bei mir in der Gegend gibt es sowohl Einzelhundebesitzer wie auch Mehrhundehalter. In der Stadt sind es meistens Einzelhunde, je weiter raus man kommt, umso öfter sieht man Leute mit mehr als einem Hund.
Ich sehe aber auch einen sehr großen Unterschied zwischen den "Welten" - Hundesportler oder StiNo-HH.
Bei den Hundesportlern ist es anscheinend schon ein MUSS, mehr als einen Hund zu halten. So kommt's mir vor. Wer aktiv etwas mit seinem Hund macht (welchen Sport auch immer), der braucht anscheinend mehr als einen Hund
Und wenn nur ein Hund vorhanden ist, dann wird zumindest der Zweithund geplant. Man kommt sich in diesen "Kreisen" schon fast blöd vor, wenn man nur einen Hund hat
Immer öfter ertappe ich mich dabei, auch einen Zweithund haben zu wollen. Kein Wunder: JEDER hat schon den Zweiten oder hat ihn zumindest in Aussicht. Und man wird ja auch mit Welpenanzeigen zugebombt, dass es nicht mehr feierlich ist. Bei meiner Rasse ist der Markt dermaßen übersättigt, und trotzdem werden immer wieder aufs Neue Wurfankündigungen rausgehauen, und dann bleibt die Hälfte der Züchter auf dem halben Wurf sitzen... Schlimm!
Ich persönlich bin mit meinem Einzelstück 100%ig ausgelastet und brauche keinen Zweithund, er auch nicht, denn er ist glücklicher Einzelprinz, er würde seine Alleinherrschaft wohl ungern aufgeben. Aber warum nur rede ich mit meinem Freund dann trotzdem ständig über das Thema? Warum hat man das Gefühl, es "fehle" einem etwas, wenn man sich vergegenwärtigt, dass man NUR einen Hund hat? Mich macht das immer irgendwie traurig, denn mir genügt mein Hund ja. Und einem zweiten muss man erstmal gewachsen sein. Ich habe für mich entschieden, dass der Zweithund nicht angeschafft wird, damit ein Zweithund da ist, sondern wir warten, bis der richtige Hund uns findet. Und dann sind es eben zwei, weil es so sein soll und nicht, weil ich das dringende Bedürfnis habe, zwei von diesen Spinnern zu beherbergen 