Beiträge von jennja

    das Problem ist doch, dass das, was als normal gilt, eben nicht wirlich normal ist.
    Ich hab das ja tagtäglich, wenn ich mit meiner Liesl in der Stadt unterwegs bin. "Normal" in den Augen aller Menschen (nicht nur Hundehalter) ist dieses typische Labbiverhalten. So ist meine Liesl gegenüber anderen Hunden nicht, zumindest nicht, wenn sie an der Leine ist und neben mir (in der U-Bahn) liegt. Sie braucht es nicht, dass da ein anderer Hund völlig distanzlos an ihr rumschnuppert, halb über ihr drüberstehend, wedelnd und sich freuend. Sie gibt dann bescheid (ja, da wirds auch kurz laut). Das Entsetzen in den Gesichtern der Menschen hättet ihr mal sehen sollen. Leute setzen sich von mir weg, weil MEIN Hund gerade sooooo aggressiv zu dem lieben süßen Wuschelhündchen war. Das ist die Realität und hat mit normalem Sozialverhalten nichts, aber auch rein gar nicht zu tun (und auch mit Anstand und Respekt unter Hundehaltern nicht, denn sowas kann man sich einfach verkneifen *find*).

    Ich habe keinen Labrador und das ist (oft) das Problem... Daher gehe ich den meisten aus dem Weg, ich lasse mich nämlich auch ungern beschimpfen oder schief angucken.

    nichts gehen Labbis, gell, aber der dient immer gut als Verdeutlichungsmaterial. :D

    Kuscheln, da hab ich hier zwei Extreme. Einmal das Modell "super zurückhaltend und vorsichtig" (er kuschelt zwar gerne, aber am liebsten nur mit dem Vati und dabei eben nicht so aus sich rausgehend, das nur, wenns ihn wirklich mal überkommt...) und dann das Modell "ich knutsch dich nieder!!!!!" mit Festhalten und Schnauze gehen mein Gesicht drücken (soooo süß) oder auf den Rücken legen und Bauch hinhalten und allem was dazu gehört :D

    ich gehe auch am liebsten so, dass ich niemanden treffe.
    Es gibt ein paar Leute mit ihren Hunden hier, die treffe ich ganz gerne mal, das ist ne Handvoll, auf den Rest kann ich gerne verzichten.
    Liegt aber auch daran, dass ich meistens keine Lust habe, mich zu unterhalten :ops:
    Ich habe genug zum Quasseln im Arbeitsalltag und meine Spaziergänge dienen dazu, mich zu erholen, abzuschalten, die Seele baumeln zu lassen.
    Wenn ich ratschen will, verabrede ich mich gezielt :D

    meine Kleine ist ja in etwa so alt wie Pina und ich merke doch sehr deutlich, dass es ihr besser bekommt, je weniger ich mit ihr mache. Ich habe den Eindruck, dass sie momentan völlig reizüberflutet ist, sie saugt wirklich alles auf, was es an Reizen gibt, jeder Art. Darum beschränke ich mich auf die allernötigsten Basics - hör auf deinen Namen, schenk mir deine Aufmerksamkeit, auch wenns grad echt schwer fällt, dann sowas wie Stopp, Zurückkommen, Blickkontakt zu mir suchen, ruhig an der Leine gehen.
    Gestern habe ich mal ein kleines Experiment gewagt und ihre geliebte Beißwurst auf dem Spaziergang ausgepackt, sie absitzen lassen, das Teil 3 m weggeworfen, sie es holen lassen und dann gezergelt. Das dann 3 Mal wiederholt. Danach war sie so hochgefahren, dass ich echt deutlich werden musste, um zu ihr durchzudringen. Fazit: wir lassen das jetzt erstmal wieder. Sowas wie Ballspielen usw. mache ich mit ihr überhaupt nicht, das bringt sie nur auf ein Level, das nicht mehr schön ist. Für sowas hat man ja noch Zeit. Klar, irgendwann muss man den Hund auch in höheren Energielagen kontrollieren können, aber im Moment glaube ich, überfordert sie das noch total. Energie freisetzen kann sie momentan vor allem darin, zu mir galoppiert zu kommen, wenn ich geklickt oder sie gerufen habe. ;)
    Demnächst machen wir mal einen Baby-Obedience-Kurs, an 4 Montagen. Das wars aber auch, was Hundesport & Co. angeht. Danach wird erstmal wieder Pause sein.

    Was ich damit sagen will ist, dass man soooo viel Zeit hat, mit seinem Hund was zu machen, egal was. Ich bin froh, dass ich bemerkt habe, wo das Limit ist. Wenn der Hund mal einigermaßen gereift ist und sich selbst beherrschen kann, macht es auch viel mehr Spaß.

    Muss am Ende natürlich jeder selber wissen, aber ich würde mir doch mal überlegen, ob die jagdlichen Ambitionen nicht doch auch daher kommen, dass der Hund etwas überdreht ist?

    soooo, mein Tamron ist da und ich finds gut!
    Ich denke, ich werds behalten, oder was meinen die Fachfrauen? ;)
    (bitte nicht wundern, es rauscht a weng, weil ISO ziemlich hoch)

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    Schärfe ist da, wo sie sein soll und irgendwelche Störungen hab ich jetzt nicht gesehen.
    Muss man noch mal unter anderen Bedingungen testen, aber ich bin froh, dass ich anscheinend keine Gurke erwischt hab *freu*

    Zitat

    Dazu gibts noch ne lichtstärkere Alternative in der selben Preisklasse !
    Das Tokina AT-X 11-16mm f/2.8 Pro DX
    Ich hab auf Empehlung von nem Fotografen das Objektiv und nicht das Sigma gekauft und bin absolut zufrieden :smile:

    das ist halt ein Brennweitenbereich, für den ich dann doch eher keine Verwendung hab :D
    aber trotzdem Danke für die Tips!