenig deine Fixkosten drücken :smile:

    Natürlich nur, wenn die Option Mitbewohner überhaupt in Frage kommt..... =)

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    Es gibt aber auch viele Hundehalter und auch Trainer die der Meinung sind, dass der Hund einen bestimmten Radius gar nicht verlassen darf, da der Halter dann keinen Einfluß mehr auf den Hund hat. :???:
    Scheint alles Ansischtssache zu sein.

    eben, wie oft liest/hört man: mein Hund darf überall frei laufen, aaaaber er darf dies nicht, er darf das nicht, er darf den Weg nie verlassen und wenn er es doch tut, wird er sofort wieder zurück auf den Weg zitiert, er darf einen bestimmten Radius nicht verlassen usw. usf. Nichts für ungut, mein Hund muss diese Regeln auch einhalten, ob nun mit SL oder ohne... Deshalb empfinde ich bei ihm den Unterschied als eher gering. Er darf ohne Leine auch nicht unkontrolliert umherstromern und all seinen Spontaneinfällen nachgehen ;)

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    Sie sind nun mal alle verschieden. Und insofern: sollte mich das Leben, wider alles menschliche Ermessen, in eine Lage zwingen, in der ich langfristig nichts mehr von dem bieten könnte, was mein jetziger Hund braucht, würde ich dafür sorgen, daß das Tier sie nicht teilen muß - egal, wie weh mir selber das täte.

    ja, da gebe ich dir Recht. Das trifft ja auf viele Umstände zu. Ich bin da in der luxuriösen Lage gewesen, mein Leben den Bedürfnissen meines Hundes anzupassen. Und nebenbei hat mir selber das auch gut getan...

    Um noch mal aufs Thema Freiheit zurück zu kommen, diese definiert sich bei meinem Hund nicht über den Radius. Und er ist außerdem ein Hund, der wirklich Probleme damit hat, Entscheidungen selbst zu treffen. Bei ihm ist es wichtig, dass er sich der klaren Führung seines Menschen sicher sein kann. Wenn ich das Gefühl habe, ihm diese Sicherheit ohne die Versicherung der Leine nicht geben zu können (bin auch nur ein Mensch), dann führe ich diesen Zustand eben durch das simple Anhängen einer Leine an den Hund herbei. Wenn ich so ein Gefühl der Sicherheit aufbauen kann, fühle ich mich befreiter, was auch meinem Hund zugute kommt - so hat mein Hund am Ende mehr Freiheit als wenn er ständig meinen Druck spüren würde.

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    Ich kann mich da nur anschließen: Müßte ich in eine Gegend ziehen, in der mein Hund wirklich keinen regelmäßigen Freilauf haben kann (und damit meine ich Ausrennendürfen auch mal im größeren Radius und vollem Tempo), würde ich mich im Interesse des Hundes von ihm trennen. Ein Leben an der Leine, egal, wie lang, wäre für dieses Tier die blanke Qual. Wird aber nach menschlichem Ermessen nicht vorkommen, und ohne sichere Renn-Möglichkeit wäre dieser Hund gar nicht ins Haus gekommen.

    bei mir wars umgekehrt. Mein Hund konnte sich in der alten Umgebung (Stadt) nicht wirklich frei entfalten, nicht richtig auslaufen, ich konnte mit ihm nicht entspannt durch die Gegend latschen. Er war mehr an der kurzen Leine als an der Schleppleine oder selten mal wirklich länger als 10 Min. offline. Mir wurde das ewige Rausfahren aus der Stadt, damit der Hund gescheiten Auslauf kriegt, zu blöd, also bin ich, dem Hund zu Liebe, aus der Stadt raus aufs Land (kann man fast sagen, Umland halt, mit viel Feld und Wald) gezogen. Würd ich immer wieder so machen. Ich hätte aber meinen Hund ganz sicher nicht abgegeben, im Leben nicht.

    Bela quatscht auch, und zwar sehr oft. Er hat eigentlich immer was zu erzählen. Entweder er brummt, oder er macht so ein ganz niedliches Jaulen, oder er macht ein ebenso niedliches Geräusch beim Gähnen, und grummeln tut er auch sehr häufig. Ich liiiieeeebe das an meinem Hündchen :smile: