Beiträge von jennja

    Dani, mach doch einfach ne kreative Pause. Mach ich auch grad, sozusagen. :smile: Ich bin momentan nicht mehr zwecks Obi-Training auf dem Platz, aus logistischen Gründen. Was sehr schade ist...

    Andererseits, das mit den Prüfungen hat bei mir irgendwie so viel Druck produziert, dass ich kaum noch richtig frei trainieren konnte. Das bringt dann für meinen Hund gar nichts, er ist eh so stimmungsabhängig. Also lassen wir das jetzt erstmal. Vielleicht geh ich irgendwann doch wieder auf ne Prüfung, aber das nehme ich mir einfach nicht mehr fest vor. Ich mein, mein Hund ist noch nicht mal 5, da ist es doch völlig egal, ob ich nun nen Jahr lang pausiere oder sogar noch länger und nur ab und zu so nebenbei trainiere. Vielleicht kommt der Spaß wieder und auch der Ehrgeiz. Wer weiß.

    Setz dich selber nicht unter Druck. Das erzeugt nur Frust auf beiden Seiten. Lass mal ein bisschen Zeit vergehen und schau, dass du den Kopf frei von diesem Prüfungsdruck bekommst. Training macht auch auf dem Platz mehr Spaß, wenn man keine Prüfungstermine im Hinterkopf hat. Und man darf sich da auch nicht von den Trainern unter Druck setzen lassen. Klar wollen die immer, dass man startet, aber oftmals ist der Zeitpunkt einfach zu früh und die Abstände zw. den Prüfungsterminen sind zu klein.

    also ich glaube, man muss wirklich differenzieren zwischen den Hundesportlern, die einfach nur was mit ihrem Hund machen wollen und darin auch Leistung zeigen und denen, die sich einen Hund einer bestimmten Rasse anschaffen, nur um in dem Sport Erfolge zu haben und möglichst weit zu kommen. Mir persönlich stößt das halt besonders beim Border auf, der sich gerne mal deshalb angeschafft wird, sogar aus Leistungslinien, wirklich nur, um im Agi weit zu kommen. Da spreche ich dann von nem Sportgerät. Da steh ich auch zu meiner Meinung. Denn man muss sich einfach mal vergegenwärtigen, wofür ein Border mal gezüchtet wurde - sicher nicht, um auf Agiturnieren zu laufen... Klar machen die das freiwillig, sind nämlich drauf programmiert, zu kooperieren. Die wenigsten verweigern sich, egal wie hart das Training ist.

    Im Obi ist es teilweise ja auch schon so. Wenn man sich da manch einen Border anschaut, der schon im Welpenalter so geführt wird, als wär's ein Mali, nur weil man das so haben will, der Hund aber schon eine absolut ungesunde Haltung zeigt (den Kopf um über 90 Grad im Nacken...), da frag ich mich, wo da die gesunde Einstellung zum Tier ist. Aber gut, man darf das ja nicht kritisieren :pfeif:

    Mein Aussie läuft im Vergleich zu den meisten Bordern total beschissen im Obi, dementsprechend schlecht sind die Bewertungen. Da könnte ich mir jetzt nen Hochleistungsborder kaufen, nur um nem Richter zu gefallen.

    Von mir wird aber niemand schief angeguckt, nur weil er mit seinem Hund regelmäßig auf dem HuPla ist, ich bin's ja auch...

    Zitat


    Aber natürlich darf man das nicht verallgemeinern und so... Nur finde ich es irgendwie unsympathisch (sorry), wenn jemand der Meinung ist, er muss im Agi oder wo auch immer auf bestimmte Titel hinarbeiten und dafür wird eben entsprechend der Border o.ä. gekauft.

    das war der Rest von meinem Posting :D

    ich kenne übrigens einige Hundesportler, die meisten sind mir durchaus sympathisch, ich mag nur übertriebenen Ehrgeiz nicht so und ich kenne auch Fälle, wo das zu Lasten des Hundes geht und das darf man dann ja sicherlich auch kritisch sehen...

    Aber da ich selber im verein war (bzw. immer noch bin) und auch Turniere gelaufen bin, bin ich also sogar selber einer von den Bösen. :smile:

    Buddy-Joy: sicher, ich sag ja, man kanns nicht so wirklich verallgemeinern... und verwerflich ist es nicht.

    aber ich lese oft "ich will so und so weit kommen, Landesmeister muss schon drin sein", und ich find, dadurch entsteht ne ungesunde Erwartungshaltung an den Hund.

    Zitat

    Ich finde es einen komischen Gedankengang einen Hund für eine Sportart zu suchen. Ich suche lieber eine Sportart für den Hund.


    :gut:

    das wollte ich mit meinem Posting sagen :D

    aber wie schon gesagt... eigenes Empfinden. Jeder wie er mag ;)

    ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich es immer ein wenig befremdlich finde, wenn ein Hund explizit für einen bestimmten Sport gekauft wird, das hat für mich persönlich (!) schon den Beigeschmack "Sportgerät". Tut mir leid, aber bei mir kommt das oft so an. Und ich mag das nicht. Ist aber nur mein eigenes Empfinden, muss keiner verstehen.

    Aber natürlich darf man das nicht verallgemeinern und so... Nur finde ich es irgendwie unsympathisch (sorry), wenn jemand der Meinung ist, er muss im Agi oder wo auch immer auf bestimmte Titel hinarbeiten und dafür wird eben entsprechend der Border o.ä. gekauft.

    Bei mir war es so, dass ich erst durch den Hund zum Hundesport (in meinem Fall Obi) gekommen bin. Ich bin nicht ehrgeizig (ich wollte nie über die BH hinauskommen :D ), aber mein Hund war toll, ich ließ mich bequatschen und startete auf Turnieren. Und zwar so lange, bis ich endlich gemerkt habe, dass das für meinen Hund gar nicht so toll ist. Also laufen wir keine Turniere mehr, fertig. ICH muss aber auch nicht Landesmeister oder was auch immer werden :roll:

    Meinen Welpen habe ich mir jetzt nicht gekauft, damit ich im Obi doch noch mal was reißen kann. Die ist hier, weil ich einen zweiten Hund wollte, einen, der ein bisschen fröhlicher durchs Leben geht als mein Ersthund. Wenn sich jetzt herausstellt, dass sie DER Obi-Hund ist, dann wird sie in diesem Sport geführt, dann geht sie vielleicht auch auf Turniere, aber ich mache das von ihrem Talent und ihrer Einstellung abhänig und nicht von meinem Willen.

    Kerstin, auf meiner ACME-Pfeife steht die Nummer 212, also keine von den beiden von dir genannten :lol:

    ich dachte auch, einfachmal machen, wenn ich draußen bin und sie garantiert 100%ig zu mir kommt. Dann gibt's Leberwurst- oder Lachs-Tube (liebt sie!!!).

    Da ich eh viel einzeln gehe, ist Bela davon (noch) gar nicht wirklich betroffen. Aber eigentlich würde ich ihn schon gerne mal an diesen Sound gewöhnen :???: Mal gucken, war auch erstmal nur so ein Gedanke, weil Liesl generell sehr gut auf Pfiff hört, ich aber so gut wie gar nicht pfeifen kann (ich kann nur "rückwärts" pfeifen, und das auch nur sehr leise und außerdem nicht immer nen Ton rausbringe...). :roll:

    Finanzielle Schwierigkeiten wären für mich niemals ein Grund, um meine Hunde abzugeben. Nie! Eher ess ich selber nur noch Dosenravioli und Toastbrot und penne auf dem Boden in einer 10-qm-Bude, als dass die Wuffs nicht mehr bei mir wären. Ich würde die Hunde auch mit billigem Futter und Essensresten versorgen, da sterben die nicht dran.

    Ich bin aber der Meinung, dass man über die Trennung von seinem Tier nachdenken sollte, wenn man für nicht absehbare Zeit deutlich zu wenig Zeit für das Tier hat, sprich wenn die beiden jeden Tag 10 Stunden lang am Stück alleine wären (und das eben wirklich dauerhaft) und es keinen Sitter oder Gassigänger gäbe, dann müsste ich über die Abgabe nachdenken. Oder wenn ich so schwer krank wäre, dass ich sie gar nicht mehr ausführen könnte oder sowas, aber eben auch nur dann, wenn dieser Zustand nicht zeitlich begrenzt wäre.

    Was den zeitlichen Aspekt angeht, hab ich aber auch noch einen Freund und außerdem liebe Freunde/Bekannte. Nur wenn ich wirklich alleine wäre und es niemanden gäbe, der mich unterstützen könnte/wollte, dann wär's übel. Es wäre aber auch so ziemlich mein Untergang, weil ohne meine Hunde????? Speziell Bela ist so wichtig für mich, mein Seelenheil, ich würde kaputt gehen ohne ihn bzw. beide...

    das klingt ja nervig, Dani :ugly:
    was denkst du, warum er das macht?
    Spooky-Phase?
    tatsächlich Angst oder zumindest Unsicherheit? Ist er zu Hause denn eher der nervöse Typ oder liegt der auch mal irgendwo total relaxed rum und pennt?
    oder ist er einfach nur geräuschempfindlich? Wie ist er denn draußen drauf, wenn irgendwo ne Mülltonne knallt o.ä. Reagiert er da auch?

    Mein Bela ist ja auch eher der gesprächige Typ, wobei ich sagen muss, dass es viieeeeel besser geworden ist. Ich nehm ihn ja seit geraumer Zeit gar nicht mehr mit in die Stadt und er kommt hier zu Hause total runter, wirklich, der ist die Ruhe selbst. Man hört ihn auch fast gar nicht mehr, außer natürlich, wenn's an der Tür klingelt (da dann aber umso mehr :hust: ) oder ihn irgendwas aufregt. Aber Geräusche kommentieren macht er im Alltag nicht mehr. Früher hatte er ja sogar Angst vor Sprudelwasser und sowas (ja, im Ernst, Sprudelwasser!).
    Er hat allerdings immer noch Angst vor dem Geräusch der Hundepfeife, das bringt mich auch gleich zu meiner Frage:

    Hat hier jemand seinen Hund auf die Pfeife konditioniert?
    ich wollte es mit Bela mal angehen, aber nachdem er das Geräusch der Pfeife zum Davonlaufen findet, hab ichs gelassen.
    Jetzt möchte ich aber ganz gerne die Liesl auf die Pfeife trainieren (ganz normale Hundepfeife eben).
    Da beginnt man ja zu Hause damit, am besten am Napf. Nur wie stell ich das an, wenn der eine Hund in Panik verfällt (und eben rumkläfft), wenn ich die Pfeife betätige? Oder geh ich gleich nach draußen damit? und wie stell ich's an, damit es garantiert funktioniert?
    Wer hat nen heißen Tip? :smile: