Beiträge von jennja

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    Ich hab grad ein bisschen extra Zeit zum Lesen...

    In meinem Bücherregal ist mir dieses Buch ins Auge gesprungen, das ich vor Jahren gekauft haben muss, ich kann mich aber nicht mehr dran erinnern. Vermutlich als Neuerscheinung gekauft aus reiner Neugier, es war noch in Folie eingeschweißt:

    Nick Cave - Der Tod des Bunny Munro

    Ja klar, als langjähriger Nick Cave Fan hab ich das natürlich in meinem Besitz (ebenso wie seinen Erstling "Und die Eselin sah den Engel", den ich nie bis zu Ende gelesen hab), aber ich ahnte ja nicht, was sich darin versteckt... Ich habs jetzt also gelesen und schwankte dabei zwischen Abscheu, Mitleid, Ekel, ja ok, witzig war es auch, ich kann den Humor darin erkennen, aber im Großen und Ganzen prangt über dem ganzen Werk in fetten Buchstaben das Wort ELEND. Im Stil von Charles Bukowski, hart an der Grenze des Erträglichen, schreibt er eine Geschichte auf, bei der man die ganze Zeit nach lichten Momenten des Protagonisten sucht und sie nur in Szenen mit seinem kleinen Sohn findet. Für mich ist es ein Buch, das beim Lesen wehtut. Natürlich geht es um große Themen - Liebe, Schuldgefühle, die Unfähigkeit, zu trauern... Im Gegensatz zu Charles Bukowski (was war es noch, der Mann mit der Ledertasche?) konnte ich dieses Buch aber bis zu Ende lesen, weil es mich doch mehr gepackt hat als mich abzustoßen. Oder hatte ich einfach nur die Fan-Brille auf? Ich weiß es nicht genau.

    Aber um beim Thema Trauer zu bleiben, lese ich als nächstes

    Joan Didion - Das Jahr magischen Denkens.

    Ich befürchte, auch das ist keine leichte Bettlektüre.

    Um zwischendurch auf etwas positivere Gedanken zu kommen, lese ich parallel noch

    Jan Hegenberg - Weltuntergang fällt aus

    Einfach, anschaulich, erfrischend geschrieben - ich mag den Graslutscher :-)

    Ich finde die ganze Geschichte um die beiden sehr interessant und klar, in den 60er Jahren waren die Dinge noch ganz anders als heute. Man versteht das aber erst so richtig, wenn man die weibliche Perspektive eingenommen hat. Das Fehlen von völliger Leichtigkeit, von echter Freiheit im Leben einer Frau damals...

    Muss aber auch sagen, dass mir weder Ted Hughes noch Sylvia Plath vom Namen her bekannt waren, bis ich auf ihre gemeinsame Geschichte gestoßen bin. Von Ted Hughes hab ich ein paar Gedichtbände hier liegen, aber Gedichte sind für mich weit schwieriger zu lesen. Einen Gedichtband kann ich nicht so weglesen wie einen Roman, da tue ich mich schwer mit...

    'Was man von hier aus sehen kann'

    Das Buch hatte ich heute erst wieder in der Hand, weil ich was suchte, was ich an zwei Geburtstagen verschenken könnte. Hab es dann wieder ins Regal zurück gestellt, weil: es ist so so schön, dass ich es behalten und noch mal lesen muss. Irgendwann...


    Im Moment möchte ich gerne bewusst mehr Bücher von weiblichen Autorinnen lesen.

    Kürzlich hatte ich Syvlia Plath, die Glasglocke. Das hat mich doch sehr beschäftigt, es ist ganz schön hart. Habe mir jetzt noch ihre Tagebücher bestellt.

    Die letzten Tage habe ich Siri Hustvedt, Der Sommer ohne Männer gelesen. So vergnüglich und witzig wie im Klappentext beschrieben fand ich es ganz und gar nicht. Aber geistreich und spitzfindig.

    Die nächste auf meinem Stapel ist Joan Didion. Ihr "Slouching towards Bethlehem" kam jetzt auf deutsch raus, ich hatte das sogar vorbestellt und bin ganz gespannt darauf.


    hach Mist, der Garri Kasparow ist schon weg. Der Verkäufer hat geantwortet..

    jennja

    Welches Buch ist es denn? Vielleicht hat einer hier es im Regal und kann es dir leihen.

    Oh, danke schön fürs Verlinken! :)

    Ich suche von Garri Kasparow "Warum wir Putin stoppen müssen"

    Leihen ist immer so eine Sache, ich kaufe Bücher gerne, insbesondere wenn ich - so wie das - nach dem Lesen gerne in der Familie verschenke :)

    Aber vielleicht ist hier ja jemand, der es loswerden will, so ganz zufällig :D

    Edit: oops, suchen und verkaufen ist ja im DF nicht erlaubt, sorry, grad nicht dran gedacht..

    Alles Gute allen Lädierten und Kranken!

    Mein Knie hatte sich zwischenzeitlich viel besser angefühlt, im Sinne von so gut wie schmerzfrei. Am Sonntag war ich dann mit einem Kollegen laufen, er ist noch im Stadium Laufanfänger und läuft ein Tempo im mittleren 7er Schnitt. Das kommt mir gut zu passe, weil ich schön sachte wieder einsteigen will. Klappte ziemlich gut, wir sind so 40 Min schön locker im Quatschtempo getrabt. Ich hatte kaum Schmerzen hinterher.

    Gestern bin ich wieder gelaufen, leider komm ich alleine sofort in meinen üblichen easy-aber-trotzdem-zu-schnell Tritt, und die Runde wurde länger als gedacht, am Ende standen 10 km im niedrigen 6er Schnitt auf der Uhr... War so nicht beabsichtigt und prompt sagt das Knie wieder Danke. :woozy_face: Es ist aber im Rahmen, ich muss mich einfach zusammenreißen.... Kollege ist jetzt erst mal recht lange im Urlaub, was schade ist, er wär jetzt grad der ideale Begleiter für mich.. tja..

    Für den Einstieg erstmal nur Sprintdistanz, aber längerfristig wäre OD auch mal nett. Und wenn ich völlig bescheuert bin, dann reizt mich auch irgendwann die Mitteldistanz 🤣 Aber dafür müsste ich dann langfristig komplett verletzungsfrei sein 😒

    Ich hatte ja im Frühjahr mal einen kleinen Privat-Tri gemacht. Erst war ich im Pool (1,5 km oder so, weiß nicht mehr genau), dann schnell umziehen, aufs Rad und etwa 30 km gefahren, zu Hause dann schnell andere Hose/Schuhe angezogen, Hund geschnappt und noch mal 6 km gelaufen. War cool, aber ich hab natürlich viel zu viel Zeit zwischendurch vertrödelt… und mir anschließend einen Trisuit gekauft (na klar 🤓). Will das noch mal wiederholen, dann aber im Freibad beginnen. Mal gucken.

    Zwecks kraulen, da ist es halt echt sinnvoll, jemanden zu haben, der auf die Technik guckt. Und trotzdem dauert es. Ich mach das jetzt seit 🤔 2,5 Jahren recht regelmäßig und es gibt immer noch Sachen zum meckern.. 🙈

    Ansonsten konkretisieren sich hier die Triathlon-Pläne :mrgreen-dance: naja, und was ich dafür halt am wenigsten trainieren muss ist laufen xD hat das hier echt noch keiner gemacht? Ich habe noch soooo viele Fragen.... :tropf:

    Da sind wir schon zu zweit, ich liebäugle ja auch schon lange, wobei ich momentan zu wenig Rad fahre (und laufe wg Knie), aber mir ist eh erstmal wichtig, gut schwimmen zu können. Und darum hab ich mir einen Neo gekauft und will den bald mal im Freiwasser ausprobieren 🤓 Bin schon sehr gespannt. Ich muss das nur noch terminlich hinkriegen, weil ich das nicht alleine machen will und praktischerweise zwei Bekannte habe, die mit mir draußen schwimmen gehen wollen 🙌

    Gestern bin ich beim Einschwimmen fürs Schwimmtraining einfach mal 700 m am Stück gekrault und die Zeit war für meine Verhältnisse echt ok (etwas über 14 Min), es wird langsam 🥳

    Heute wollte ich wieder schwimmen, hab aber dummerweise keinen Badeanzug dabei gehabt 😒 Bin dann aufs Laufband, Knie hat nicht gemeckert! Danach hab ich noch 4 Geräte für den Oberkörper gemacht *yeah*

    Ach ja…. Radfahren sollte ich echt mal wieder länger.. das hat sehr nachgelassen.

    Der Familienlegende zufolge verließ Fergusons Großvater, versehen mit Hundert Rubeln, die ins Futter seines Jacketts eingenäht waren, zu Fuß seine Heimatstadt Minsk, gelangte über Warschau und Berlin nach Hamburg und beuchte dort die Überfahrt auf einem Schiff namens Kaiserin von China, das bei rauen Winterstürmen den Atlantik überquerte und am ersten Tag des zwanzigsten Jahrhunderts im New Yorker Hafen einlief. Auf Ellis Island, beim Warten auf die Befragung durch einen Einwanderungsbeamten, kam er mit einem anderen russischen Juden ins Gespräch. Der Mann riet ihm: Vergiss den Namen Raznikoff. Der wird dir hier nichts nützen.

    Paul Auster - 4321