Beiträge von jennja

    lass dich mal virtuell drücken ;)
    es ist genau so wie du sagst und man muss es wirklich als eine Chance begreifen, eine Chance, an dieser wirklich schwierigen Situation zu wachsen!

    Natürlich gibt es eine Menge Leute, die es einfach nicht verstehen können (weil sie es so nicht kennen), und dann gibt es die, die nur mit dem Kopf schütteln. Und das tut weh. Helfen tut es auch nicht.

    Ich gebe zu, mich hat das Problem an den Rand der Verzweiflung gebracht. Es ist jetzt besser (ich lebe damit seit über 5 Jahren), was daran liegt, dass wir 1. umgezogen sind (wohnen aber immer noch in einem Mietshaus, allerdings im EG und es gibt bei uns im haus keinen Aufzug) und ich 2. viel gelernt habe. Es gibt immer noch Tage, da geht es einfach nicht. Da bellt er schon los, wenn im 2. Stock die Tür geht... Aber ich bekomme es jetzt schnell wieder in den Griff, habe so eine Situation schneller wieder unter Kontrolle (meine Emotionen auch), und das ist der Fortschritt. Mein Hund wird niemals neutral eingestellt sein, wenn uns jemand im Treppenhaus oder vor der Haustür begegnet. Aber ich betrachte es als einen sehr großen Fortschritt, dass ich ihn, bevor die "Bombe" hochgeht, auf mich konzentrieren und irgendwie ruhig halten kann. Wenn er nur leise knurrt, bin ich schon zufrieden. Das mag den meisten zwar immer noch nicht reichen, aber mir, und das ist das wichtigste.

    Zitat

    Ich versteh das ehrlich gesagt nicht immer, warum man da so ein Drama draus macht... Wenn ich nicht möchte, dass mein Hund bellt, dann sage ich ihm das. Und mit sagen, meine ich deutlich machen - nein, ich möchte das jetzt nicht und Ruhe. Dafür muss ich weder Gewalt anwenden, noch ne Maulschlaufe oder sonst was für Mittel einsetzen. Ich denke, mein Verhältnis zu meinen Hunden ist gut und sie hören auch super. Wenn ich sage, jetzt ist SCHLUSS dann ist das auch so.


    na solche Kommentare liebe ich ja :roll:

    Wenn es so einfach wäre, dann würde sich wohl keiner mit dem Problem an ein Forum oder Hundetrainer wenden...

    ich kenne das Problem zur Genüge, habe das mit meinem Aussie-Rüden. Und der kommt nicht ausm Tierheim und der ist auch nicht von der Straße; ich habe ihn von Welpe an. Er hat nur ein sehr schlechtes Nervenkostüm, ist unsicher, stark geräuschempfindlich, dazu noch territorial, da Wach- und Schutztrieb reichlich vorhanden und er ist LAUT, sehr laut. Diesen Hund bekommt man nicht mit einem "Schluss jetzt!" zur Ruhe. No way! Es ist egal, wie ich auf ihn einwirke, wenn er im Bellen drin ist, dann bellt er, und wenn ich ihn gegen die Wand schleudern würde! Er kann auch mit Ball im Maul bellen, er bellt sich einfach fast bis in die Besinnungslosigkeit. :/

    Bei ihm hilft wirklich nur eins: absolute Ruhe bewahren und clickern was das Zeug hält. Leckerlis auf den Boden streuen, ihm was zu tun geben. Auch mal ein Schau verlangen, wenn das zu viel ist - einfach was in den Hund reinstopfen.

    Ich horche auch immer, ob grad wer im Treppenhaus ist, wenn ich raus will. Er ist IMMER angeleint, wenn wir aus der Wohnung gehen und ich nehme ihn ganz kurz am HB, damit ich ihn bei Bedarf schnell hinter mich bringen kann.

    Wichtig: nicht hektisch werden. Lieber mal kurz warten, durchatmen, nicht versuchen, an den Leuten schnell vorbei zu kommen, sondern einfach irgendwo abseits stehenbleiben, dem Hund sagen, dass alles okay ist, die Leute freundlich grüßen, den Hund SOFORT loben, wenn er sich ruhig verhalten hat, gerne auch mal was zu Essen geben und vor allem: entspannt sein.

    Das ist nicht einfach, vor allem, wenn man gestresst ist, und wenn man (so wie ich) ein Typ Mensch ist, der sich schnell aus der Ruhe bringen lässt :verzweifelt:

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    Sheltiezüchter

    Huhu Jenny,
    ich finde Shelties toll!! =)
    aber darf ich mal ganz vorsichtig fragen (rein interessehalber!!), wieso kein Aussie (mehr)?
    Bist du von der Rasse weg oder willst du einfach mal was anderes? :smile:

    ich glaube fast, bei mir geht echt nix anderes als Aussie :ops:
    wobei nur ne Handvoll Züchter in Frage käme (wenn überhaupt so viele :)).
    aber bis ich wieder (haha) auf der Warteliste stehe, vergeht noch viieeeel Zeit...

    ich lese hier aber immer gerne mit!

    Zitat

    Meine Idee?

    Meide den Park für große Runden und such dir Zeiten, wo er nicht so hoch frequentiert ist ;)

    genau so. alles andere bringt nichts als Ärger und Frust.

    Ich habe diesen Zirkus in den städtischen Parks lange mitgemacht. Das Ergebnis war dann irgendwann ein rüden-unverträglicher Hund. Ich war echt verzweifelt! Bis ich irgendwann gesagt hab, es langt mir!!! Ich gehe da nicht mehr hin! Bin ab dann nur noch dort gegangen, wo ich meine Ruhe habe (wobei wir dann eh aus der Stadt rausgezogen sind, aber das kann ja nicht jeder so einfach machen). Und nur noch im Notfall in den Park, und am besten zu Zeiten, wo nicht so viel los ist. Hab mich immer über schlechtes Wetter gefreut, denn dann hat man einigermaßen seine Ruhe.

    hach ja, langsam kommt der Herbst (hoffentlich!!), die Laufsaison geht wieder los :roll:
    und da meine kleine jetzt fast 15 Monate alt ist, kann ich sie auch mal öfter einspannen (im wahrsten Sinne :D)

    heute mal die CC-Ausrüstung richtig getestet. Ich muss sagen, der CC-Gurt von Uwe ist klasse!!! Mit zwei Hunden dran - einfach genial! Zu zweit laufen die jetzt echt toll, ich glaub, die werden ein gutes Team werden. :smile:

    Habe heute auch mal eine selbst gebastelte Neckline ausprobiert, ok, das muss sich wohl erst richtig einspielen, wobei ich für den Anfang echt zufrieden war.

    Es macht Spaaaaaß!! =)

    Lee hat vor ihrer ersten Läufigkeit auch keinerlei Anzeichen dafür gezeigt, wirklich absolut keine!
    An einem Samstag waren wir noch mit mehreren intakten Rüden zusammen Gassi im Wald und wirklich nicht einer davon hat was angezeigt. Dienstag drauf habe ich dann ihre Läufigkeit bemerkt.

    Sie war da übrigens 10 Monate alt :)

    PS: sie wurde dann übrigens schlagartig viel ruhiger ;-) Nach der L. war sie ganz schnell wieder die alte.

    tja, das sind Dinge, die ich nicht beeinflussen kann.

    Ob sich aber jemand am Buddelloch, das mein Hund ausgehoben hat, verletzt, kann ich schon beeinflussen.

    Für mich immer noch dasselbe wie mit den Hundehaufen. Ich möchte in keinen reinsteigen, also mach ich sie weg. Würden meine Hunde buddeln wollen, würde ich dies verbieten, einfach weil ich selber nicht gerne in Buddellöcher trete. Hab ich so in der Schule gelernt. Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu :D

    Ich lasse meine Hunde auch nicht in angeleinte Hunde reinlaufen, nämlich weil ich das selber hasse (und wie!!!).

    Aber wenn einem natürlich alles egal ist, dann braucht man sich darüber ja keine Gedanken machen...