das Problem ist doch, dass das, was als normal gilt, eben nicht wirlich normal ist.
Ich hab das ja tagtäglich, wenn ich mit meiner Liesl in der Stadt unterwegs bin. "Normal" in den Augen aller Menschen (nicht nur Hundehalter) ist dieses typische Labbiverhalten. So ist meine Liesl gegenüber anderen Hunden nicht, zumindest nicht, wenn sie an der Leine ist und neben mir (in der U-Bahn) liegt. Sie braucht es nicht, dass da ein anderer Hund völlig distanzlos an ihr rumschnuppert, halb über ihr drüberstehend, wedelnd und sich freuend. Sie gibt dann bescheid (ja, da wirds auch kurz laut). Das Entsetzen in den Gesichtern der Menschen hättet ihr mal sehen sollen. Leute setzen sich von mir weg, weil MEIN Hund gerade sooooo aggressiv zu dem lieben süßen Wuschelhündchen war. Das ist die Realität und hat mit normalem Sozialverhalten nichts, aber auch rein gar nicht zu tun (und auch mit Anstand und Respekt unter Hundehaltern nicht, denn sowas kann man sich einfach verkneifen *find*).
Ich habe keinen Labrador und das ist (oft) das Problem... Daher gehe ich den meisten aus dem Weg, ich lasse mich nämlich auch ungern beschimpfen oder schief angucken.
nichts gehen Labbis, gell, aber der dient immer gut als Verdeutlichungsmaterial. ![]()