ich finde das immer klasse, wenn meine Hunde sich vor die Tür setzen, um zu signalisieren, dass sie rausmüssen! ich mache dann auch seeehr gerne die Türe auf.
Meine Hunde sind sehr sehr dicht, sprich, wenn die sich nicht melden, dann halten die einfach ein, auch wenns unangenehm ist. Darum nehme ich es dankbar an, wenn sie sich so deutlich melden, gerade Bela, der niemals freiwillig in die Wohnung machen würde.
Beiträge von jennja
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Zitat
jennja: wie lange hütet ihr denn schon? und wie oft? habt ihr daheim selbst Schafe? und was klappt schon und was eher noch nicht??? Und deine Hündin ist wirklich schön ...
danke, ja ich finde sie auch wuuunderschön :fondof:
wir hüten "regelmäßig" seit ca. 6 Monaten (also sie war 10 Monate alt, als wir richtig begonnen haben), das heißt einmal pro Woche gehts zum Training + Seminare oder auch mal Intensivtrainings bei unserer Züchterin (das sind dann gerne mal mehrere Tage am Stück). Habe selber leider keine Schafe zu Hause, aber eine super Trainingsmöglichkeit (wenn auch nicht grad um die Ecke).
Im Moment sind wir immer noch bei der Basisarbeit, sprich den Instinkt in die richtigen Bahnen lenken. Meine Lee ist ein typischer Aussie - nicht der allerbeste Flankenläufer und sie hält noch nicht so schön Abstand wie sie sollte. Daran arbeiten wir im Moment - schönes, weites um die Schafe rumlaufen, ruhig aufnehmen und mir bringen (letzteres macht sie toll, sie treibt sehr schön nach, muss man sagen, auch wenn sie halt sehr dicht ist, aber ihr Tempo ist nett). Um die Flanken zu verbessern machen wir jetzt mal vermehrt Flankiertraining und bauen gleichzeitig die Richtungskommandos auf. Ich hoffe, dass wir so irgendwann mal einen hübschen kleinen Outrun hinbekommen und sie auch mal etwas "schwierigere" Schafe arbeiten kann. Wegtreiben machen wir eig. noch gar nicht, nur bauen wir langsam ein Kommando fürs Wegtreiben auf, indem ich sie am Seil ein paar Schritte auf die Schafe zulaufen lasse, mehr nicht. ;-)
Es ist nicht besonders viel, was wir "können", aber unser Start war nicht ganz einfach (ich der totale Anfänger und Liesl mit ziemlich "witzigen" Ideen ausgestattet) und ich habe keine Eile, schnell irgendwelche Erfolge zu haben (an Trials denke ich sowieso (noch) gar nicht!). Es wäre halt schön, wenn wir ein paar Aufgaben, die so anfallen, irgendwann erledigen können. Aber da wir eben keine eigenen Schafe haben, wird es eh länger dauern, bis wir wirklich sicher sind, denn eigentlich wäre mehrmaliges Training pro Woche nötig (und dann eben immer nur gaaanz kleine Einheiten). Aber man kann ja nicht alles haben ;-)
Ich freu mich schon auf nächsten Freitag: Hüteseminar mit Lee's Züchterin

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ich melde mich hier auch mal wieder zu Wort.
meine Lee ist nun heute 16 Monate alt.
so sieht sie im Moment aus:Externer Inhalt abload.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt abload.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt abload.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt abload.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Sie hatte komplett abgehaart, das Fell kommt nun ganz langsam wieder...Im Alltag ist sie ziemlich problemlos (bis auf gelegentliches Gepöbel an der Leine, aber darüber sehen wir grad mal hinweg ;-)) und schon recht "erwachsen". Sie hört gut (viel besser als Bela *hust*) und ist total easy und relaxed im Büro, in der Stadt, zu Hause usw.
Ich merke aber im Moment, dass sie echt noch ein halbes Baby ist, wenn wir beim Hütetraining sind. Das doofe Frauchen erwartet und verlangt viel zu viel. Sie kann sich noch nicht so lange konzentrieren, ist leicht ablenkbar und hat einfach noch nicht die ausgereiftesten Ideen - sie ist nicht mal halbwegs erwachsen. Wir müssen jetzt mal nen Gang runterschalten, evtl. auch mal pausieren. Dann kommt hoffentlich irgendwann der Klick im Liesl-Hirn (und im Frauchen-Hirn
).Bin aber immer noch soooo verknallt in meine kleine rebellische Liesbeth

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meine Lee reagiert an der Leine auch total anders als ohne, aber auch an der Leine ist es sehr unterschiedlich, wie sie reagiert, es kommt einfach drauf an, was der andere Hund aussendet.
Erst heute morgen hatten wir ein typisches Beispiel: ich stehe mit ihr am U-Bahnsteig, die U-Bahn fährt ein (nicht unsere). Steigt eine Frau mit nem Terrier aus, der macht sich steif, brummt und will zur Liesl hin. Die Frau hatte die Leine auch viel zu lang und auf der falschen Seite
und wir standen schon ganz eng an der Wand, die Liesl abgewandt. Sie hat sich dann immer an meinem Bein vorbeiquetschen wollen, hat sich steif gemacht und hätte gerne zurück gemotzt. Ich hab sie aber mit dem Knie blockiert und Blickkontakt eingefordert, da vergaß sie den wütenden Terrier dann ganz schnell. Die entfernten sich ja auch von uns. Wäre diese Frau da stehen geblieben oder noch auf uns zugegangen, hätte sich das hochgeschaukelt.Sowas macht meine Lee aber nicht, wenn der andere Hund sich nicht weiter für sie interessiert, vielleicht sogar beschwichtigt, zumindest sie aber nicht SO offensichtlich provoziert. Manchmal merkt man es ja nciht so, aber auch wenn ein Hund "einfach nur" dasteht, kann das schon ein Auslöser für so einen "Austausch" an der Leine sein. Auch wenn wir es nicht direkt sehen, kommunizieren Hunde, die sich begegnen miteinander und dann kann so ein Austausch schon mal hörbar werden ;-)
Je nach Umgebung gehe ich bei sowas entweder einen Bogen oder ich nehme meinem Hund die Sicht, damit er weiß, er brauch sich nicht kümmern.
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Das ist doch Sierra?!

Wahnsinn, Glückwunsch, sie ist TOLL!!!!!
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uff, Nathy, da stellst du uns aber vor eine Aufgabe

gib mal nen Tipp. Wie alt ist sie?
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ich werde dieses Jahr passen. Da ich ab 14.12. im Urlaub bin, und vorher sehr viel um die Ohren haben werde, pack ichs zeitlich einfach nicht. Letztes Jahr wars echt toll und im nächsten bin ich bestimmt wieder dabei

Wünsch euch ganz viel Spaß beim Wichteln!!

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mein Bela wurde letztendlich mit 2,5 Jahren kastriert, weil er einen innenliegenden Hoden hatte, da haben wir ihn gleich ganz kastrieren lassen. Ich bereue es definitiv NICHT!
Mit dem Gewicht hat er keine Probleme, er ist zwar ein bisschen "gemütlicher" unterwegs, aber das schreibe ich eher der normalen Entwicklung vom Junghund zum gesetzten erwachsenen Hund zu :) Er wird im Februar 6 und ist halt nicht mehr so "spinnert" wie früher.Vom Verhalten her hat er sich ansonsten so gut wie nicht verändert. Er findet immer noch intakte Rüden sch*** und er ist noch genau so leicht reizbar, geräuschempfindlich und nervös in bestimmten Situationen. Durch Erziehung haben wir das aber mittlerweile gut im Griff. Die Kastra dürfte da keine Rolle gespielt haben.
Er hat übrigens keine Schwierigkeiten mit aufdringlichen Rüden, die aufreiten wollen, denn soweit kommt es eh nicht - er weiß sich schon prophylaktisch zu wehren.

Und, was für mich ganz wichtig ist: als Zweithund kam hier NUR eine Hündin in Frage und da diese nicht kastriert ist und dies auch nicht wird (sofern es nicht dringend nötig ist), bin ich gottfroh, dass Bela kastriert ist. Ich habe keinen Bock auf den Stress mit intaktem Pärchen und Läufigkeit... Man kann jetzt gerne auf mich einprügeln, aber mir wäre das Risiko zu groß, daher: wenn Bela nicht schon kastriert gewesen wäre, dann wäre er es spätestens kurz nach Lee's Einzug geworden. ;-) So, nun haut mich mal

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Man rechnet im Moment wohl mit allem!!
nix für ungut. ;-) -
Zitat
Sicherlich ist das etwas zu "einfach" gehalten, aber ich wollte jetzt keinen Roman schreiben, sondern explizit auf das Grundproblem "Terrier als Hütehund" hinweisen.
mein Kommentar war auch nicht auf dich bezogen :)