Beiträge von jennja

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    außerdem gibts im perlacher forst eine super kiesgrube, wo man auch selber mit reinspringen kann. auch im sommer nicht sooo kalt, und irgendwie sehr naturnah.

    bitte - wooooo ist die? Ich habe davon auch schon gehört, sie aber nicht gefunden (wohne nicht weit weg vom Forst). Wäre super, wenn du verraten würdest, wie man da hinkommt! =)

    Danke!!!

    noch mal zum Scheren: ich habe wiederholt gelesen, dass es bei Hunden mit Unterwolle dazu führt, dass die Unterwolle massivst nachwächst, sogar wuchert, eben weil das Deckhaar nicht mehr als "Barriere" vorhanden ist. Das bedeutet auf lange Sicht ja, dass man 1. immer wieder scheren muss und 2. nach meiner Logik dann die Schwelle zum "Scherenmüssen" aufgrund der Außentemperatur absinkt, je mehr Unterwolle der Hund hat. Man muss dann also immer früher im Jahr mit dem Scheren anfangen. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass, wenn dem Hund so viel Unterwolle nachwächst, er irgendwann auch im Winter damit Probleme bekommt, wenn im Haus die Heizung an ist...

    Das ist jetzt nicht wissenschaftlich fundiert, aber diese Überlegungen würden mich davon abhalten, meinen Aussie zu scheren. ich hätte da Angst vor der negativen Entwicklung auf lange Sicht gesehen.

    lass dich doch mal bei nem Hundefrisör beraten! Die wissen meistens am besten, welche Methode zum "Entmatten" für welches Fell am besten geeignet ist (tät ich jetzt sagen...)
    ansonsten: täglich furminieren...

    Was hast du denn bisher schon gemacht und wie äußert sich das Leiden deines Hundes?

    bevor ich meinen Aussie scheren würde, würde ich erstmal zum nem Hundefrisör gehen und den Hund richtig gescheit trimmen lassen und alles an Unterwolle rausholen, was nur geht! Scheren wär für mich die letzte Option, wenn alles andere nichts bringt, aber dafür würde ich eben auch alles versuchen. Hab bei meinem Heute wieder ordentlich totes Fell rausgeholt (mit nem ganz simplen Kamm mit rotierenden Zinken) und lasse ihn öfter mal schwimmen, das hilft schon! Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich bei 30 Grad mittags nur kurze Runden drehe und schaue, dass ich irgendwo ne Wasserstelle hab. Ich mache dann eben keine Gewaltmärsche. Gassigehen kann man auch nach Sonnenuntergang, das taugt mir selber auch besser :lol:

    Fazit für mich: erstmal alles andere ausprobieren was geht (evtl. auch professionell trimmen lassen), scheren nur als letzter Ausweg!!

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    Hütehunde haben auch Jagdtrieb, da Hüten ja nur ein umgeleiteter Jagdtrieb ist. Da zu hoffen, dass der schon nicht jagt, ist zu naiv gedacht.

    völlig richtig!
    Ich kenne und weiß von wirklich vielen Aussies, die einen so starken Jagdtrieb haben, dass da nur mit Starkzwang beizukommen ist/wäre. Eine Bekannte von mir lässt ihre Aussie-Hündin im Wald gar nicht frei laufen und hier ist es NICHT der mangelnde Gehorsam oder eine schlechte Bindung... Diese Hündin ist einfach eine Jagdsau vor dem Herrn! Und es ist definitiv nicht die einzige! Ehrlich, ich glaube ich kenne mehr Aussies mit fettem Jagdtrieb, der wirklich schwer zu kontrollieren ist, als ohne! Und da ist dann nix mehr mit Willtoplease und so!

    Bei meinem eigenen hab ich verdammtes Glück, der ist so ein Schisser, dass er nie auf die Idee kommen würde, ein Tier zu hetzen. Der nimmt eher Reißaus oder verbellt es :hust: Aber: er ist extrem nervenschwach. Auch nicht besser!

    Ich würde von Aussies und Bordern auch abraten, wenn man wirklich keinen Bock auf Antijagdtraining hat (das auch nicht immer erfolgreich sein muss, so mancher Aussie läuft mit Teletac durch den Wald, kein Witz).

    bei mir in der Gegend gibt es sowohl Einzelhundebesitzer wie auch Mehrhundehalter. In der Stadt sind es meistens Einzelhunde, je weiter raus man kommt, umso öfter sieht man Leute mit mehr als einem Hund.

    Ich sehe aber auch einen sehr großen Unterschied zwischen den "Welten" - Hundesportler oder StiNo-HH.
    Bei den Hundesportlern ist es anscheinend schon ein MUSS, mehr als einen Hund zu halten. So kommt's mir vor. Wer aktiv etwas mit seinem Hund macht (welchen Sport auch immer), der braucht anscheinend mehr als einen Hund :???: Und wenn nur ein Hund vorhanden ist, dann wird zumindest der Zweithund geplant. Man kommt sich in diesen "Kreisen" schon fast blöd vor, wenn man nur einen Hund hat :omg: Immer öfter ertappe ich mich dabei, auch einen Zweithund haben zu wollen. Kein Wunder: JEDER hat schon den Zweiten oder hat ihn zumindest in Aussicht. Und man wird ja auch mit Welpenanzeigen zugebombt, dass es nicht mehr feierlich ist. Bei meiner Rasse ist der Markt dermaßen übersättigt, und trotzdem werden immer wieder aufs Neue Wurfankündigungen rausgehauen, und dann bleibt die Hälfte der Züchter auf dem halben Wurf sitzen... Schlimm!

    Ich persönlich bin mit meinem Einzelstück 100%ig ausgelastet und brauche keinen Zweithund, er auch nicht, denn er ist glücklicher Einzelprinz, er würde seine Alleinherrschaft wohl ungern aufgeben. Aber warum nur rede ich mit meinem Freund dann trotzdem ständig über das Thema? Warum hat man das Gefühl, es "fehle" einem etwas, wenn man sich vergegenwärtigt, dass man NUR einen Hund hat? Mich macht das immer irgendwie traurig, denn mir genügt mein Hund ja. Und einem zweiten muss man erstmal gewachsen sein. Ich habe für mich entschieden, dass der Zweithund nicht angeschafft wird, damit ein Zweithund da ist, sondern wir warten, bis der richtige Hund uns findet. Und dann sind es eben zwei, weil es so sein soll und nicht, weil ich das dringende Bedürfnis habe, zwei von diesen Spinnern zu beherbergen :smile:

    ich verstehe dich schon, Nicole, mir wäre es auch lieber, es würde das Kupieren SOFORT aufhören.
    Wie gesagt: ICH würde keinen kupierten Welpen kaufen. Aber solange ich überhaupt einen Aussie-Welpen kaufe (hier in D, wo NICHT kupiert wird), unterstütze ich das Kupieren insgesamt!
    Wenn man wirklich konsequent wäre, dürte man keine Aussies mehr kaufen, denn das Importieren werden wir nicht verhindern - im Gegenteil!!! Gerade durch die extrem große Nachfrage nach Aussies sehen die Züchter hierzulande sich doch "gezwungen", frische "Ware" einzufliegen! Streng genommen müssten wir uns alle also an die eigene Nase packen! Und grad solche dummen Hobbyzüchter, die meinen, sie machen mal nen papierlosen oder einfach nur hirnlosen (weil mit ungesunden und/oder wesensschwachen Elterntieren) Wurf, betonen dabei aber, dass sie keine kurzrutigen Aussies "züchten" verschärfen diese Problematik ja nur, weil sie leider durch ihr Handeln AKTIV gegen den Erhalt einer Rasse "anzüchten". Will man in die bestehende Aussie-Population gesundes Blut einfließen lassen, bleibt einem ja dann nichts anderes mehr übrig als das Importieren, und damit wären wir wieder am Anfang der Problematik.

    Zitat

    Zumal die meisten Aussies auf Grundlage importierter, also kupierter, Aussies basieren. Heißt auch deutsche Aussies stammen logischerweise von importierten Hunden ab, die nunmal kupiert waren oder ein NBT haben/hatten.

    zum Beispiel meiner. Wenn ich jetzt hergehe und sage: ich verteufle das Kupieren und würde es niemals unterstützen wollen, dann dürfte ich schon nicht mal diesen Hund halten. Ich war zwar damals nicht informiert genug, um zu wissen, dass Belas Opa kupiert ist, aber wie es ja immer heißt: Unwissenheit ist ne ganz schlechte Ausrede...