ZitatBei Grisu war das in dem Alter gerade der Übergang zwischen yeah-ein-Hund-Distanzlosigkeit und orrrr-ein-Rüde-kloppen?!
Bei Bela auch
und bei letzterem ist es dann auch geblieben ![]()
ZitatBei Grisu war das in dem Alter gerade der Übergang zwischen yeah-ein-Hund-Distanzlosigkeit und orrrr-ein-Rüde-kloppen?!
Bei Bela auch
und bei letzterem ist es dann auch geblieben ![]()
Nicole, ich glaube, wir meinen im Kern alle dasselbe.
Was aber mich und Jana zB schon ärgert, ist, dass man oft das Gefühl hat, dass das, was man tut, um möglichst nicht aufzufallen, nicht ausreicht. Man IST ja schon rücksichtsvoll und vorausschauend, man TUT ja schon, was man kann, damit man niemanden stört. Aber anscheinend geht es oft nur um die bloße Anwesenheit eines Hundes in der Öffentlichkeit, die dann schon als störend wahrgenommen wird. Und wenn man das Gefühl bekommt, man möge sich bitte in Luft auflösen, obwohl es keinen Anlass dafür gäbe (weil man ja EH schon peinlich genau darauf achtet, dass man nicht auffällt), dann geht das einfach zu weit. Leben und leben lassen sollte doch auf beiden Seiten gleichermaßen gelten. Und in diesem Zusammenhang ist eines für mich ein bisschen schizophren: einerseits soll man mit Hund praktisch gar nicht vorhanden sein und andererseits steht der Hund aber der Allgemeinheit quasi als Spielzeug zur Verfügung, wann immer es beliebt.
Natürlich ist das etwas überspitzt ausgedrückt, aber ich war auch schon in Situationen, in denen ich so empfunden habe. Dickeres Fell? Ja, klar, aber wie dick soll es denn sein, damit man wirklich NIRGENDWO mehr aneckt?
Und ja, es sind natürlich gewisse Arschgeigen, die es nicht so genau nehmen wie die allermeisten Hundehalter, die ich kenne. Und DIE sind es dann, die dafür sorgen, dass man noch weniger gern gesehen ist. München hat ihn ja jetzt, den Leinenzwang für Hunde über 50cm (was für ein Käse, nur große Hunde *könnt mich aufregen*). Danke an alle, die das möglich gemacht haben :|
ZitatNun sind alle Welpen da. Es sind 3 Rüden und 6 Hündinnen geworden!!!!
Mama und Welpen gehts gut, alles sind nur geschafft.Ich kanns noch garnicht glauben
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und jetzt weiß ich auch ENDLICH, um welchen Wurf es bei dir geht
Glückwunsch!!!!!! Das ist eine absolute Traumverpaarung!!! Hach, da freu ich mich noch viel mehr mit dir mit als eh schon ![]()
also ich freue mich total, dich kennen zu lernen!!!!
Wegen deinen Kindern: ICH habe da keinen Stress mit
Meine Liesl auch nicht, aber mein Bela möglicherweise. Ich überlege dann eben spontan, was ich mit ihm mache ;-) Wenn du ihn gerne kennen lernen möchtest, können wir das sicher einrichten, schauen wir einfach mal, was sich da ergibt
ansonsten freue ich mich schon sehr und bis Juli/August ist ja noch ein bisschen hin, da kann man wunderbar planen ![]()
Zitataber dann gibt es ein grooooßes Treffen
evlt ein Hütetrainingstreffen
![]()
Deine Freundin^^ die ich auch kenne, kann dann mitkommen und Fotos machen
na das ist doch mal ne super Idee!!!!! Jetzt heißt es nur noch: Termiiiiin her! ![]()
ZitatNicht bös gemeint :)
Aber die ging jetz ja wirklich über Seiten und hat sich echt schon im Kreis gedrehtFazit: jeder machts wies für ihn passt
![]()
ich hatte eigentlich nur auf das Thema geantwortet, weil die Frage nach Beispielen für Eigenschaften, die man gar nicht haben will, nun schon mehrfach wiederholt gestellt wurde...
Ja, jeder macht/sieht es anders...
bin schon weg bzw. freu mich für alle, die sich freuen dürfen ![]()
ZitatNehmts mir nicht übel aber langsam wird die Diskussion mühselig
hast Recht, ich sag nu nüscht mehr ![]()
ZitatMir faellt keine Charaktereigenschaft ein, mit der ich nicht leben koennte.
Was waere das denn fuer dich, Manu ?
ich bin zwar nicht Manu, aber ich kann da ein Beispiel nennen, da muss ich aber etwas ausholen..
mein Ersthund ist extrem reserviert gegenüber Fremden und er ist zudem etwas unsicher, sehr zurückhaltend.
Mein Zweithund sollte genau das NICHT sein, sondern ein offener, freundlicher Hund, der kein Problem hat, von Fremden angesprochen zu werden, schon allein, weil ich zum Ersthund ein Gegenstück wollte (damit er nicht noch mehr in seiner Einstellung bestätigt wird, wenn der Zweithund genau so "drauf ist" wie er). Ergo musste es aus dem Wurf ein sehr freundlicher, eher extrovertierter Hund sein. Ist es auch geworden und ja, man konnte das mit 8 Wochen, als ich das Welpling kennen gelernt habe, sehen. Es gab auch eher zurückhaltende, reservierte Hunde in dem Wurf (zu Schwester June schiel). Das waren ganz eindeutige Tendenzen und wir beide (Gammur und ich) haben uns ganz bewusst für diese beiden Hündinnen entschieden! Wären die beiden vertauscht gewesen, sprich ich hätte June bekommen und Gammur hätte Liesl bekommen, dann wären wir beide sicher nicht glücklich geworden. Ich halte das absolut nicht für Zufall und mit Prägung und Zurechtformen hat das wenig zu tun. Die Welpen haben ausgeprägte Charaktere, man merkt, dass hier verschiedene Schläge durchkommen. Ist einfach so. ![]()
warum so viel und kontrovers über den Aussie diskutiert wird... schätze, das liegt daran, dass es eine kontroverse Rasse IST
Sie bringen so viele verschiedene Eigenschaften mit und wenn jemand über den vermeintlich typischen Aussie schreibt, dann hat er ja sein eigenes Bild im Kopf, und das unterscheidet sich meistens von dem, was andere im Kopf haben, einfach weil JEDER Aussies kennt, aber halt jeder Aussie irgendwie anders drauf ist. Ich hab auch schon oft von Leuten, die keinen Aussie haben, aber diese Hunde (am HuPl zB) erleben, gehört, dass es bei keiner Rasse so große Unterschiede im Auftreten, im Wesen, in der Erscheinung und auch im Anspruch (sprich Führbarkeit) gibt. Es scheint also tatsächlich viel Diskussionsstoff da zu sein, es kann nicht nur daran liegen, dass Aussieleute gerne ihre Rasse auseinanderdiskutieren oder sich für was besseres halten oder so (wie einem ja gerne unterstellt wird). Ich kenne so viele Aussies mittlerweile, und ich sehe so viele Unterschiede. Wobei die Unterschiede gar nciht soooo groß sind, aber der Aussie ist so feinfühlig, dass es tatsächlich so zu sein scheint, dass er immer wieder anders erscheint, jenachdem wer ihn wo hält usw.
Um mal auf den Punkt zu bringen, was ich meine: Der Aussie ansich bringt meiner Ansicht nach eine Vielzahl an Eigenschaften mit (bedingt durch den Standard und durch den Zweck der Rasse (überlegt mal, wieviele Aufgaben ein solcher Hund in sich vereinen musste, da brauchts eigentlich 3 oder 4 Hunde für)), die ihn sehr schnell zum "Problemhund" machen KÖNNEN, aber niemals müssen. Es kommt immer auf mehrere Dinge an, ob der Hund zum schwierigen Fall wird oder nicht: 1. passen Hund und Halter zusammen, 2. wo lebt der Hund, 3. wird auf sein Wesen eingegangen, darf er der Hund sein, der er ist, oder wird er in ein Leben hineingepresst, gedeckelt und MUSS wider seine Natur funktionieren und 4. (das ist der wichtigste Punkt für mich) welche Erwartungen habe ich überhaupt an den Hund??
Ich bin überhaupt nicht der Meinung, dass der Standard nicht mehr in unsere Gesellschaft passt, aber mein Gefühl ist, dass viele Menschen das falsche vom Hund (Aussie) erwarten und es deshalb diese ganzen Probleme gibt (ich bin ja anfangs auch völlig falsch an die Sache rangegangen, weil ich das falsche vom Hund erwartet habe!).
@ Nathy, das mit dem Treffen sollten wir unbedingt ins Auge fassen!!
Dachau ist nicht so weit weg von mir (und Gammur, die muss dann natürlich auch mit!
), ich würde dich nämlich auch zu gerne mal kennen lernen. Seminare haben wir bisher noch keine geplant, schätze, das wird dieses Jahr schwierig, aber nächstes Jahr wollen wir das auf jeden Fall in Angriff nehmen!
Das mit Umzug war damals so, dass wir eh nicht in der Wohnung bleiben wollten (langfristig), aber dass wir da so schnell rausgezogen sind, lag daran, dass es mit Bela dort immer schwieriger wurde. Wir hätten uns auch eine Wohnung in der Stadt suchen können, aber das wäre für mich zu dem Zeitpunkt nicht mehr denkbar gewesen. Es gab nur die Option: raus aus diesem Krampf. Es war ein Glücksfall, dass wir dann gleich was etwas Außerhalb gefunden haben und als wir dann dort hingezogen waren, änderte sich Belas Stresspegel schlagartig, und damit meiner auch. Den längeren Arbeitsweg habe ich gerne in Kauf genommen, denn ich konnte endlich wieder durchatmen und entspannt meine Runden drehen. Letztendlich hat der Umzug ja auch mir und meinem Freund nur gut getan, und daher wäre es ein bisschen übertrieben zu sagen, wir wären allein nur wegen des Hundes umgezogen. Es hat uns allen genützt und das Leben ist wirklich viel besser geworden. Ich würde das immer wieder so machen, auch wenn ich mir das früher nie so hätte vorstellen können. Mir war aber einfach wichtiger, dass ich mit meinem Hund ein entspanntes Leben führen kann, als dass ich die Lieblingskneipe oder den Bäcker, die U-Bahn usw. um die Ecke habe (darauf habe ich immer bestanden, bin da etwas verwöhnt, so als Stadtkind…).
ich stimme da Nocte zu, vor allem was den Punkt bzgl. der Erwartungen an Hunde in unserer Gesellschaft betrifft. Es ist einfach unglaublich schwierig, wenn man einen Hund hat, der nicht so drauf ist, wie die Allgemeinheit es von Hunden erwartet. Hat man einen Hund, der, wenn er sich von einem Fremden bedrängt fühlt, in sich reinbrummt, weil er seine Ruhe will (man kann auch sagen, er knurrt (oh böse böse), sprich er äußert so eben, dass er in Ruhe gelassen werden will), dann ist das gleich ein riesen Problem. Und wenn ich als Halter mich dann unter Druck setzen lasse, weil ich merke, dass die Menschheit SOWAS nicht akzepetieren kann, dann signalisiere ich das unter Umständen meinem Hund und schon hat man tatsächlich ein Problem, weil ein sensibler Hund wie der Aussie dann sofort merkt: oha, mein Mensch ist unsicher, dann hab ich wohl Recht, fremde Menschen sind ungut. Und die Spirale beginnt...
Viele Probleme des Aussies heutzutage resultieren meiner Meinung nach auch daraus. Der Hund darf nicht mehr Hund sein, er MUSS funktionieren, auf Biegen und Brechen. Mir ging es ja auch so. Bela wäre heute nicht so "heftig", wenn ich nicht immer diesen Druck gehabt hätte, der Hund MUSS dieses und jenes tun und darf dieses und jenes aber keinesfalls tun. Damit will ich die "Schuld" dafür nicht von mir wegschieben, aber es ist eben nicht so einfach, alle Erwartungen zu erfüllen und es jedem Recht zu machen. Dadurch haben wir es uns sehr schwer gemacht und die Quittung ist jetzt, dass der Hund so eng geführt werden muss, weil er gar nicht mehr weiß, was noch richtig oder falsch ist. Dazu die Tendenz zur Hibbeligkeit, die er hat, und schon wird's hektisch. Mit so einem Hund in der Öffentlichkeit aufzutreten, verlangt einem da schon viel ab, weil man einfach immer unter Druck steht. Der Fehler liegt aber nicht beim Hund, sondern da kommen viele Dinge zusammen, die dann zu ritualisiertem Verhalten führen. Und wir alle wissen, wie schwierig es ist, einem Aussie sein festgefahrenes Verhalten wieder abzugewöhnen. Führfehler werden schlecht oder gar nicht verziehen und schon hat man ein handfestes Problem. Dann geht man in die Hundeschule, um es wieder glattzubügeln, und da heißt es dann: oh je, schon wieder so ein durchgeknallter Aussie...
Schwieriges Thema. Das viele Seiten und Aspekte hat, meiner Meinung nach. So einfach durchdiskutieren kann man das nicht. Und deshalb bin ich mir auch immer noch unschlüssig, was ich von diesem Text (um den es hier ja ging), halten soll... Da steht aus meiner Sicht viel Unsinn drin, aber einige "Thesen" sind eben auch aus realen Erfahrungen entstanden, und diese sind ja bekanntermaßen auch keine Ausnahmen. Ein Rasseporträt ist es für mich aber trotzdem nicht. Eher ein Problembericht...