Hatte mir ja auch eigentlich (zumindest vorläufiges) Bücherkaufverbot auferlegt...
Dann haben wir aber gestern zufällig bei Kulturzeit reingeguckt und da wurden zwei neue Bücher von Cormac MacCarthy vorgestellt. Musste ich gleich bestellen, und zwar neu (versuch ich eigentlich ja zu vermeiden). War ein reiner Impulskauf. Aber ich hatte neulich von ihm "Die Straße" gelesen, das mich sehr beeindruckt hat. Das Buch hat so einen starken Nachhall, wow.
Kennt hier jemand Don DeLillo? Ich hab "Weißes Rauschen" mit Begeisterung gelesen.
Ich glaube, diese (amerikanische) Postmoderne ist momentan die Sparte, in der ich mich gut aufgehoben fühle. Da wäre noch Thomas Pynchon, aber da weiß ich nicht, wo ich am besten einsteige.
ich gebe hier standardmäßig das VeggieDog TroFu, da kommt immer noch ein kleines bisschen Dose (meistens Defu oder was vergleichbares, eine große Dose hält für zwei Hunde so 3-4 Tage) mit rein, für die Lebensfreude beim Futtern. Sie würden das TroFu auch so essen, aber die Mischung hat sich bewährt, hier wird jede Mahlzeit gefeiert.
Auch als Leckerli für unterwegs nehmen wir das VeggieDog. Hat sich bisher keiner drüber beschwert.
Blutbild bei beiden Hunden (knapp 15 und 10,5 Jahre) altersgemäß in Ordnung.
Ich mach immer die Nussplätzchen von veggie einhorn. Sind total easy zu machen. Neulich hab ich sie so abgewandelt, dass ich einen Teil der Margarine durch Marzipanmasse ersetzt hab. Super gut!
ich kaufe auch fast nur noch gebraucht. Und ich mags, dass ich gelesene Bücher weiterschenken kann. Mach ich jetzt zwar auch nicht so irre oft, aber kommt schon vor.
Doch, es ist schon irgendwo das Haptische bei mir. Alleine, wie sich ein Buch physisch in den Fingern verändert, je weiter ich mit Lesen bin. ich mag das.
Und ich muss gestehen, ich gucke die bereits gelesenen Bücher im Regal schon auch gerne an. Und ich gucke auch oft (mit einer Mischung aus schlechtem Gewissen und Vorfreude) auf den/die Stapel der wartenden Bücher auf dem Sideboard...
Ein Buch in der Hand zu halten beruhigt mich auch irgendwie. Oft lese ich mit Kopfhörern auf (ohne Musik). Den gesamten Arbeitstag lang gucke ich in einen Bildschirm, telefoniere usw... Ein Buch zu lesen ist da eine Beschäftigung, die mich maximal weit von der Arbeit wegbringt.
Hörbücher sind auch nicht meins. Kann ich schlecht folgen. Ausnahmen sind nur sehr lange Autofahrten und... die Bücher von Richard Ayoade, von ihm selbst gelesen (diese Stimme )
ich hab es mehrfach versucht mit Reader zu lesen, immer wieder gescheitert. Ich weiß selber nicht genau, woran es liegt, aber bisher habe ich (bis auf wenige Sachbücher) kein Buch am Reader beenden können. Irgendwas Essentielles fehlt mir da.
Momentan wäre es jedoch sehr hilfreich, wenn ich mit Reader lesen würde/könnte. Ich habe mich nun entschieden, endlich mit Unendlicher Spaß anzufangen. Das Teil ist so schwer (weiß nicht, eineinhalb Kilo?), da wäre mein Kindle wirklich von Vorteil gewesen Wenn ich demnächst länger mit dem Zug fahre, werd ich mich dafür verfluchen, den Backstein eingepackt zu haben. Es ist wirklich unhandlich. Und ich muss sagen, ich mag David Foster Wallace wirklich, aber das ist (im Grunde erwartungsgemäß) recht schwergängig. Ich komme nur langsam voran, hab jetzt knapp 120 Seiten, was nicht mal ein Zehntel ist, aber habe das Gefühl, bereits recht tief im Wallace-Kosmos drinzustecken. Das liegt sicherlich daran, dass ich schon einiges von ihm gelesen habe. Seinen Erstlingsroman "Der Besen im System" konnte ich gut weglesen, hat mir sehr gut gefallen, würde ich auch noch ein zweites Mal lesen, dann einige Storys und seine Essays... Da ich chronologisch vorgehen wollte, bin ich nun also bei Unendlicher Spaß angekommen.
Bin mal gespannt, wie lange ich dafür brauchen werde. Vorgenommen hab ich mir, bis Ende Januar durch zu sein, aber ich hab so meine Zweifel, ob das realistisch ist. Ich lese unter der Woche leider aus Zeitgründen nicht viel und am Wochenende brauche ich im Grunde den ganzen Tag frei, um länger lesen zu können. Gestern den Tag hab ich in der Küche verplempert, heute hab ich auch noch nicht viel geschafft (und später muss ich weiter netflixen, sonst komm ich mit The Crown niemals auf einen grünen Zweig..). Hach ja....
es ist merkwürdig und tut weh, diesen Beitrag auf der Startseite zu sehen. Nun ist Hudsons Zeit also gekommen. Ich bin immer noch ein wenig überrumpelt, aber ich freue mich, dass ich ihn kürzlich noch mal sehen konnte - und er gut drauf war, bisschen tüddelig vielleicht, aber für einen bald 15-jährigen Hund vollkommen angemessen tüddelig.
Hudson war ein ganz Großer und wird es immer bleiben. Er war in vielerlei Hinsicht ein Vorbild. Für mich, für Bela und für so viele Menschen und Hunde, die ihn kannten. Er war ein Fels, ein Brocken, oft stand er einfach über den Dingen, er hatte diese universelle Weisheit, und er war für Bela ein Freund, an den man sich anlehnen konnte.
Ich hoffe so sehr, dass ich hier auch bald wieder aktiv mitschreiben kann.
Hab jetzt Physiotherapie wegen meiner schmerzenden Knie, mache brav meine Dehnübungen und die Physio meint, wir kriegen das in den Griff. Ich will ihr das mal glauben.
Das Laufen fehlt mir so sehr und dem nunmehr kastrierten Wiesel fehlt auch etwas Bewegung.
Zwar gehe ich wieder 3-4 Mal die Woche ins Schwimmtraining, aber zugenommen hab ich trotzdem und ich brauch auch noch was anderes gegen den Arbeitsstress…
Gott sei Dank ist bei mir Post Covid nichts zurückgeblieben, sodass es jetzt wirklich nur an den Knien hängt, wann ich wieder einsteigen kann. Gefühlt wird es auch schon besser.
Genau den Sammelband hab ich hier und arbeite mich da durch. Die Fußnoten find ich witzig, aber dadurch zieht sich das Lesen doch teilweise, ich kann sie aber nicht einfach übergehen…
Hast du Unendlicher Spaß gelesen?
Ich hab mir noch einen Kurzgeschichten-Band bestellt (Mädchen mit komischen Haaren).
In der Oberstufe hab ich am liebsten Thomas Bernhard gelesen, aber leider haben wir den im Deutsch LK nicht durchgenommen.
Max Frisch mochte/mag ich auch sehr, leider reichte es auch hier in Sachen Homo Faber nur für den Film, den wir in der letzten Stunde vor den Ferien auf Video geschaut haben.
Dafür haben wir Goethes Faust I und II bis zum Erbrechen durchgenommen und jede Menge Schiller. Gut, lag womöglich auch daran, dass meine thüringische Heimatstadt da eine Obsession pflegt, die nicht mehr lustig ist. Mit Schiller wurde ich nie warm, aber man entkommt ihm dort einfach nicht.
____________
Nachdem ich ein paar Essays von David Foster Wallace gelesen (zuletzt: „schrecklich amüsant, aber in Zukunft ohne mich“) und kürzlich den Film „The end of the tour“ gesehen habe, hab ich so Lust, mir „Unendlicher Spaß“ vorzunehmen, aber im Moment schreckt mich der Umfang noch ab. Dafür würde ich mir am liebsten 2 Wochen Urlaub nehmen . Der Schinken liegt hier schon bereit, aber ich denke, vorher gönne ich mir noch etwas leichte Kost mit „Vorglühen“ von Jan Müller und Rasmus Engler.
Ich befürchte, auch das ist keine leichte Bettlektüre.
Wie befürchtet - schwere Kost, aber ich mag Joan Didions Schreibstil, der sehr eigenwillig ist. Nüchtern, klar, sie kommt immer wieder zu bestimmten Bildern zurück und dadurch bekommt ihre Prosa so eine Nachdrücklichkeit. Je weiter im Buch ich gelesen habe, desto bedrückender wurde die Lektüre. Das Buch nimmt ganz schön mit. Und was ich nicht wusste, erst durch die Netflix-Doku über Joan Didion (die sehr empfehlenswert ist!) erfahren habe, ist
Spoiler anzeigen
dass wenig später nach dem Tod ihres Mannes (um den es im Buch hauptsächlich geht) auch die Tochter, der es zu dem Zeitpunkt schon so schlecht ging, leider doch noch verstorben ist.
Ich bleibe erstmal bei Didion und lese aktuell ihren Roman "Demokratie".